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Buchhain

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Buchhain
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(383)&title=Buchhain 51° 39′ N, 13° 23′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(383) 51° 38′ 52″ N, 13° 23′ 26″ O
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Höhe: 100 (96–101) m
Fläche: 12,78 km²
Einwohner: 383 (31. Dez. 2007)<ref>Doberlug-Kirchhain – Einwohnerzahlen. Abgerufen am 1. September 2022.</ref>
Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 2001
Postleitzahl: 03253
Vorwahl: 035327
Lage von Buchhain in Brandenburg
Datei:Nebelsieck Greischel 1910 100225 (Kreiskarte Buckowin ) a.jpg
Buckowin (Kreiskarte, 1910)
Datei:KircheBuchhain.JPG
Die Buchhainer Dorfkirche
Datei:Buchhain Scheune.JPG
Fachwerkscheune in Buchhain

Buchhain (bis 1937 Buckowin, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Ortsteil der Stadt Doberlug-Kirchhain im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg.

Geschichte

Deutung des Ortsnamens

Der Ortsname kommt aus dem sorbischen Bukowina und bedeutet Rotbuche, Rotbuchenwald. Unter nationalsozialistischer Herrschaft wurde der Ort am 30. Oktober 1937 im Zuge der Germanisierung sorbischstämmiger Ortsnamen in „Buchhain“ umbenannt.

Chronik

Die urkundliche Ersterwähnung ist für das Jahr 1329 belegt. Rudolf I. (Sachsen-Wittenberg) verkaufte 1329 „Buckewien“ mit dem Patronatsrecht, so dass die Belehnten, welches Standes sie auch sein mögen, von dem jedesmaligen Abte das Lehn nehmen sollen. Das Dorf war somit eines der 14 Klosterdörfer des Klosters Dobrilugk.<ref>Chronik von Kirchhain und Dobrilugk und Grafschaft und Stadt Sonnewalde, Carl Wilhelm Zahn, Gotthold Zahn, 1926</ref><ref>Rudolf Lehmann, Untersuchungen zur Geschichte der kirchlichen Organisation und Verwaltung der Lausitz im Mittelalter Band 13 1974</ref> 1380 ist ein Pfarrer nachweisbar. Buchhain ist ein typisches Angerdorf. Das Dorf ist in rechteckiger Form angelegt, auf der Dorfaue liegen die Kirche und Schmiede. Buckowien war Marktflecken mit Wachs-, Honig- und Bienenmarkt. Später soll Wahrenbrück diesen Markt übernommen haben.<ref name="Muka">Bausteine zur Heimatkunde des Kreises Luckau, Dr. Ernst Mucke</ref> 1495 gehört die Kirche zu Burgkewin zum Erzpriester Sprengel in Schlieben. Die schon 1346 erwähnte Dorfkirche ist ein rechteckiger Feldsteinbau mit einem spätgotischen Querturm. Der Innenraum mit Tonnengewölbe stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist 1977 modernisiert worden. Der Kanzelaltar wurde im Jahr 1785 von Johann Gottfried Winklern, Tischler aus Sorno gefertigt. An der südlichen Außenwand befindet sich ein Rokoko-Grabstein.<ref>Herzlich willkommen - Doberlug-Kirchhain. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 1. September 2022.@1@2Vorlage:Toter Link/www.doberlug-kirchhain.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref><ref name="Festschrift">Festschrift 666 Jahre Buchhain 1995</ref>

1529 hatte Buckowien 15 Hüfner und nur 1 Gärtner (Büdner).<ref name="Muka" />

1815 wurde Buckowien Teil des Landkreises Luckau. 1952 entstand der Kreis Finsterwalde, dem Buchhain zugeordnet wurde. Mit der Eingemeindung im Jahr 1993 kam Buchhain in den neu entstandenen Landkreis Elbe-Elster.

Eine besondere Entdeckung wurde 1850 bei Buckowien gemacht, als man ein germanisches Reitergrab aus dem 3. Jahrhundert fand. Die darin enthaltenen Eisen- und Bronzegegenstände befinden sich im Museum für Vor- und Frühgeschichte in Berlin.

Bedeutung hatte Buchhain als zentraler Schulstandort für den Westen des Kreises Finsterwalde. Die Schule wurde 1976 erweitert und mit einer Turnhalle ergänzt. 1988/89 wurde die Schule durch einen Neubau ersetzt.

2008 hat sich Buchhain um den jährlich verliehenen Titel Naturparkgemeinde erfolgreich beworben. Damit wurde Buchhain für die Ausrichtung des Naturparkfestes für den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft 2008 verantwortlich.

Eingemeindung

Buchhain wurde am 31. Dezember 2001 nach Doberlug-Kirchhain eingemeindet.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001</ref>

Bevölkerung

Die Bewohner von Buchhain betrieben seit jeher Ackerbau, Holzwirtschaft und Viehzucht. Aber auch Weinanbau und Imkerwesen war zeitweise ansässig.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1818 216 1946 622 2007 383
1846 270 1964 481
1871 522 1971 481
1900 449 1990 421
1939 450 1994 397

Quelle<ref name="Festschrift" />

Sehenswürdigkeiten

Datei:Kriegerdenkmal in Buchhain.jpg
Kriegerdenkmal in Buchhain
  • Dorfkirche
  • Kriegerdenkmal

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weblinks

Commons: Buchhain – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Ortsteile: Arenzhain | Buchhain | Dübrichen | Frankena | Hennersdorf | Lichtena | Lugau | Nexdorf | Prießen | Trebbus | Werenzhain

Gemeindeteile: Doberlug | Kirchhain

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