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Stephan Volkert

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. November 2025 um 09:29 Uhr durch imported>Rudern1971.
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Stephan Volkert Vorlage:SportPicto
Nation DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag 7. August 1971
Geburtsort KölnDeutschland
Größe 200<ref name=":0" /> cm
Gewicht 98<ref name=":0" /> kg
Karriere
Disziplin Rudern, Skullrudern
Verein RTHC Bayer Leverkusen
Trainer Norbert Ladermann
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 6 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
U23 WM-Medaillen 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold 1992 Barcelona Doppelvierer
Gold 1996 Atlanta Doppelvierer
Bronze 2000 Sydney Doppelvierer
 Weltmeisterschaften
Gold 1993 Roudnice/Racice Doppelzweier
Bronze 1994 Indianapolis Doppelvierer
Silber 1995 Tampere Doppelzweier
Gold 1997 Chambéry Doppelzweier
Gold 1998 Köln Doppelzweier
Gold 1999 St. Catharines Doppelvierer
Gold 2002 Sevilla Doppelvierer
Gold 2003 Mailand Doppelvierer
Junioren-Weltmeisterschaft
Gold Junioren-Weltmeisterschaften im Rudern 1989 Szeget Doppelzweier
Letzte Änderung: 13. Oktober 2025

Stephan Volkert (* 7. August 1971 in Köln) ist ein ehemaliger deutscher Leistungsruderer, der zwei olympische Goldmedaillen, sechs Weltmeistertitel und einen Juniorenweltmeistertitel gewann.<ref name=":2">Stephan Volkert. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 31. Juli 2004.</ref>

Leben

Volkert wurde 1971 in Köln geboren. Er war ursprünglich gelernter Industriemechaniker, bevor er sich hauptberuflich auf den Leistungssport konzentrierte.<ref name=":2" /> Volkert ist verheiratet, hat fünf Kinder und lebt mit seiner Familie bei Köln.<ref name=":1">Ehemaliger Olympiasieger stellt Ausbildungsberufe in der Handelsschule vor. In: Berufsbildungszentrum Grevenbroich. 6. Februar 2019, abgerufen am 16. November 2025.</ref> Sein Sohn Luca Volkert war ebenfalls erfolgreich im Rudersport und gewann unter anderem die NRW-Meisterschaften und bei den Deutschen Sprintmeisterschaften der Junioren 2025.<ref>RTHC-Athlet*innen gewinnen 1x Gold und 2x Bronze bei der Sprint-DM. In: RTHC Bayer Leverkusen. 16. November 2025, abgerufen am 16. November 2025.</ref>

1992 wurde Stephan Volkert im Zusammenhang mit seinem Olympiasieg ein Bambi verliehen.<ref>Mehr als ein halbes Jahrhundert Bambi-Verleihung: alle Preisträger und preisgekrönten Produktionen 1948–2005. In: Stuttgarter Zeitung. 27. November 2006.</ref> Zudem wurde er vom Magazin Kölnsport zum Sportler des Jahres 1996 gewählt.<ref>Birgit Rauschen: Stephan Volkert ist „Kölns Sportler des Jahres 1996“. In: Kölnsport Magazin. 10/96. S. 8–12.</ref> Für seine sportlichen Erfolge wurde er am 23. Juni 1993 von Bundespräsident Richard von Weizsäcker mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.<ref>Silbernes Lorbeerblatt. In: Der Bundespräsident. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Juli 2025; abgerufen am 16. November 2025.</ref>

