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Teenstar

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Vorlage:Medienbox/Kopf
Produktionsland Deutschland
Genre Reality-TV
Ausstrahlungs­turnus wöchentlich, Sonntag 20.15 Uhr (15 Folgen)
Titelmusik TearsM.U.S.I.C
Produktions­unternehmen Tresor TV
Premiere 7. Apr. 2002 auf RTL II
Moderation Jasmin Wagner

Teenstar war eine im Jahr 2002 produzierte Fernsehsendung und als Castingshow ein Pendant zu der damals erfolgreichen Sendung Popstars. Hierbei wurde allerdings keine Band gecastet, sondern, erstmals in einer deutschen Castingshow, ein Solokünstler, der zwischen 13 und 19 Jahre alt – also ein Teenager – sein musste. Die Sendung wurde ab dem 7. April 2002 jeweils sonntags um 20.15 auf RTL II ausgestrahlt.

Konzept

Für die Sendung bewarben sich knapp 7.000 Jugendliche, darunter 2/3 Mädchen. In der Jury saßen die Musikproduzenten Mousse T. und Toni Cottura sowie der MTV-Moderator Markus Schultze. Jasmin Wagner moderierte die Sendung.<ref>Artikel auf brainstorms42.de</ref>

Nach der Grobauswahl der Kandidaten fand am Ende jeder Sendung ein Telefonvoting statt, in dem die Zuschauer insgesamt 14 Kandidaten in die dreitägige Teenacademy wählen konnten. Dort erhielten sie professionelles Tanz- und Gesangstraining.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Artikel im just4fun-Magazin (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.just4fun-magazin.de</ref> Den Kandidaten wurden in dieser Phase bekannte Musiker wie die Musiker Laith Al-Deen, Billy Crawford und Nicole da Silva als Coaches zur Seite gestellt.

Die letzten 14 Kandidaten brachten gemeinsam eine CD (Teen Star präsentiert Teen Academy) mit Coverversionen von zum Beispiel Bilder von dir und Let it Be heraus, auf der auch Halbfinalistin Jenniffer Kae vertreten ist.

Ebenfalls per Telefonvoting wurde am 30. Juni 2002 in der Finalshow, die im Musical Theater Bremen am Bremer Richtweg stattfand, der Gewinner der Sendung aus fünf verbliebenen Kandidaten bestimmt. Teenstars war die erste deutsche Castingshow, in der allein das Publikum den Sieger ermitteln durfte.

Finalisten

Die fünf Finalisten waren:

Der damals 16-jährige Pierre Humphrey<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />mtv.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. September 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mtv.de</ref> ging aus der Sendung mit 34 % der Stimmen als Sieger hervor.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Artikel im Just4Fun-Magazin (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. November 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.just4fun-magazin.de</ref> Als Gewinn bekam er einen Plattenvertrag bei Polydor<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />netzeitung.de (Memento vom 30. August 2002 im Internet Archive)</ref> und konnte sich mit seiner ersten Single Sunshine, die am 22. Juli 2002 erschien, auf Platz 12 der Deutschen Charts platzieren. Auch die Folgesingle I Will Do schaffte es noch in die Top 100 (Platz 82). Das im Dezember 2002 veröffentlichte Album Live It Right konnte sich nicht in den Charts platzieren.

Einschaltquoten

Die erste Ausgabe der Show hatte nur einen Marktanteil von 4,2 % (der Durchschnittsmarktanteil an diesem Abend betrug 6,9 %).<ref>Quotenmeter.de: RTL2-Teenstar startet sehr schwach, 8. April 2002 (Zugriff am 16. Dezember 2013)</ref> Insgesamt blieben die Einschaltquoten deutlich hinter den Erwartungen zurück und die Werbekosten mussten von 10.890 Euro für 30 Sekunden auf 4.650 € gesenkt werden. Lediglich der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen galt als kleiner Hoffnungsschimmer (12,2 %)<ref>Quotenmeter.de: Teenstars: Werbepreis von 10.890 Euro auf 4.650 Euro gesenkt, 27. Juni 2002 (Zugriff am 16. Dezember 2013)</ref> Das Finale der Show sahen aber insgesamt 1,4 Millionen (4,8 Prozent Marktanteil). In der relevanten Gruppe der 14- bis 29-Jährigen betrug der Marktanteil sogar 16,8 Prozent (entspricht 520.000 Zuschauer).<ref>Artikel in der Rheinzeitung vom 1. Juli 2002</ref>

Kritik

In den Medien wurde das Format kritisch betrachtet, wobei sich die Kritik vor allem auf die Instrumentalisierung der Minderjährigen bezog, deren persönliche Schicksale und ihr Scheitern zum Gegenstand einer Unterhaltungssendung gemacht würden. Mehrfach wurden Parallelen zur Mini Playback Show gezogen, die ihrerseits wegen der Darstellung von als Erwachsenen gestylten Kindern in der Kritik stand.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>