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Tobias Tilemann

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Tobias Tilemann (* 11. Februar 1584 in Wittenberg<ref>vgl. Wittenberger Kirchenbuch Geburtsregister vom 12. Februar 1584, fehlerhafte Interpretation im Bezug auf den gregorianischen und julianischen Kalender in Leichenpredigt von Friedrich Balduin. Da zum Geburtszeitpunkt der julianische Kalender galt. Nach gregorianischen Kalender wäre es der 1. Februar.</ref>; † 25. März 1614 in Wittenberg) war ein deutscher Mathematiker.

Leben

Geboren als Sohn des Archidiakons an der Wittenberger Stadtkirche und Magisters Bartholomäus Tilemann, und seiner Frau Anna (geb. Belin), wurde er am 16. Juli 1595 an der Universität Wittenberg immatrikuliert und machte in seinen Studien solche Fortschritte, dass er 1604 den Magistergrad erlangte. Daraufhin hielt er Privatvorlesungen und Disputationen über Arithmetik, Sphärik, Euklid, Trigonometrie, Winkelfunktionen und Planetentheorie.

Am 1. Mai 1610 wurde er Adjunkt an der philosophischen Fakultät und übernahm 1611 die Professur der niederen Mathematik, soweit es seine körperliche Schwäche zuließ. Am 9. Juni 1612 heiratete er Juliana, Tochter des Amtsschössers Caspar Meiner und dessen Frau Martha (Tochter des Fridrich Pflugritter, Bürgermeister in Borna). In der Zeit seiner Ehe hat er wenig gesunde Tage erlebt. Nachdem er 18 Wochen auf dem Sterbebett gelegen war, starb er am 25. März 1614.

Werkauswahl

Literatur

Einzelnachweise und Anmerkungen

<references />

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