Jehuda Bacon
Jehuda Bacon, auch Yehuda Bacon oder Jehuda Bakon geschrieben (geboren am 28. Juli 1929 in Moravská Ostrava (Mährisch Ostrau), Tschechoslowakei), ist ein israelischer Künstler.
Leben
Bis 1945
Jehuda Bacon wurde als Sohn einer chassidischen Familie geboren. Im Herbst 1942 wurde er mit seiner Familie von Ostrava in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Hier wirkte er unter anderem an der Kinderoper Brundibár mit. Im Dezember 1943 wurde er in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert, wo er mit anderen inhaftierten Kindern im „Familienlager“ das Internationale Komitee vom Roten Kreuz blenden sollte. Tatsächlich wurden die sogenannten {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) auch für Transportarbeiten im gesamten Komplex Auschwitz II-Birkenau eingesetzt.<ref name=pröse>Tim Pröse: Jehuda Bacon, als Kind in Auschwitz: Aus dem Schornstein stieg der Rauch seines Vaters. In: Spiegel Geschichte. 27. Januar 2020, abgerufen am 8. April 2025.</ref> Sie mussten an Stelle von Pferden einen Wagen ziehen und die Asche auf Schubkarren aus den Krematorien schaffen, um im Winter damit die Lagerstraßen zu bestreuen.<ref name="pröse" /><ref>Tim Pröse: Yehuda Bacon: Auschwitz-Überlebender erzählt: „Die SS ließ mich in den Gaskammern spielen“. In: Focus Online. 8. November 2016, abgerufen am 8. April 2025.</ref> Im Sommer 1944 sah Bacon seinen Vater in die Gaskammer gehen und später den Qualm aus dem Schornstein aufsteigen. Dieses Erlebnis motivierte ihn, ein Bild zu malen, welches sein berühmtestes werden sollte.<ref name="pröse" /> Zu diesem Zeitpunkt wurden seine Mutter und seine Schwester Hanna in das Konzentrationslager Stutthof deportiert, wo sie wenige Wochen vor der Befreiung starben. Im Winter durfte er sich in einem Krematorium aufwärmen.<ref name="pröse" />
Am 18. Januar 1945 wurde Bacon auf einen Todesmarsch geschickt, der zunächst drei Tage dauerte und ins KZ Mauthausen führte. Im März 1945 musste Bacon auf einen weiteren Todesmarsch zum Konzentrationslager Gunskirchen, einem Nebenlager von Mauthausen, das mitten im Wald liegt. Dort gab es für sie, so berichtet er, weder Essen, Wasser noch Kleidung.
Am 5. Mai 1945 wurde Bacon in Gunskirchen befreit. Bevor die SS-Wachmannschaften das Lager verließen, hätten sie die restlichen Lebensmittel vergiftet. Nachdem die Insassen in ein Dorf geflohen waren, seien dort viele an den Folgen der zu hohen Lebensmittelzufuhr gestorben, die der Körper nicht aufnehmen konnte. Bacon und sein Freund Wolfie Adler (der später in Israel Rabbiner wurde und ein Buch über seine Erlebnisse veröffentlichte<ref>Moshe Pulawer, Wolf Adler: Gewen iz a geto. Peretz, Tel Aviv 1963, OCLC 163393885 (Es war ein Ghetto; jiddisch in hebräischer Schrift; Erlebnisbericht Ghetto Lemberg, Konzentrationslager Auschwitz).
Wolf Adler oral history (interview code: 9451). Interview mit Myra Slotnick. 30. November 1995. USC Shoah Foundation, Los Angeles, CA 1995, OCLC 1377376819 (englisch; 5 Videofiles; 146 min; usc.edu; mit Anmeldung).</ref>) verließen das Lager und stießen auf US-amerikanische Soldaten, die ihnen halfen und sie in ein Krankenhaus nach Steyr brachten.
Nachdem Bacon sich in dem von katholischen Nonnen geführten Kloster mehr oder weniger erholt hatte, fuhr er zurück nach Prag. Er hoffte, dass seine Mutter und seine Schwester noch lebten und er sie dort wiedersehen könnte. Er lebte vorerst in einem im Schloss Štiřín bei Prag eingerichteten Kinderheim, das von dem tschechischen Pädagogen und Humanisten Přemysl Pitter geführt wurde. Dort lernte er auch den Schriftsteller H. G. Adler kennen. Durch Pitter und Adler fand er einen Weg zum Leben nach der Befreiung – allerdings ohne seine Familie.
