Zum Inhalt springen

Neugestaltungsstädte

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 2. Dezember 2024 um 09:59 Uhr durch imported>Bobbl (lf).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Neugestaltungsstädte wurden im Nationalsozialismus Städte auf reichsdeutschem Gebiet genannt, die mit monumentalen Partei- und Profanbauten versehen werden sollten. Die Zahl der Städte, die Hitler durch persönliche Erlasse zu Neugestaltungsstädten bestimmte, stieg ständig, nach einer Mitteilung des Generalbauinspektors für die Reichshauptstadt an das Reichsverkehrsministerium vom 6. Dezember 1940 (ZStA der DDR i. P., 46.06 Generalbauinspektion, Bl. 18) waren es 25 Städte (Speer gibt 27 an). Bedingt durch den Kriegsverlauf wurden die Projekte zum überwiegenden Teil nicht realisiert.

Die Neugestaltungsstädte waren:

Siehe auch

Literatur

  • Thomas Enderleit: Ungebautes Hannover. Städtebauliche Projekte, Ideen und Utopien. Arbeitsgemeinschaft Stadtleben, Hannover 1991, ISBN 3-9802847-0-0.
  • Anton Joachimsthaler: Die Breitspurbahn. Das Projekt zur Erschließung des groß-europäischen Raumes 1942–1945. 4. Auflage. Herbig-Verlag, München u. a. 1993, ISBN 3-7766-1352-1.
  • Christiane Wolf: Gauforen – Zentren der Macht. Zur nationalsozialistischen Architektur und Stadtplanung. Verlag Bauwesen, Berlin 1999, ISBN 3-345-00694-4 (Zugleich: Bochum, Univ., Diss., 1997).