Zinkchromat
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Zinkion Chromation | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Zinkchromat | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | ZnCrO4 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
zitronengelbes Pulver<ref name="GESTIS"/> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 181,38 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Dichte |
3,40 g·cm−3<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
316 °C (Zersetzung ab 440 °C)<ref name="GESTIS"/> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in kaltem Wasser<ref name="GESTIS"/> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Zinkchromat ist eine chemische Verbindung (genauer ein Chromat) mit der Summenformel ZnCrO4, die vor allem als gelbes Farbpigment und Korrosionsschutzmittel eingesetzt wird.
Gewinnung und Darstellung
Feingemahlenes Zinkoxid (Zinkweiß) wird mit Schwefelsäure teilweise zum Sulfat umgesetzt und anschließend mit Kaliumdichromat gefällt. Nach längerem Absetzen des Niederschlags wird abfiltriert und nachgespült.
- <chem>Zn^{2}+ + K2CrO4 -> ZnCrO4 v + 2K+</chem>
In einigen Holzschutzmitteln bildet sich in wässriger Lösung aus den Inhaltsstoffen Zinkhexafluorosilicat und CK-Salz (chromhaltige Salze) Zinkchromat.<ref>Holzschutz. In: schadstoffberatung.de. Schadstoffberatung Tübingen, Dezember 2015, abgerufen am 5. März 2019.</ref>
Verwendung
Zinkchromat ist ein basisch reagierendes Korrosionsschutzpigment (also ein starkes Oxidationsmittel). Es wirkt durch die Neutralisierung von angreifenden Säuren, kathodischen und anodischen Schutz der Metalloberfläche durch Redoxreaktionen und durch die Inaktivierung korrosionsfördernder Chlorid- und Sulfationen, indem es entsprechende schwerlösliche Salze bildet (siehe auch Chromatieren). Früher wurde es vielfach in „Washprimern“ (Haftvermittler zwischen Werkstoff und weiteren Beschichtungen), aber auch in Korrosionsschutzgrundfarben eingesetzt. Im RAL-Farbsystem trägt es die Nummer 1018.
Sicherheitshinweise
Zinkchromat wirkt (meist über Einatmen von Staub) krebserregend und erbgutschädigend.
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zinkchromat in Anstrichstoffen ( vom 30. Juni 2014 im Internet Archive) (PDF-Datei; 65 kB)
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gehört zu einer als gefährlich eingestuften Stoffgruppe (CLP-Verordnung)
- Krebserzeugender Stoff
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Sensibilisierender Stoff
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Chromat
- Zinkverbindung
- Anorganisches Pigment
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 47
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 72