Nach der Auswanderung nach Israel
Nach der Befreiung beschloss Bacon, Künstler zu werden – auch um seine Erlebnisse zu verarbeiten und zu beschreiben. Als Überlebender sah er sich in der Verantwortung, seine Geschichte zu erzählen, so künftige Generationen zu lehren und ihre Verantwortung gegenüber der Gegenwart und Zukunft bewusst zu machen. So gehörte er zu den ersten Überlebenden der Schoah, die wieder deutschen Boden betraten.
1946 wanderte Bacon mit Hilfe der Jugend-Alijah nach Palästina aus. Dort studierte er an der Bezalel-Kunstakademie Jerusalem, an die er nach mehreren Studienreisen, die ihn nach Europa (Paris und London) führten, 1959 als Professor für Grafik und Zeichnen berufen wurde.
Bacons Zeichnungen, die er noch als Jugendlicher kurz nach der Befreiung vom Konzentrationslager Auschwitz anfertigte, sowie seine Zeugenaussagen wurden in Prozessen gegen NS-Verbrecher (u. a. im Eichmann-Prozess und in den Frankfurter Auschwitzprozessen) als Beweismittel verwendet, ebenso wie in Prozessen gegen den Holocaustleugner David Irving für die Existenz der Gaskammern im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Zudem wurden seine Erlebnisse und Kunstwerke in Büchern und Ausstellungen (unter anderem in Israel, Deutschland, den USA und Großbritannien) veröffentlicht. Seine Hoffnung ist, dass unter anderem durch seine Zeugnisse zukünftige Generationen lernen können.
Werke Bacons sind im Israel Museum Jerusalem, Yad Vashem, dem US-Kongress in Washington, D.C., in London oder den Wohnungen von Theodore Roosevelt, John D. Rockefeller, Martin Buber und Chaim Weizmann zu sehen. Ausstellungen führten ihn auch nach Deutschland, die USA und Großbritannien. Er schuf ein Œuvre, welches sich in einem eigenwilligen Spannungsgeflecht entfaltet. Einerseits verarbeitete Bacon in seinen Werken die Erlebnisse seiner Kindheit und Jugend in den Konzentrationslagern, andererseits suchte er über die Kunst den Weg der Versöhnung. Bacon entschied sich für Vergebung und Völkerverständigung und engagierte sich im „jüdisch-christlichen Dialog“.
„Wer in der Hölle war, weiß, dass es zum Guten keine Alternative gibt.“<ref>Ausstellung im Willy-Brandt-Haus: Jehuda Bacon – Das Antlitz. In: haGalil onLine. 26. August 2004, abgerufen am 10. Oktober 2016.</ref>
„Das Problem des Bösen ist in jedem Menschen, fast jedem Menschen: Die Gefahr der Unmenschlichkeit…“
Jehuda Bacon lebt mit seiner Frau Leah in Jerusalem.
Auszeichnungen
Für seine Verdienste um die deutsch-israelische Versöhnung und den jüdisch-christlichen Dialog wurde er 2013 mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.<ref>Deutsche Botschaft Tel Aviv: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Yehuda Bacon erhält Bundesverdienstkreuz. ( vom 2. März 2013 im Internet Archive) In: tel-aviv.diplo.de. 27. Februar 2013, abgerufen am 10. Oktober 2016.</ref>
2021 wurde ihm der Mount Zion Award verliehen.
Ausstellungen und Sammlungen (Auswahl)
Sammlungen
- Yad Vashem, Jerusalem
- Haus der Ghettokämpfer, Lochamej haGeta’ot
- Victoria und Albert Museum, London
- British Museum, London
- Imperial War Museum, London
- Magnes Museum, Berkeley
- Museum am Dom, Würzburg
Einzelausstellungen
- Nora Gallery, Jerusalem (1954)
- Whippmann Gallery, Johannesburg (1955)
- Princeton University, Princeton (1973)
- Evangelisches Bildungszentrum, München (1978)
- Portland City Hall, Portland, Oregon (1988)
- SOCA Gallery, Auckland (1995)
- Studio Osmo Visuri, Helsinki (1999)
- Galerie Spectrum, Frankfurt (2004)
- Willy-Brandt-Haus, Berlin (2004)
- Museum am Dom, Würzburg (2008)
- Czech Center, Prag (2011)
- Luragosaal am Domplatz, Passau (2015)
Zwei-Personen-Ausstellungen
- Henny Handler, London (1987) mit Naomi Blake
- Paulskirche, Frankfurt (1999) mit Dan Richter-Levin (* 1926)
Gruppenausstellungen
- Art Museum, Tel Aviv (1952) mit Isidor Aschheim, Naftali Bezem, Nahum Gutman, Aviva Uri u. a.
