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eigenfactor

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Eigenfactor ist eine kostenfreie, akademische Website zur Bestimmung des wissenschaftlichen Einflusses wissenschaftlicher Zeitschriften mit Hilfe der gegenseitigen Zitationen von Artikeln. Eigenfactor bezeichnet auch die dort verwendete bibliometrische Kenngröße für Zeitschriften.

Die Website ist seit dem 18. März 2007 online und wird vom Bergstrom Laboratory<ref>washington.edu: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. (englisch)</ref> des Fachbereichs Biologie der University of Washington getragen. Sie will eine Alternative zum kostenpflichtigen Impact Factor des Journal Citation Reports<ref>scientific.thomson.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Journal Citation Reports (Memento vom 16. März 2006 im Internet Archive) (englisch)</ref> von Clarivate Analytics (früher Thomson Reuters, davor Institute for Scientific Information) bieten.

Ranking

Im Gegensatz zum Impact Factor von Clarivate Analytics<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Clarivate Analytics Impact Factor.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> bewertet der Eigenfactor Zeitschriften, ähnlich wie Google Webseiten bewertet. Google nutzt Hyperlinks, um Relevanz einzuschätzen. Der Eigenfactor nutzt Zitationen aus Fachzeitschriften, um die einflussreichsten Zeitschriften zu identifizieren, und greift dabei auf die ca. 13.000 Zeitschriften des Web of Science zurück, nutzt aber zusätzlich über 115.000 weitere Referenzen aus Zeitungen, Zeitschriften und anderen Quellen. Zitaten aus Zeitschriften mit einem höheren Einfluss wird dabei mehr Gewicht zugesprochen als Zitaten aus Zeitschriften mit geringerem Einfluss. Die Zitationsentwicklung wird über fünf Jahre verfolgt. Der Eigenfactor berücksichtigt auch die unterschiedlichen Zitierstandards und Zeitmaßstäbe verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen.

Die Berechnung benutzt die Eigenvektor-Zentralität aus der Netzwerkanalyse, in der ein Knoten umso wichtiger ist, je wichtiger seine Nachbarknoten sind. Der Rechenvorgang ist rekursiv und erfolgt mittels Nachbarschaftsmatrizen.

Der Eigenfactor ist von der Anzahl der veröffentlichten Artikel abhängig. Wenn alle anderen Einflussfaktoren konstant bleiben, verdoppelt sich der Eigenfactor bei doppelter Artikelzahl einer Zeitschrift.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Eigenfactor.org FAQ.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Neben dem Eigenfactor bieten auch Scopus und citebase<ref>Citebase. In: citebase.org. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Oktober 2012; abgerufen im April 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> alternative, z. T. internetbasierte Formen der Zitationsanalyse.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />