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Ecossaise

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Die Ecossaise (franz. écossaise [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ekɔsˈɛːz] „schottisch“), auch Ekossaise (IPA: [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ekɔˈsɛːzə]<ref name="Kleiner-et-al" />, <phonos file="De-Ekossaise.ogg">anhören</phonos>/?), ist ursprünglich ein schottischer Rundtanz im 3/2- oder 3/4-Takt, der mit Dudelsack begleitet wurde. Seit dem 18. Jahrhundert, von Frankreich ausgehend, nennt man so einen in Hofgesellschaften getanzten Kontratanz von lebhafter Bewegung im 2/4-Takt. Dieser Tanz wurde auch mit aufgenommen unter dem Sammelnamen Anglaise.

Die Ecossaise war besonders Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Frankreich und England populär. 1951 kam die Ecossaise nach Brasilien, und auch in anderen lateinamerikanischen Ländern verbreitete sie sich als „Schottish“, „Xotis“ oder „Xote“.<ref>Dirk Zdebel: Bach und ich … Leben und Werk des brasilianischen Komponisten Heitor Villa-Lobos. Teil 2. In: Gitarre & Laute 8, 1986, 6, S. 28–35; hier: S. 28 und 31.</ref> Beispiele für Klavier wurden unter anderem von Beethoven, Schubert und Frédéric Chopin komponiert.

Die ursprüngliche Wortbedeutung lebt in der Bezeichnung des Volkstanzes Schottisch fort.

Literatur

Weblinks

Wiktionary: Ekossaise – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references> <ref name="Kleiner-et-al"> Stefan Kleiner et al.: Duden Aussprachewörterbuch. Der Duden in zwölf Bänden, Band 6. 7. Auflage. Dudenverlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-411-04067-4, S. 331. </ref> </references>

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