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Deutscher Sprachpreis

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Der Deutsche Sprachpreis wird jährlich von der Henning-Kaufmann-Stiftung für die deutsche Sprache vergeben. Mit dem Preis werden „sorgfältiger Sprachgebrauch und gutes und verständliches Deutsch“ gewürdigt. Er wurde 1978 von dem Gymnasiallehrer und Namenforscher Henning Kaufmann (1897–1980) gestiftet und belohnte ursprünglich die „Pflege der Reinheit der deutschen Sprache“.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert (bis 2001 mit 15.000 DM, bis 2003 mit 7.500 Euro; 2021 und 2022 mit 5.000 Euro). Er wurde zumeist an Personen aus den Bereichen Literatur und Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft sowie Sprechkunst/Rezitation vergeben, gelegentlich aber auch an Institutionen wie das Goethe-Institut. Der Deutsche Sprachpreis wurde ab 1984 bis 1990 in Wolfenbüttel vergeben. Bis 2018 war Weimar der Ort der Preisvergabe, 2021 wurde der Preis in Wittenberg, seit 2022 wird er in Kassel verliehen.

Der aktuelle Vorstand der Henning-Kaufmann-Stiftung besteht aus dem Sprachwissenschaftler Helmut Glück als Sprecher, der Sprachwissenschaftlerin Jessica Ammer, dem Literaturwissenschaftler Holger Ehrhardt und dem Oberbürgermeister a. D. Bertram Hilgen.<ref>Henning-Kaufmann-Stiftung | Wir erhalten, fördern und pflegen die deutsche Sprache. Abgerufen am 19. Februar 2026.</ref>

Preisträger

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Literatur

  • Henning-Kaufmann-Stiftung (Hrsg.): Deutscher Sprachpreis 1995–1999. Jahrbuch. Edition Argus, Verlag Ulrich Schmitt, Schliengen 2001, ISBN 3-931264-13-0.

Weblinks

Einzelnachweise

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