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Kate Nash

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Datei:Kate Nash - Southside Festival 2025 - DSC3331.jpg
Kate Nash beim Southside Festival 2025

Kate Marie Nash (* 6. Juli 1987 in North Harrow, London) ist eine britische Singer-Songwriterin.

Leben und Karriere

Geboren und aufgewachsen ist Kate Nash in Londons nordwestlichem Stadtteil North Harrow. Ihr Bruder ist Mitglied der Indie-Rock-Band Bombay Bicycle Club. Sie lernte in ihrer Jugend Klavierspielen, belegte als Abschlussfach in der Schule unter anderem Musik und studierte anschließend an der BRIT School. Ihr eigentliches Berufsziel war Schauspielerin; jedoch bestand sie die Aufnahmeprüfung an einer Schauspielschule in Bristol nicht. Nach einer wegen eines Beinbruchs erzwungenen Pause fand sie kurz darauf Muße zum Songschreiben und beschloss, als Musikerin einen Versuch zu starten.

Nach einigen Auftritten und Veröffentlichung einiger Stücke über MySpace kam Nash 2006 bei einem kleinen Londoner Label unter. Im Februar 2007 erschien die Doppelsingle Caroline’s a Victim / Birds, und gleichzeitig ging sie auf eine landesweite Tour. Die nur in Vinyl und in begrenzter Stückzahl veröffentlichte Single schaffte es nicht in die heimischen Charts, obwohl das zugehörige Video bei MTV2 lief. Daraufhin nahm das Polydor-Sublabel Fiction Records sie unter Vertrag. Es folgte eine zweite Tour, und nach mehreren Auftritten bei großen Festivals, wie jenem in Glastonbury, erschien im Juni ihre zweite Single Foundations. Sie erreichte damit auf Anhieb den zweiten Chartplatz, den sie mehrere Wochen halten konnte. Aufgrund des großen Erfolges der Single entschloss sich die Plattenfirma, das Debütalbum Made of Bricks früher als geplant herauszubringen, zumal es schon vor der Veröffentlichung als illegale Kopie im Internet zu finden war. Dennoch schaffte das Album im August 2007 den Sprung an die Spitze der britischen Album-Charts. 2010 wurde Made of Bricks in Deutschland mit Gold ausgezeichnet.<ref>Platin-Gold-Datenbank</ref> Am 23. April 2010 erschien das zweite Album My Best Friend Is You. Die Single Do-Wah-Doo konnte sich in den deutschen Top 40 platzieren. Im November 2012 veröffentlichte sie die EP Death Proof. Ihr drittes Studioalbum Girl Talk wurde in Los Angeles aufgenommen und erschien am 1. März 2013. Im August 2016 erschien die Single Good Summer.

Nash litt über mehrere Jahre an Herzrasen, welches sie im Alter von 17 operativ behandeln ließ.<ref>Rosanna Greenstreet: Kate Nash: ‘The music industry has killed a lot of people'. In: The Guardian. 25. Mai 2019, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 16. Juni 2019]).</ref><ref>Heart op changed Kate's life. 11. März 2008, abgerufen am 16. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Diese Erfahrung diente als Inspiration für ihr Lied Death Proof.

Von 2007 bis 2012 war Nash mit Ryan Jarman, dem Leadsänger und Gitarristen der Indie-Rock-Band The Cribs, liiert.<ref>Kate Nash gets busy on new record. BBC.co.uk, 16. März 2009.</ref><ref>The Cribs' Ryan Jarman reveals 'psychological' illness. NME.com, 19. März 2012.</ref>

Von 2017 bis 2019 war sie in der Serie GLOW zu sehen.

Ende März 2018 erschien Nashs viertes Studioalbum Yesterday Was Forever, das sie über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert hat.<ref>Plattentests Review: Yesterday was forever</ref>

Ihr fünftes Studioalbum 9 Sad Symphonies wurde am 21. Juni 2024 über das Label Kill Rock Stars veröffentlicht.<ref>Josephine Maria Bayer: Symphonie-Pop im Bridgerton-Stil. In: laut.de. Abgerufen am 21. Juli 2024.</ref> Produzent dieses Albums war der Däne Frederick Thaae.<ref>Bea Gottwald: Kate Nash veröffentlicht neue Single, kündigt ihr Album "9 Sad Symphonies" an. In: visions.de. 13. März 2024, abgerufen am 21. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ende Mai 2025 erschien Nashs Song GERM, in dem sie die Transphobie in modernen Gesellschaften anprangert und kritisiert, insbesondere adressiert an Donald Trump, Elon Musk und J. K. Rowling.<ref>Kathryn Bromwich: ‘British feminism needs reshaping’: Kate Nash on her new single about trans rights. In: The Guardian. 3. Juni 2025, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 7. Juni 2025]).</ref>

Im Januar 2026 nahm Nash als Monkey Business an der siebten Staffel der britischen Version von The Masked Singer teil, in der sie den achten Platz erreichte.<ref>Lucy Leeson: The Masked Singer Money Business revealed as UK chart-topper. In: The Independent. 24. Januar 2026, abgerufen am 24. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Diskografie (Auswahl)

Datei:Kate Nash @ Teragram Ballroom 11 02 2024 (54230931321).jpg
Kate Nash im Teragram Ballroom, Los Angeles, 2024

Studioalben

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EPs

Jahr Titel Anmerkungen
2010 iTunes Festival: London 2010 Erstveröffentlichung: 6. Juli 2010
2012 Death Proof Erstveröffentlichung: 19. November 2012
2013 Have Faith with Kate Nash This Christmas Erstveröffentlichung: 26. November 2013
2017 Agenda Erstveröffentlichung: 21. April 2017

Singles

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Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

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Awards

  • 2007: Q Award (Kategorie: Breakthrough Artist)
  • 2008: BRIT Award (Kategorie: Beste britische Künstlerin)
  • 2008: NME Award (Kategorie: Beste/r Solokünstler/in)
  • 2008: NME Award USA (Kategorie: Beste internationale Indie-/Alternative-Solokünstlerin)
  • 2008: Vodafone Music Award (Kategorie: Best Live Female)
  • 2008: Vanguard Award (Kategorie: Bestes Album)
  • 2008: UK Video Music Award (Kategorie: Bestes Pop-Video)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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