Karriere

Volkert, zwei Meter groß und im Schnitt 100 Kilogramm Gewicht,<ref name=":0">Stephan Volkert. In: Deutscher Ruderverband. Abgerufen am 16. November 2025.</ref> startete auf nationaler Ebene für den RTHC Bayer Leverkusen und gilt als erfolgreichster Ruderer des Vereins.<ref>Unser Club – Kurzporträt. In: RTHC. Abgerufen am 16. November 2025.</ref> Er wurde als Skullruderer 14 Mal Deutscher Meister im Doppelvierer und Doppelzweier<ref>Deutsches Meisterschaftsrudern – Doppelvierer Männer, Platz 1–3. In: Rüsselsheimer Ruderclub 08. Abgerufen am 16. November 2025.</ref><ref>Deutsche Erfolge bei Ruder-Weltmeisterschaften. In: Rüsselsheimer Ruderclub 08. Abgerufen am 16. November 2025.</ref> sowie viermal Deutscher Meister im Einer-Sprint, einmal Sprintmeister im Doppelvierer und viermal Sprintmeister im Vierer mit Steuermann.<ref>Deutsche Sprintmeisterschaft – Männer-Doppelvierer, Platz 1–3. In: Rüsselsheimer Ruderclub 08. Abgerufen am 16. November 2025.</ref><ref>Deutsche Sprintmeisterschaft – Männer-Einer, Platz 1–3. In: Rüsselsheimer Ruderclub 08. Abgerufen am 16. November 2025.</ref>

International gewann Volkert im Doppelzweier erstmals 1989 eine Goldmedaille in den U23-Weltmeisterschaften. Er nahm insgesamt viermal an Olympischen Spielen teil: 1992 holte er in Barcelona gemeinsam mit Michael Steinbach, Andreas Hajek und André Willms im Doppelvierer erstmals Gold.<ref>„Goldenes Wochenende“ für das deutsche Olympia-Team. In: Nordwest-Zeitung. 3. August 1992.</ref> 1996 gewann er bei den Olympischen Spiele erneut, diesmal in Atlanta im Doppelvierer mit André Steiner, André Willms und Andreas Hajek.<ref>Rudern: insgesamt vier Medaillen – Die Bilanz ist nicht optimal. In: Stuttgarter Zeitung. 29. Juli 1996.</ref> Im Jahr 2000 erreichte er in Sydney den dritten Platz, 2004 in Athen den fünften Platz.<ref>Stephan Volkert. In: Olympics. Abgerufen am 16. November 2025.</ref> Volkert gewann 1994 zudem die Henley Royal Regatta im Doppelvierer.<ref>Unsere Erfolge / unsere Ziele. In: RTHC Bayer Leverkusen. Abgerufen am 16. November 2025.</ref> Er wurde außerdem viermal Weltmeister im Doppelvierer (1993, 1999, 2002, 2003) und gewann eine Bronzemedaille (1994). Hinzu kommen zwei Weltmeistertitel im Doppelzweier (1997, 1998) sowie ein Vizeweltmeistertitel (1995).<ref name=":0" /> Volkert gewann zudem 1997 mit Andreas Hajek im Doppelzweier den World Rowing Cup, ebenso 2004 im Doppelvierer.<ref>Erste Niederlage für den Deutschland-Achter Paris. In: Frankfurter Neue Presse. 22. Juni 1997. </ref><ref>Stephan Volkert. In: World Rowing. Abgerufen am 16. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2005 siegte er mit seinem Team vom RTHC Bayer Leverkusen beim Kölner Stadtachter.<ref>Ines Rzepka: Kölner Erfolg, aber im falschen Boot. In: Kölnische Rundschau. 11. Juli 2005.</ref>

Nach den Olympischen Spielen in Athen 2004 gab Volkert seinen Rückzug aus dem Leistungssport bekannt.<ref>Alfred Weinzierl: Angriff auf die Schattenwelt. In: Der Spiegel. 3. Januar 2005.</ref>

Für den RTHC Bayer Leverkusen war Volkert schon während seiner aktiven Zeit, seit 1996, auch als Trainer im Einsatz. Nach seinem Rücktritt vom Leistungsrudern leitete er das Kinder- und Jugendtraining des Vereins<ref>Malte Knuth: Vorbild mit kribbelnden Armen. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 15. November 2005.</ref> und wechselte später ins Personalmarketing der Bayer AG.<ref name=":1" />