- 45e Exposition de la Maison des Intellectuels, Paris (1962)
- National Museum of Modern Art, Tokyo (1962)
- Pratt Graphic Art Centre, New York (1966)
- Art Galeria, Sao Paulo, (1967) mit Mordechai Ardon, Moshe Castel, Jacob Pins, Anna Ticho, Yigael Tumarkin et al.
- Moderna Galerija Rijeka, Ljubljana (1968)
- Musée d’Art Moderne, Paris (1981)
- Imperial War Museum, London (2001)
- The Brooklyn Museum of Art, New York (2003)
- Deutscher Bundestag, Berlin (2015)
Publikationen
- Jehuda Bacon: Mit der Neugier von Kindern. In: Hans Günther Adler, Hermann Langbein, Ella Lingens-Reiner (Hrsg.): Auschwitz. Zeugnisse und Berichte. 2., überarb. Auflage. Europäische Verlagsanstalt (EVA), Köln / Frankfurt a. M. 1979, ISBN 3-434-00411-4 (Erstauflage 1962).
- 6. Auflage, mit einem Vorwort zur Editionsgeschichte von Katharina Stengel (= Schriftenreihe. Band 1520). Bundeszentrale für politische Bildung (BpB), Bonn 2014, ISBN 978-3-8389-0520-4, S. 123–126.
Von und mit Jehuda Bacon
- Manfred Köhnlein: Die Bergpredigt. Stuttgart 2005, ISBN 3-17-018879-8; 2. Aufl. ebenda 2011, ISBN 978-3-17-022140-6 (mit Zeichnungen von J. Bacon).
- Manfred Köhnlein: Gleichnisse Jesu. Visionen einer besseren Welt. Stuttgart 2008, ISBN 978-3-17-020569-7 (mit Zeichnungen von J. Bacon).
- Manfred Köhnlein: Wunder Jesu. Protest- und Hoffnungsgeschichten. Stuttgart 2010, ISBN 978-3-17-020980-0 (mit Zeichnungen von J. Bacon).
- Michael Koller, Jürgen Lenssen, Jens Oertel: Ausstellung Jehuda Bacon. … der mit dem Leben weiterwandert. Ausstellung im Museum am Dom Würzburg vom 15. März bis 12. Mai 2008. Katalogred.: Michael Koller, Wolfgang Schneider. Hrsg. vom Kunstreferat der Diözese Würzburg, Würzburg 2008, ISBN 978-3-9804672-8-5.
- Rose Ausländer: Das dunkle Wunder. Text- und Bildausw. und hrsg. von Oliver Kohler. Präsenz Galerie, Hünfelden 2003, ISBN 978-3-87630-521-9 (Zeichnungen von J. Bacon).
- Jehuda Bacon, Manfred Lütz: „Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden.“ Leben nach Auschwitz. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2016, ISBN 978-3-579-07089-6 („Manfred Lütz im Gespräch mit dem jüdischen KZ-Überlebenden und Künstler Jehuda Bacon. […] Sinn erfahren im Leid: Das bewegende Vermächtnis eines Auschwitz-Überlebenden“<ref>Aus der Verlagsmeldung, zit. n. DNB 1098321375, abgerufen am 10. Oktober 2016.</ref>).
Über Jehuda Bacon
- Thomas Gonschior, Christa Spannbauer: Mut zum Leben. Die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz. Europa, Berlin 2014, ISBN 978-3-944305-57-8.
