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Gisela Peltzer

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Gisela Peltzer, auch Gisela Peltzer-Spitz<ref>Hansestadt Hamburg (Hrsg.): Hamburger Adressbuch. Band 168. Deutscher Adressbuch-Verlag, Berlin 1959, S. 1386.</ref> und Gisela Peltzer-Dux<ref>Hansestadt Hamburg (Hrsg.): Hamburger Adressbuch. Band 174. Deutscher Adressbuch-Verlag, Berlin 1968, S. 1458.</ref> (* 26. September 1926 in Hamburg<ref>Gisela Peltzer. Abgerufen am 8. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>), ist eine ehemalige deutsche Schauspielerin, Synchronsprecherin und Chansonette.

Karriere

Gisela Peltzer wurde als Tochter eines Fabrikanten für Schiffsausrüstungen geboren.<ref>Hermann August Ludwig Degener, Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? – Das Deutsche who's who. Band 16. Arani Verlag, Berlin 1970, S. 960.</ref> Nach Gymnasium und Schauspielunterricht gab Gisela Peltzer Anfang der 1940er Jahre ihr Schauspieldebüt an den Reichsgautheatern in Posen. Von dort wurde sie 1943 an die die Städtischen Bühnen Frankfurt am Main verpflichtet.<ref>Anonymus: Der Mittag – Illustrierte Zeitung für Politik, Verkehr, Sport, Kunst (URL: https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/search/25955266?query=%22Gisela%20Peltzer%22). Nr. 24, 19. März 1943.</ref> Von 1949 bis 1955 gehörte sie dem Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg an, von 1955 bis 1959 war sie am dortigen Thalia Theater unter Willy Maertens engagiert.

Von 1959 an hatte sie ein festes Engagement am Renaissance-Theater in Berlin und wirkte vor allem in Stücken von Henrik Ibsen und William Shakespeare mit. 1966 gastierte Gisela Peltzer unter der Regie von Helmut Käutner am Hamburger Thalia Theater, wo sie als Lady Macbeth in Macbeth zu sehen war.<ref>Hans Helmut Prinzler, Wolfgang Jacobsen (Hrsg.): Käutner. Wiss.-Verl. Spiess, Berlin 1992, S. 317.</ref> Darüber hinaus gab Gisela Peltzer Gastspiele an anderen Berliner Bühnen, besonders an der Komödie. Dort konnte man sie bei einigen Theateraufzeichnungen frühzeitig im Fernsehen erleben. Im Jahr 1985 wechselte sie zum Boulevardtheater, wo sie auch gelegentlich Regie führte.

Auf der Kinoleinwand und insbesondere im Fernsehen war Gisela Peltzer immer wieder zu sehen. So spielte sie in den Kinofilmen Die Zürcher Verlobung von 1957 und Ich kann nicht länger schweigen von 1962. In Serien, wie Der Kommissar, Der Alte und Derrick war sie in Nebenrollen zu sehen. In Die Wicherts von nebenan spielte sie acht Folgen die Gräfin von Strelenau und in Freunde fürs Leben 28 Folgen die Rolle der Renate Paulus. Ihre letzte bekannte Fernsehrolle hatte Gisela Peltzer 1998 in Dr. Sommerfeld – Neues vom Bülowbogen.

Seit 1946 arbeitete sie auch für den Hörfunk. Sie sprach so beispielsweise die Hauptrolle in Ein Wiedersehen, einem Hörspiel des deutschen Musikwissenschaftler und Opernlibrettisten Helmut Reinhold, das von Radio Bremen produziert wurde.<ref>Mykenae-Verlag J. Bauer KG (Hrsg.): Mykenae Theater-Korrespondenz. Band 17, Nr. 22-35. Mykenae-Verlag J. Bauer KG, S. 17.</ref> Gisela Peltzer war auch als Chansonsängerin aktiv und veröffentlichte unter anderem mit Martin Held und Hans Quest die Musikschallplatte Konversation mit Shaw.<ref>Gisela Peltzer auf discogs.com. Abgerufen am 15. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Als Synchronsprecherin war Gisela Peltzer ab 1960 aktiv. Sie war dabei nur selten zu hören, jedoch synchronisierte sie Ende der 1970er Jahre mehrfach ihre amerikanische Schauspielkollegin Bette Davis in den Spätsynchronisationen oder Neusynchronisationen von deren Filmen aus den 1930er und 1940er Jahren (u. a. in Günstling einer Königin und Der Mann, der zum Essen kam). Zweimal sprach sie die italienische Schauspielerin Eleonora Rossi Drago sowie in deren frühen Filmen Joan Collins, Debbie Reynolds und Barbara Rush.

Privates

Gisela Peltzer war zunächst ab 1950 mit dem Dirigenten Harry Hermann Spitz (1899–1961) verheiratet. Eine zweite Ehe ging sie mit dem Schauspieler Eckart Dux (1926–2024) ein. Beide Ehen wurden geschieden.

Filmografie

Literatur

  • Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 3: Peit–Zz. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, DNB 451560752, S. 1272.
  • Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen • Georg Müller Verlag GmbH, München • Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 750.

Weblinks

Einzelnachweise

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