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Rubin Okotie

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Rubin Okotie
Datei:AUT vs. MDA 2015-09-05 (072).jpg
Rubin Okotie (2015)
Personalia
Voller Name Rubin Rafael Okotie
Geburtstag 6. Juni 1987
Geburtsort KaratschiPakistan
Größe 188 cm
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
1994–1998 SC Wiener Viktoria
1998–2001 SK Rapid Wien
2001–2005 FK Austria Wien
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2005–2007 FK Austria Wien II 55 (19)
2007–2010 FK Austria Wien 57 (21)
2010–2011 1. FC Nürnberg II 7 0(1)
2010–2012 1. FC Nürnberg 4 0(0)
2011–2012 → VV St. Truiden (Leihe) 9 0(1)
2012–2013 SK Sturm Graz 43 (12)
2013–2014 FK Austria Wien 13 0(1)
2014 → SønderjyskE Fodbold (Leihe) 15 (11)
2014–2016 TSV 1860 München 57 (21)
2016–2018 Beijing Enterprises Group FC 23 0(3)
2018–2019 KFCO Beerschot Wilrijk/K Beerschot VA 7 0(0)
2024– FK Hainburg 0 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
Österreich U17 4 0(0)
Österreich U18 2 0(1)
2005–2006 Österreich U19 13 0(1)
2006–2007 Österreich U20 9 0(2)
2007–2008 Österreich U21 7 0(2)
2008–2016 Österreich 18 0(2)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 31. Dezember 2024

Rubin Rafael Okotie [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈruːbɪn oˈkoːti̯ə] (* 6. Juni 1987 in Karatschi, Pakistan) ist ein österreichischer Fußballspieler. Er beendete seine Profikarriere im Sommer 2019 und spielte zuletzt auf der Position eines Stürmers.

Karriere

Verein

Okotie ist Absolvent der vom FK Austria Wien geführten Frank-Stronach-Fußballakademie. Bei der Austria rückte er zu Beginn der Saison 2007/08 in den A-Kader und damit in die Bundesliga auf, nachdem er zwei Jahre lang bei den in der Ersten Liga (der zweithöchsten österreichischen Spielklasse) spielenden Austria Amateuren Stammspieler gewesen war. Sein erstes Tor erzielte er am 23. Februar 2008 im Spiel gegen den FC Red Bull Salzburg, in dem er zum 3:1-Sieg das 1:0 beisteuerte. In der Saison 2008/09 wurde Okotie mit der Austria Pokalsieger; im Finale erzielte er das 1:0. Außerdem war er in dieser Saison mit 14 Treffern gemeinsam mit Milenko Ačimovič der torgefährlichste Spieler der Austria. In der Saison 2009/10 absolvierte der Stürmer lediglich sieben Pflichtspiele für Austria Wien, nachdem bei ihm im September 2009 ein Knorpelschaden im rechten Knie diagnostiziert worden war.

Obwohl er seitdem kein Pflichtspiel mehr bestritten hatte, wurde er zur Saison 2010/11 vom 1. FC Nürnberg verpflichtet.<ref>Okotie Neu-Cluberer, abgerufen am 6. Juni 2010</ref> Am letzten Spieltag der Hinrunde kam er als Einwechselspieler in der Nachspielzeit zu seinem ersten Einsatz in der deutschen Bundesliga. Nachdem er sich in Nürnberg in der Rückrunde nicht hatte durchsetzen können, wurde er im August zum belgischen Erstligisten VV St. Truiden verliehen.<ref>Fix: Okotie wechselt leihweise zu St. Truiden. In: transfermarkt.de. 11. August 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Februar 2016; abgerufen am 19. Februar 2020.</ref> Dort erzielte er am 10. Spieltag in seinem dritten Saisonspiel seinen ersten Saisontreffer bei der 2:4-Niederlage gegen Beerschot AC. Da er aber nicht die gewünschte Spielpraxis bekam, wechselte er auf Leihbasis zum österreichischen Erstligisten SK Sturm Graz.<ref>Sturm Graz leiht Okotie, fcn.de vom 31. Jänner 2012</ref>

