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Jim McNeely

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Datei:Deutsches Jazzfestival 2013 - HR BigBand - Jim McNeely - 03.JPG
Jim McNeely (Deutsches Jazzfestival 2013)

Jim McNeely (* 18. Mai 1949 in Chicago, Illinois; † 26. September 2025 in New York City<ref name="obit">Komponist und Arrangeur: Langjähriger Chefdirigent der HR-Bigband Jim McNeely ist tot. Deutschlandfunk Kultur, 27. September 2025, abgerufen am 27. September 2025.</ref>) war ein US-amerikanischer Jazzmusiker (Piano, Arrangement, Komposition) und Orchesterleiter, der mit einem Grammy ausgezeichnet wurde und insgesamt zwölf Grammy-Nominierungen erhielt.<ref name="Grammy" />

Leben und Wirken

McNeely studierte an der University of Illinois, wo er den Bachelor erhielt, und kam 1975 nach New York City. Dort trat er mit Ted Curson und Chet Baker auf, bevor er 1978 Mitglied des Thad Jones/Mel Lewis Orchestra (später Mel Lewis and the Jazz Orchestra) wurde, dem er bis 1984 angehörte.

Von 1981 bis 1985 arbeitete er als Komponist und Pianist im Quartett von Stan Getz, zu hören auf dem Concord-Album Pure Getz. Von 1990 bis 1995 war er Pianist des Quartetts von Phil Woods. Daneben arbeitete er als Komponist und Arrangeur u. a. für das Danish Radio Jazz Orchestra, die Carnegie Hall Jazz Band, das Metropole Orkest, die WDR Big Band Köln und das Stockholm Jazz Orchestra, wobei er zwei Grammy-Nominierungen erhielt.<ref name="Grammy">Jim McNeely. In: Grammy. Abgerufen am 28. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

1996 kehrte McNeely in Mel Lewis’ Vanguard Jazz Orchestra als Komponist und Pianist zurück; später leitete er die Formation auch, mit der er mit Monday Night Live at the Village Vanguard 2009 den Grammy Award for Best Large Jazz Ensemble Album erhielt.<ref name="Grammy" /> Von 1998 bis 2003 war er Chefdirigent des Danish Radio Jazz Orchestra. Daneben leitete er auch verschiedene eigene Formationen und veröffentlichte eine Reihe eigener Alben. Als Sideman arbeitete McNeely u. a. mit Bob Brookmeyer, David Liebman, Art Farmer, Louis Smith und Bobby Watson. Ab 1981 unterrichtete er an der Jazz-Fakultät der New York University und ab 1991 war er Co-Direktor des B.M.I. Jazz Composer’s Workshop. Außerdem gab er Sommerkurse u. a. beim Stanford Jazz Workshop und den Jamey Aebersold's Summer Jazz Clinics.

Von 2011 bis 2022 wirkte McNeely als Chefdirigent der hr-Bigband des Hessischen Rundfunks in Frankfurt am Main,<ref name="obit" /> zuvor war er bei dieser Formation drei Jahre lang Artist-in-Residence. Im Juni 2024 verabschiedete er sich mit einem letzten Konzert mit diesem Klangkörper.<ref>Abschiedskonzert von Jim McNeely: Inner Visions. In: Hessischer Rundfunk. 13. Juni 2024, abgerufen am 28. September 2025.</ref> Im Bereich des Jazz war er laut Tom Lord zwischen 1976 und 2024 an 148 Aufnahmesessions beteiligt.<ref name="lord">Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen am 28. September 2025).</ref>

Am 26. September 2025 starb Jim McNeely im Alter von 76 Jahren an Gallengangkrebs in New York City; am 10. September hatte er noch im dortigen DiMenna Center einem Konzert seiner Werke unter Leitung seines Freundes Rufus Reid beigewohnt.

Diskographie (Auszug)

Weblinks

Commons: Jim McNeely – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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