Sportliche Erfolge

International

  • 1989: Juniorenweltmeister
  • 1992: 1. Platz Olympische Spiele in Barcelona im Doppelvierer
  • 1993: 1. Platz Weltmeisterschaften im Doppelzweier
  • 1994: 3. Platz Weltmeisterschaften im Doppelvierer
  • 1995: 2. Platz Weltmeisterschaften im Doppelzweier
  • 1996: 1. Platz Olympische Spiele in Atlanta im Doppelvierer
  • 1997: 1. Platz Weltmeisterschaften im Doppelzweier
  • 1998: 1. Platz Weltmeisterschaften im Doppelzweier
  • 1999: 1. Platz Weltmeisterschaften im Doppelvierer
  • 2000: 3. Platz Olympische Spiele in Sydney
  • 2002: 1. Platz Weltmeisterschaften im Doppelvierer
  • 2003: 1. Platz Weltmeisterschaften im Doppelvierer

National

Deutsche Meisterschaften

  • 1990: 1. Platz Deutsche Meisterschaft im Doppelvierer
  • 1991: 1. Platz Deutsche Meisterschaft im Doppelvierer
  • 1992: 1. Platz Deutsche Meisterschaft im Doppelvierer
  • 1993: 1. Platz Deutsche Meisterschaft im Doppelvierer
  • 1993: 1. Platz Deutsche Meisterschaft im Doppelzweier
  • 1994: 1. Platz Deutsche Meisterschaft im Doppelvierer
  • 1994: 1. Platz Deutsche Meisterschaft im Doppelzweier
  • 1995: 2. Platz Deutsche Meisterschaft im Doppelzweier
  • 1996: 1. Platz Deutsche Meisterschaft im Doppelvierer
  • 1997: 1. Platz Deutsche Meisterschaft im Doppelzweier
  • 1998: 3. Platz Deutsche Meisterschaft im Doppelzweier
  • 1999: 1. Platz Deutsche Meisterschaft im Doppelvierer
  • 2000: 1. Platz Deutsche Meisterschaft im Doppelvierer
  • 2001: 1. Platz Deutsche Meisterschaft im Doppelzweier
  • 2002: 1. Platz Deutsche Meisterschaft im Doppelvierer
  • 2003: 1. Platz Deutsche Meisterschaft im Doppelvierer

Sprintmeisterschaften

  • 1997: 1. Platz Deutsche Sprintmeisterschaften im Doppelvierer (400 m)
  • 1998: 1. Platz Deutsche Sprintmeisterschaften im Einer (500 m)
  • 2001: 1. Platz Deutsche Sprintmeisterschaften im Einer (400 m)
  • 2002: 1. Platz Deutsche Sprintmeisterschaften im Einer (400 m)
  • 2009: 1. Platz Deutsche Sprintmeisterschaften im Einer (310 m)
  • 2013: 1. Platz Deutsche Sprintmeisterschaften im Vierer (350 m)
  • 2014: 1. Platz Deutsche Sprintmeisterschaften im Einer (350 m)
  • 2015: 1. Platz Deutsche Sprintmeisterschaften im Einer (350 m)
  • 2016: 1. Platz Deutsche Sprintmeisterschaften im Einer (350 m)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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1976: Güldenpfennig, Reiche, Bußert, Wolfgramm (DDR) | 1980: Dundr, Bunk, Heppner, Winter (DDR) | 1984: Hedderich, Hörmann, Wiedenmann, Dürsch (GER) | 1988: Abbagnale, Tizzano, Farina, Poli (ITA) | 1992: Willms, Hajek, Steinbach, Volkert (GER) | 1996: Steiner, Volkert, Hajek, Willms (GER) | 2000: Abbagnale, Sartori, Galtarossa, Raineri (ITA) | 2004: Spinjow, Krawzow, Swirin, Fedorowzew (RUS) | 2008: Jeliński, Kolbowicz, Korol, Wasielewski (POL) | 2012: Schulze, Wende, Schoof, Grohmann (GER) | 2016: Schulze, Wende, Schoof, Gruhne (GER) | 2020: Uittenbogaard, Wiersma, Wieten, Metsemakers (NED) | 2024: van Lierop, Florijn, Wieten, Metsemakers (NED)