Im Sommer 2012 wechselte er endgültig ablösefrei zum SK Sturm Graz und unterzeichnete einen bis Sommer 2013 gültigen Vertrag.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rubin Okotie wechselt zum SK Sturm, kleine Zeitung online vom 29. Juni 2012 (Memento vom 30. Juni 2012 im Internet Archive)</ref> Nach eineinhalb Jahren bei den Grazern kehrte er im Sommer 2013 zum FK Austria Wien zurück.<ref>Austria: Okotie kommt fix, Barazite auch?</ref> Ende Jänner 2014 wurde Okotie an den dänischen Klub Sønderjysk Elitesport verliehen.<ref>Austria-Stürmer Okotie leihweise nach Dänemark. In: transfermarkt.de. 14. Januar 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Februar 2016; abgerufen am 19. Februar 2020.</ref> Im Juli 2014 wechselte er zum deutschen Zweitligisten TSV 1860 München.<ref>Wer kommt? Wer geht? Die „weiß-blaue Transferliste“. In: tsv1860.de. 6. Juli 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Juli 2014; abgerufen am 20. Februar 2020.</ref> Sein Debüt für 1860 gab er beim Auftakt der Saison 2014/15 im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern und erzielte dort beide Tore der Gäste zur 2:3-Auswärtsniederlage.<ref>Zweitliga-Wahnsinn gegen 1860 München: Kaiserslautern dreht Partie in Unterzahl. In: Spiegel online. 4. August 2014, abgerufen am 3. November 2014.</ref> Er etablierte sich fortan als Mittelstürmer in der Startaufstellung des TSV 1860.<ref>Okotie meidet die Couch. In: tz. 9. Oktober 2014, abgerufen am 3. November 2014.</ref>

Nachdem Okoties Vertrag beim TSV 1860 im Juni 2016 abgelaufen war, wechselte er ablösefrei zum chinesischen Zweitligisten Beijing Enterprises Group FC, bei dem er einen Zweieinhalbjahresvertrag erhielt.<ref>„Wechsel zu Pekinger Zweitligisten“, orf.at vom 8. Juli 2016, abgerufen am 8. Juli 2016.</ref>

Zum Ende Jänner 2018 wurde der Vertrag mit dem Beijing Enterprises Group FC in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst; nach kurzer Vereinslosigkeit wurde Okotie im Februar 2018 vom belgischen Zweitligisten KFCO Beerschot Wilrijk verpflichtet.<ref>Okotie aus China in zweite belgische Liga, derstandard.at vom 13. Februar 2018, abgerufen am 23. Februar 2018</ref> Im Sommer 2019 wurde sein Vertrag beim Klub, der sich mittlerweile in K Beerschot VA umbenannt hatte, nicht mehr verlängert.<ref>Hoffer und Okotie verlassen Neo-Holzhauser-Klub, abgerufen am 2. Jänner 2020</ref>

Nachdem Ende seiner Profikarriere eröffnete er ein Lokal in Wien.<ref>Rubin Okotie im SPOX-Interview: "In dem Moment ist eine Welt zusammengebrochen". SPOX, 17. Dezember 2019, abgerufen am 25. März 2021 (relevanter Teil am Ende des Interviews).</ref> Nach fünf Jahren ohne Verein wechselte Okotie zur Saison 2024/25 zum achtklassigen FK Hainburg.<ref>Comeback! Rubin Okotie wechselt ins Unterhaus krone.at, am 6. August 2024, abgerufen am 6. August 2024</ref>

Nationalmannschaft

Datei:U20-WorldCup2007-Okotie-Onka.JPG
Rubin Okotie bei der U-20-Weltmeisterschaft 2007

Im Juli 2006 erreichte Okotie mit der österreichischen U-19-Auswahl das Semifinale bei der U-19-Europameisterschaft in Polen. Im Juli 2007 bestätigte dieses im Spielerstamm nur wenig veränderte Team als österreichische U-20-Auswahl den Erfolg und gelangte bei der U-20-Weltmeisterschaft in Kanada bis ins Semifinale. Er kam in allen sieben Turnierspielen zum Einsatz und erzielte dabei zwei Tore.

