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Schawe Zion

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Schawe Zion
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
[[Datei:{{#property:P41}}|120px|rand|zentriert|Flagge von Schawe Zion]]
Basisdaten
hebräisch: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Staat: IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel
Bezirk: Nord
Gegründet: 13. April 1938
Koordinaten: 32° 59′ N, 35° 5′ OKoordinaten: 32° 58′ 47″ N, 35° 4′ 56″ O
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Höhe: m
 
Einwohner: 1285 (Stand: 2022)<ref>2022 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Cens​us estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026. </ref>
 
Gemeindecode: 0282
Zeitzone: UTC+2
Postleitzahl: {{#property:P281}}
Schawe Zion (Israel)
Schawe Zion (Israel)
Schawe Zion
Datei:Shavei Tzion wall.jpg
Bau der Palisade in Schawe Zion, 1938

Schawe Zion ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ohne Vokalzeichen: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), alternative Schreibweisen in lateinischer Schrift Shavey Zion, Shavei Tsion, Schawej Zion, Shavei Zion etc.) ist ein Dorf an der nördlichen Mittelmeerküste Israels, im Nordbezirk zwischen den Städten Naharija und Akko mit 1285 Einwohnern (Stand 2022).<ref>2022 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Cens​us estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026.</ref>

Geschichte

Der Moschaw wurde am 13. April 1938 in Palästina von aus dem schwäbischen Rexingen stammenden und teilweise in Tuttlingen lebenden<ref>Von Tuttlingen nach Shavei Zion - Ausstellung im Fruchtkasten erinnert an jüdische Emigration | Stadt Tuttlingen. Abgerufen am 26. Januar 2020.</ref> Juden, die dem späteren Holocaust durch Auswanderung (Fünfte Alija) entkommen konnten, als Turm-und-Palisaden-Siedlung gegründet.

In Schawe Zion wurde 1942 die Schauspielerin und Sängerin Daliah Lavi geboren.

Der Dichter und Schriftsteller Leopold Marx aus Stuttgart-Bad Cannstatt lebte nach der Alija (Einwanderung) dort und schrieb zeitlebens auf Deutsch. In seinem Buch Mein Sohn Erich Jehoshua schildert er in vielen Passagen auch das Alltagsleben in diesem Kibbuz zwischen 1940 und 1948, dem Todesjahr seines Sohnes. Erich Jehoshua Marx kam während des Israelischen Unabhängigkeitskriegs am 14. Januar 1948 bei der ersten Schlacht um den Gusch Etzion bei Kfar Etzion ums Leben. Er wurde in Schawe Zion beigesetzt, wo später ein Kulturhaus nach ihm benannt wurde.<ref>Leopold Marx: Mein Sohn Erich Jehoshua.</ref>

Auch Pinchas Erlanger lebte und wirkte seit seiner Alija zeitlebens in Schawe Zion.

Der nordbadische Regionalbischof Hermann Maas schildert die Lebensverhältnisse hier im Jahr 1953.<ref>Hermann Maas: - und will Rachels Kinder wieder bringen in das Land. Reiseeindrücke aus dem heutigen Israel. Heilbronn 1955, S. 53–62 (Kapitel: Jom Kippur bei den 'Heimkehrern nach Zion' in Schave Zion).</ref>
Der ehemalige deutsche Bundespräsident Theodor Heuss hielt auf einer Privatreise am 12. Mai 1960 eine Rede über seinen Freund Otto Hirsch, der sich bei der Ausreise der Rexinger Juden verdient gemacht hatte. Die Dorfgemeinschaft hatte Hirsch und seiner Frau ein Denkmal gesetzt.<ref>Thomas Klatt: Aktive Wiedergutmachung – Theodor Heuss und Israel. In: Tag für Tag. Deutschlandfunk, Köln 14. August 2014 (deutschlandfunk.de).</ref>

Städtefreundschaft

Literatur

  • Günther und Leslie Petzold: Shavei Zion. Blüte in Israel aus schwäbischer Wurzel. 3. erw. Aufl. 1993, ISBN 3-88350-316-9.
  • Högerle, Kohlmann, Staudacher (Hrsg.): Ort der Zuflucht und Verheißung. Shavei Zion 1938–2008. Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8062-2141-1. Katalog zu der Wanderausstellung in Rexingen (10. Februar 2008–9. März 2008), Shavei Zion, Jerusalem, Berlin und Stuttgart.
  • Leopold Marx: Mein Sohn Erich Jehoshua. Sein Lebensweg aus Briefen und Tagebüchern. Bleicher, Gerlingen 1996, ISBN 978-3-88350-730-9.
  • Barbara Staudacher: Kein Ort, sondern eine Aufgabe. Zur 80-Jahrfeier von Shavei Zion. In: Schwäbische Heimat. 69. Jg. 2018, Heft 4, S. 389–396 (online)
  • Jörg Armbruster: Eine deutsche Insel im Hebräerland. In: ders.: Willkommen im gelobten Land. Deutschstämmige Juden in Israel. Hoffmann und Kampe, Hamburg 2016, ISBN 978-3-455-50417-0, S. 37–58.

Weblinks

Commons: Shavei Tzion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />