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Valentin (Prag)

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Valentin (tschechisch: Valíš; † 6. Februar 1182) war Bischof von Prag.

Der aus Thüringen stammende Valentin war Chorherr des Prämonstratenserklosters Strahov. Wegen seiner Frömmigkeit wurde Herzogin Elisabeth, die Frau von Herzog Friedrich, auf ihn aufmerksam, deren Hofkaplan er wurde.

Nach dem Tod des Prager Bischofs Friedrich I. wurde Valentin mit Unterstützung des Herzogspaares zu dessen Nachfolger gewählt. Die Bischofsweihe erfolgte vermutlich durch den Mainzer Metropoliten Christian I. von Buch.

Valentin galt als wohltätig. Während seiner kurzen Amtszeit mussten die Beschlüsse des Dritten Laterankonzils verkündet und deren Durchführung überwacht werden.

Literatur

  • Anton Frind: Die Geschichte der Bischöfe und Erzbischöfe von Prag. Calve’sche Universitäts-Buchhandlung, Prag 1873, S. 43–44
VorgängerAmtNachfolger
FriedrichBischof von Prag
1180–1182
Heinrich Břetislav

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Bischöfe von Prag 973–1344
Thietmar | Adalbert | Strahkvas/Christian | Thiddag | Ekkehard | Hizzo | Severus | Jaromír-Gebehard | Cosmas | Hermann | Meinhard | Johann I. | (Sylvester) (verzichtete noch vor der Weihe) | Otto | Daniel I. | Gotpold (Elekt) | Friedrich I. | Valentin | Heinrich (Břetislav) | Daniel II. (Milík) | Andreas von Guttenstein | Pilgrim | Budilov | Johann II. von Dražice | Bernhard | Nikolaus von Újezd | Johann III. | Tobias von Bechin | Gregor von Waldek | Johann IV. von Dražice | Ernst von Pardubitz

Erzbischöfe von Prag 1344–1421
Ernst von Pardubitz | Johann Očko von Wlašim | Johannes VI. von Jenstein | Olbram von Škvorec | Nikolaus Puchník von Černice (starb vor der Bischofsweihe) | Zbynko Zajíc von Hasenburg | Sigmund Albík von Uničov | Konrad von Vechta (ab April 1421 faktisch Oberhaupt der hussitischen Kirche mit Jan Rokycana als Nachfolger)

(Nachfolger: Johann von Bucca, Administrator)

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