Von Teamchef Karel Brückner wurde er für das Freundschaftsspiel gegen die Türkei am 19. November 2008 erstmals in die A-Nationalmannschaft berufen und stand in der Startelf. Bis 2009 bestritt er vier Länderspiele. Aufgrund seiner Knieprobleme und der schwächer werdenden Leistungen wurde er danach nicht mehr nominiert.

Im August 2014 wurde Okotie von Teamchef Marcel Koller wieder für den Kader der österreichischen Nationalmannschaft für die Qualifikation zur Europameisterschaft 2016 nominiert.<ref>Okotie vor Comeback in Österreichs Team. In: Abendzeitung. 26. August 2014, abgerufen am 27. August 2014.</ref> Sein erstes Tor für die Nationalmannschaft erzielte er am 12. Oktober 2014 im Wiener Ernst-Happel-Stadion zum 1:0-Sieg gegen Montenegro.<ref>Österreich besiegt Montenegro. In: Österreichischer Fußball-Bund. 12. Oktober 2014, abgerufen am 12. Oktober 2014.</ref>

Bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich wurde er in das Aufgebot Österreichs aufgenommen. In der Auftaktpartie gegen Ungarn wurde er in der 65. Minute eingewechselt, nachdem kurz zuvor das 0:1-Gegentor gefallen war. Das Spiel endete 0:2. In den verbleibenden Partien bis zum Ausscheiden nach der Gruppenphase kam er nicht mehr zum Einsatz.

Privates

Okotie wurde als Sohn einer österreichischen Projektkünstlerin und eines nigerianischen Geschäftsmannes in der pakistanischen Millionenstadt Karatschi geboren und verbrachte seine ersten vier Lebensjahre mit seiner Familie in der spanischen Millionenstadt Barcelona. 1991 übersiedelte die Familie nach Wien.

Okotie ist seit dem 9. September 2014 Vater eines Sohnes<ref>Vaterfreuden für Rubin Okotie</ref><ref>Okotie: Warten auf den 10. September</ref> und seit dem 19. November 2014 verheiratet.<ref>Rubin Okotie sagt seiner Vanessa heimlich "Ja". In: tz. 21. November 2014, abgerufen am 25. November 2014.</ref>

Noch während seiner Zeit als Aktiver in der belgischen zweiten Liga eröffnete Okotie am 18. Jänner 2019 in der Berggasse 25 im 9. Wiener Gemeindebezirk Alsergrund ein Lokal mit dem Namen PLAIN.<ref>Offizielle Webpräsenz des PLAIN, abgerufen am 2. Jänner 2020</ref><ref>Vom Ball zur Bowl: Wieso Fußballer Rubin Okotie ein Lokal eröffnet, abgerufen am 2. Jänner 2020</ref> Neben Fleisch- und Fischgerichten werden in dem Ganztagesbetrieb auch vegetarische und vegane Gerichte angeboten; ebenso Bagels, Bowls und Porridges.<ref name="Rubin Okotie: Bowls vom Fußballer">Rubin Okotie: Bowls vom Fußballer, abgerufen am 2. Jänner 2020</ref> Okotie lebte zum Zeitpunkt der Eröffnung bereits selbst seit einem halben Jahr vegan, nachdem er auf Netflix What the Health gesehen hatte.<ref name="Rubin Okotie: Bowls vom Fußballer"/>

Erfolge

Vereinserfolge

mit dem FK Austria Wien

Individuelle Erfolge

Weblinks

Commons: Rubin Okotie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Roland Linz (2000/01) | Günter Friesenbichler (2001/02) | Thomas Pichlmann (2002/03) | Florian Mader (2003/04) | Andreas Lasnik (2004/05) | Christoph Saurer (2005/06) | Marko Stanković (2006/07) | Rubin Okotie (2007/08) | Lukas Thürauer (2008/09) | Julius Perstaller (2009/10) | Christopher Dibon (2010/11) | Michael Sollbauer (2011/12) | Kevin Fend (2012/13) | Martin Harrer (2013/14) | Smail Prevljak (2014/15)

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