Vasas SC
| Vasas SC (Vasas) | |||
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| colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe" | Logo von Vasas Budapest | |||
| Name | Budapesti Vasas Sport Club | ||
| Abteilung von | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | ||
| Vereinsfarben | Rot-Blau | ||
| Gründung | 16. März 1911 in Budapest, Ungarn | ||
| Auflösung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | ||
| Vereinssitz | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | ||
| Mitglieder | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | ||
| Abteilungen | 27 | ||
| Website | vasassc.hu | ||
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Der Budapesti Vasas Sport Club ist ein im Arbeiterviertel Angyalföld im Norden von Pest im XIII. Bezirk der ungarischen Hauptstadt Budapest beheimateter Multisportverein. Er wurde am 16. März 1911 vom Ungarischen Verband der Eisenarbeiter als Vas- és Fémmunkások Sport Clubja ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) gegründet. Die Farben des Vereins sind Rot und Blau.
Der Verein betreibt unter anderem folgende Sportarten: Fußball, Wasserball, Eishockey, Handball, Volleyball, Basketball, Tennis, Rudern, Leichtathletik, Boxen, Ringen, Fechten, Skilanglauf, Biathlon, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Schach und Wandern.
Änderungen des Vereinsnamens
- 1911 Vas- és Fémmunkások Sport Clubja
- 1943 Nemzeti Nehézipari Munkások Kinizsi Sport Clubja
- 1944 Vasas Sport Club
- 1944 Nemzeti Kinizsi Sport Club
- 1945 Vasas Sport Club
- 1948 Budapesti Vasas Sport Egyesület
- 1957 Vasas Sport Club
Sportstätten
Das Vasas SC Fáy utcai Sportcentrum ist ein Sportkomplex mit Sporthallen, einer Traglufthalle, einem Fußballstadion und mehreren Spielfeldern. Hier sind die Heimspielstätten der Fußball-, Handball-, Ringer- und Boxmannschaften des Vasas SC. 2016 wurde an der dem Rákos-Bach zugewandten Seite des Geländes eine multifunktionale Traglufthalle errichtet, die als Trainingszentrum für die Ringermannschaften des Vasas SC dient. Das Gelände befindet sich zwischen der Fáy-Straße, der Béke-Straße und der Hajdú-Straße im Budapester Stadtteil Angyalföld (13. Bezirk).
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Fechthalle
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Tennishalle
Fechten
Die Abteilung Fechten gehört zu den erfolgreichsten Mannschaften in Ungarn und hat eine Reihe von Olympiasiegern und Weltmeister hervorgebracht.
Die olympischen Erfolge der Abteilung sind in folgender Tabelle gelistet.<ref>Olimpikonjaink (kereső). Magyar Olimpiai Bizottsag, abgerufen am 14. September 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Fußball
Die Fußballmannschaft gehört aktuell der zweiten Spielklasse, der Nemzeti Bajnokság II, an. Die größten Erfolge der Abteilung stammen aus der Zeit der 1950er, 1960er und 1980er Jahre.
- Ungarische Meisterschaft (6): 1957, 1960/61, 1961/62, 1965, 1966, 1976/77
- Ungarischer Pokalsieger (4): 1954/55, 1972/73, 1980/81, 1985/86
- Mitropapokal (7): 1956, 1957, 1960, 1962, 1965, 1969/70, 1982/83
Handball
Die Frauenhandballmannschaft des Vasas SC ist eine der erfolgreichsten Mannschaften des Landes, gewann die ungarische Meisterschaft insgesamt 15 Mal und wurde 1982 zudem Europapokalsieger der Landesmeister.
Nemzeti Bajnokság I (Ungarische Meisterschaft)
- Meister (15): 1972, 1973, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1979, 1980, 1981, 1982, 1984, 1985, 1991–92, 1992–93
- Vizemeister (1): 1986
Magyar Kupa (Ungarischer Pokal)
- Sieger (11): 1969, 1971, 1974, 1976, 1978, 1979, 1980, 1981, 1982, 1984, 1986
- Finalist (7): 1970, 1977, 1987, 1991–92, 1992–93, 1994–95, 1996–97
Europapokalsieger der Landesmeister:
- Sieger: 1982
- Finalist: 1978, 1979, 1993, 1994
- Finalist: 1988
- Halbfinale: 1996
- Halbfinale: 1997
- Finalist: 1995
Wasserball
Ungarn ist traditionell eine im Wasserball führende Nation und ist Rekordgewinner bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Vasas SC hat hierzu einen besonderen Beitrag geleistet.
Erfolge
- Europapokal der Meister (2): 1980, 1985
- Europapokal der Pokalsieger (3): 1986, 1995, 2002
- Euro Cup (1): 2023
- Ungarische Meisterschaft (18): 1947, 1949, 1953, 1975, 1976, 1977, 1979, 1980, 1981, 1982, 1983, 1984, 1989, 2007, 2008, 2009, 2010, 2012
- Ungarischer Pokal (14): 1947, 1961, 1971, 1981, 1983, 1984, 1992, 1994, 1996, 1998, 2001, 2002, 2004, 2005
Bedeutende Spieler
- Bulcsú Székely, Olympiasieger 2000
Eishockey
Aufgrund finanzieller Probleme der Budapest Stars übernahm Vasas SC in der Saison 2010/11 die Kontrolle über den Verein und trat als Vasas Hockey Club mit Schwerpunkt auf der Ausbildung junger Spieler an.<ref>Informationen zur Saison 2010/11 auf Hockeyarchives.info</ref> Zwischen 2018 und 2021 spielte die erste Mannschaft erneut in der ungarisch-rumänischen Ersten Liga.
Volleyball
Die Geschichte der Abteilung begann nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Männermannschaft gewann die Meisterschaft der Saison 1949/50 und die Einzelmeisterschaft 1950. Zudem belegte die Männermannschaft in der Meisterschaft fünf Mal den zweiten Platz (1951, 1953, 1954, 1955 und 1959). Das Team mit Benke, Farkas, Popovics, Prouza, Róka und Trausch besiegte Miskolc Törekvés im Finale des Ungarischen Volkspokals 1956 mit 3:0. Erfolge wie in den 1950er- und 1960er-Jahren konnte das Team bis in die 1990er-Jahre nicht erreichen, ehe 1994 und 1996 zwei weitere Vizemeisterschaften folgten. 1997 wurde die Männermannschaft aufgelöst.<ref>Vasas SC: Vasas SC - Röplabda - Történet. In: vasassc.hu. Abgerufen am 9. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Die Frauen-Volleyball-Abteilung des Vasas SC entstand 1981 auf Basis der aufgelösten Mannschaft NIM SE, dessen Träger, das Ministerium für Schwerindustrie mit dem Ministerium für Metallurgie und Maschinenbau fusioniert worden war. Die Abteilung hat seit ihrer Gründung zahlreiche nationale und internationale Titel im Frauenbereich errungen.
Weblinks
- Offizielle Website (ungarisch)
- Liste der Olympiateilnehmer des Vasas SC bei olympedia.org
Einzelnachweise
<references />