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Bockstadt

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Bockstadt
Stadt Eisfeld
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(187)&title=Bockstadt 50° 24′ N, 10° 53′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(187) 50° 24′ 25″ N, 10° 52′ 52″ O
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Höhe: 425 m ü. NHN
Fläche: 2,57 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Bockstadt, Stadt Eisfeld. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref>
Einwohner: ca. 187 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 2013
Postleitzahl: 98673
Vorwahl: 03686
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Bockstadt und Herbartswind bilden den gemeinsamen Ortsteil Bockstadt-Herbartswind der Stadt Eisfeld im Landkreis Hildburghausen in Thüringen.

Geografie

Der Ort liegt nördlich der Landesgrenze nach Bayern.

Geschichte

Der Klosterhof Bockstadt dürfte in der Zeit vom 7. bis zum 12. Jahrhundert gleichzeitig mit zahlreichen Klöstern entstanden sein. In einem Urbar zum Amtsantritt des Grafen Heinrich VIII von Henneburg, von 1340 wird Bokestat erstmals erwähnt. Im Spätmittelalter war im Ort der Ansitz der coburgischen Linie der Herren von Brackenlohr zu finden.

Frühere Annahmen, mit dem in der ERPHO-Urkunde von 802/817 genannten Ort Botolfestat sei Bockstadt gemeint, treffen nicht zu. Es ist inzwischen bekannt, dass Botelfestat für Bodelstadt im Itzgrund steht.

Für Bockstadt gibt man die Ersterwähnung um 1340 an und bezieht sich auf die Coburgische Landesgeschichte des Mittelalters in einem Urkundenbuch von Johann Adolph von Schultes. Darin wird Bokestat im Urbar über die Herrschaft Coburg von 1340 erstmals erwähnt. Nach dem Thüringischen Staatsarchiv in Meiningen ist mit Bokestat eindeutig Bockstadt gemeint.

Seit etwa 400 Jahren gehört Bockstadt zum Sprengel der evangelisch-lutherischen Kirche in Harras. Dorthin gingen auch die Kinder zur Schule. Im Jahre 1889 übernahm Hermann August von Münchhausen das Rittergut in Bockstadt. Er errichtete ein Gestüt zur Zucht von Vollblutpferden und einen Schlosspark mit einem Schloss, das 1904 fertiggestellt war.

1924 wurde der Ort eine selbständige Gemeinde. Am 1. April 1974 wurde Herbartswind eingegliedert.

Am 31. Dezember 2013 wurde die Gemeinde Bockstadt aufgelöst und nach Eisfeld eingemeindet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bestätigung vom Landtag (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/plenumonline.fem.tu-ilmenau.de</ref><ref name="GÄ">StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013</ref> Zusammen mit ihrem Ortsteil Herbartswind bildet die Gemeinde den gemeinsamen Ortsteil Bockstadt-Herbartswind der aufnehmenden Stadt Eisfeld.<ref name="Vt">Vertrag über die Eingemeindung der Gemeinde Bockstadt in die Stadt Eisfeld, Eisfelder Amtsblatt, Nr. 01/2013, S. 7</ref> Zum diesem Zeitpunkt hatte die Gemeinde Bockstadt 292 Einwohner und eine Fläche von 5,8 km²<ref name="GÄ" /> BockstatBockstadt beging 2015 die 675-Jahr-Feier.

Politik

Jens Söldner war der letzte Bürgermeister der Gemeinde.

Persönlichkeiten

Dialekt

In Bockstadt wird der Mainfränkische Dialekt Itzgründisch gesprochen.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Bockstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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