Film
- Reisen ins Leben. Weiterleben nach einer Kindheit in Auschwitz. Deutschland 1996, Regie/Buch: Thomas Mitscherlich, Kamera: Bernd Fiedler, Thomas Mauch. Jehuda Bacon ist neben Ruth Klüger und Gerhard Durlacher eine der drei Hauptpersonen, die in dem Film ausführlich zu Wort kommen.<ref>Barbara Johr mit Susanne Benöhr und Thomas Mitscherlich: Reisen ins Leben. Weiterleben nach einer Kindheit in Auschwitz. Mit der Textliste zum gleichnamigen Film. Donat Verlag, Bremen 1997, ISBN 3-931737-07-1, Biographische Notizen, Jehuda Bacon, S. 65 f.</ref>
- Mut zum Leben – Die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz. 2013, Autoren: Christa Spannbauer und Thomas Gonschior.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website zum Film. ( vom 24. Juni 2023 im Internet Archive) In: mut-zum-leben-filmprojekt.org, abgerufen am 10. Oktober 2016.</ref>
Weblinks
- Website Jehuda Bacon. In: jehudabacon.com (englisch, deutsch)
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Freundeskreis der Bezalel Academy of Arts and Design Jerusalem in Deutschland e. V. ( vom 30. August 2017 im Internet Archive) In: freundeskreis-bezalel.de (Yehuda and Leah Bacon Fellowship)
- Bacon, Yehuda. In: ghetto-theresienstadt.info. Theresienstadt 1941–1945 – Ein Nachschlagewerk
- Ich bin Jehuda Bacon auf Vimeo
- Verfahren Jehuda Bakon (*28.07.1929), Jerusalem, Shikun Mumchim Kiriat Hajovel 13/3, Israel, gegen das Deutsche Reich in der Deutschen Digitalen Bibliothek
Online-Artikel
- Hanna White: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) In: BBC (Interview Ende 1945 mit seiner Tochter, BBC-Journalistin Hanna White)
- Sie hoben den Daumen. In: der Freitag. 4. Februar 2005 (Matthias Bertsch im Gespräch mit Jehuda Bacon; Artikelanfang frei abrufbar).
- Zeitzeugengespräch mit dem israelischen Maler und Auschwitzüberlebenden Jehuda Bacon: „Meine Bilder haben mich gerettet“. In: haGalil onLine. 5. September 2004.
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters
archive-todaymuss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. In: 3sat. scobel. 12. Januar 2012 (mit Jehuda Bacon. – „Überlebende des Holocaust zeigen, dass es trotz dem erlebten Grauen möglich ist, eine lebensbejahende Einstellung zu haben. Gert Scobel geht mit seinen Gästen der Frage nach, wie es Menschen gelingen kann, trotz unsäglicher Entwürdigung und unsäglichem Leid, ihre Würde zu bewahren.“). - Shoah. Ein göttlicher Funke – auch in Auschwitz? In: Deutschlandfunk. Sendereihe Tag für Tag. 10. Oktober 2016 (Volltext: Manfred Lütz im Gespräch mit Christiane Florin; Audio: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />MP3; 21,7 MB; 23:08 min [ vom 11. Oktober 2016 im Internet Archive]).
Online-Ausstellungen
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ( vom 30. September 2012 im Internet Archive). In: yadvashem.org (englisch; Jehuda Bacon in den Ausstellungen der Gedenkstätte Yad Vashem, Jerusalem; mit einer Zeichnung: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) [Im Gedenken an den Transport in Tschechien in die Gaskammern, 1945, Zeichenkohle auf Papier]), abgerufen am 10. Oktober 2016.
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Yehuda Bacon. ( vom 18. April 2010 im Internet Archive) In: Virtues of Memory. Six Decades of Holocaust Survivor’s Creativiy. Yad Vashem (englisch; Sonderausstellung {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
- Jehuda Bacon. In: praesenz-kunst-und-buch.de. Präsenz-Verlag, 21. Februar 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Februar 2009 (Kurzporträt): „Mehr als ein Jahrzehnt wurde der Künstler in Deutschland exklusivdurch die Präsenz-Galerie vertreten.“
- Suche nach Werken Jehuda Bacons. In: praesenz-verlag.com. Präsenz Medien & Verlag
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Profil von Jehuda Bacon. ( vom 5. März 2012 im Internet Archive) (PDF; 2,6 MB) S. 78–83. In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) In: reelingwrithing.com (englisch).
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bacon, Jehuda |
| ALTERNATIVNAMEN | Bacon, Yehuda; Bakon, Jehuda |
| KURZBESCHREIBUNG | israelischer Künstler |
| GEBURTSDATUM | 28. Juli 1929 |
| GEBURTSORT | Ostrava |
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- Zeichner (Israel)
- Häftling im Ghetto Theresienstadt
- Häftling im KZ Auschwitz
- Häftling im KZ Mauthausen
- Überlebender des Holocaust
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- Tschechoslowake
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- Mann