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1962: Duhamel, Monnereau (FRA) | 1966: Bürgin, Studach (SUI) | 1970: Engelbrecht, Secher (DEN) | 1974: Kreuziger, Schmied (DDR) | 1975: A. Hansen, F. Hansen (NOR) | 1977: Baillieu, Hart (GBR) | 1978 & 1979: F. Hansen, A. Hansen (NOR) | 1981: Kröppelien, Dreifke (DDR) | 1982: Thorsen, A. Hansen (NOR) | 1983 & 1985: Lange, Heppner (DDR) | 1986: Belgeri, Pescialli (ITA) | 1987: Jordanow, Radew (BUL) | 1989: Thorsen, Bjønness (NOR) | 1990: Jonke, Zerbst (AUT) | 1991: Rienks, Zwolle (NED) | 1993: Barathay, Lamarque (FRA) | 1994: Bjønness, Thorsen (NOR) | 1995: Christensen, Hansen (DEN) | 1997 & 1998: Hajek, Volkert (GER) | 1999: Čop, Špik (SLO) | 2001 & 2002: Haller, Pető (HUN) | 2003: Vieilledent, Hardy (FRA) | 2005: Špik, Čop (SLO) | 2006: Macquet, Hardy (FRA) | 2007: Špik, Čop (SLO) | 2009: Knittel, Krüger (GER) | 2010 & 2011: Cohen, Sullivan (NZL) | 2013: Hoff, Borch (NOR) | 2014 & 2015: M. Sinković, V. Sinković (CRO) | 2017: Storey, Harris (NZL) | 2018: Boucheron, Androdias (FRA) | 2019: Liu, Zhang (CHN) | 2022: Boucheron, Androdias (FRA) | 2023: Twellaar, Broenink (NED) | 2025: Ziętarski, Biskup (POL) Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1974: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Dreifke, Draeger, Reiche, Bertow | 1975: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Weiße, Güldenpfennig, Hönig, Kreuziger | 1977: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Dundr, Winter, Bußert, Güldenpfennig | 1978: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Dreifke, Bußert, Winter, Dundr | 1979: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Kersten, Kröppelien, Bußert, Dreifke | 1981: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Kersten, Bußert, Heppner, Winter | 1982: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Bußert, Mund, Heppner, Winter | 1983: Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Hedderich, Hörmann, Wiedenmann, Dürsch | 1985: KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Hamilton, Mills, Douma, LaForme | 1986 & 1987: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Dossenko, Kinjakin, Iwanow, Kotko | 1989: NiederlandeNiederlande Keldermann, Maasdijk, van den Eerenbeemt, Arisz | 1990 & 1991: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Dossenko, Kinjakin, Tschupryna, Vilks | 1993: DeutschlandDeutschland Hajek, Steiner, Volkert, Willms | 1994 & 1995: Vorlage:ITA-1946 Corona, Galtarossa, Paradiso, Sartori | 1997: Vorlage:ITA-1946 Abbagnale, Calabrese, Corona, Galtarossa | 1998: Vorlage:ITA-1946 Abbagnale, Corona, Galtarossa, Sartori | 1999: DeutschlandDeutschland Geisler, Hajek, Volkert, Willms | 2001: DeutschlandDeutschland Schreiber, Willms, Geisler, Hajek | 2002: DeutschlandDeutschland Bertram, Volkert, Geisler, Sens | 2003: DeutschlandDeutschland Willms, Volkert, Geisler, Sens | 2005–2007 & 2009: PolenDatei:Flag of Poland.svg Wasielewski, Kolbowicz, Jeliński, Korol | 2010: KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Šain, Sinković, Martin, Sinković | 2011: AustralienAustralien Morgan, McRae, Forsterling, Noonan | 2013: KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Šain, Sinković, Martin, Sinković | 2014: UkraineUkraine Michaj, Morosow, Nadtoka, Dowhodko | 2015: DeutschlandDeutschland Schulze, Wende, Schoof, Gruhne | 2017: LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Nemeravičius, Džiaugys, Maščinskas, Adomavičius | 2018: ItalienItalien Mondelli, Panizza, Rambaldi, Gentili | 2019: NiederlandeNiederlande Uittenbogaard, Wiersma, Wieten, Metsemakers | 2022: PolenDatei:Flag of Poland.svg Czaja, Biskup, Ziętarski, Barański | 2023: NiederlandeNiederlande van Lierop, Florijn, Wieten, Metsemakers | 2025: ItalienItalien Chiumento, Rambaldi, Panizza, Gentili Vorlage:Klappleiste/Ende