Zum Inhalt springen

Aleo Solar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. April 2026 um 09:32 Uhr durch imported>TenWhile6 (Änderungen von ~2026-20124-60 (Diskussion) wurden auf die letzte Version von SchlurcherBot zurückgesetzt: für Fragen/Kommentare bitte die Diskussionsseite benutzen).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
aleo solar GmbH

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Aleo Solar logo.svg
Rechtsform GmbH
Gründung 2001 (2014)
Sitz Prenzlau, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Leitung William Chen
Mitarbeiterzahl 330 (September 2015)<ref>aleo solar expandiert mit deutscher Zellfertigung. In: aleo solar – Deutschland. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. April 2016; abgerufen am 16. März 2024.</ref>
Branche Photovoltaik
Website www.aleo-solar.de

Die Aleo Solar GmbH (eigene Schreibweise: aleo solar GmbH) produziert und vertreibt Solarmodule und ist Systemanbieter für den weltweiten Photovoltaik-Markt.

Geschichte

Das Unternehmen wurde 2001 als S.M.D. Solar-Manufaktur Deutschland GmbH & Co. KG in Prenzlau gegründet und begann im August 2002 mit der Produktion von Solarmodulen. Die Kapazität wurde von 15 MW bis 2012 auf 280 MW gesteigert. 2005 wurde die S.M.D. in aleo solar AG und die Aleo Solar GmbH in aleo solar Deutschland GmbH umbenannt. Die aleo solar AG war seit 2006 an der Börse notiert. Im Februar 2007 wurde mit der Produktion von Solarmodulen in Spanien begonnen (bis 2012). Seit September 2008 wurde auch in China produziert (bis 2012). Das Werk im spanischen Santa Maria de Palautordera wurde 2012 geschlossen,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />aleo solar AG schließt Werk in Spanien (Memento vom 13. November 2012 im Internet Archive) Pressemeldung vom 11. Juni 2012.</ref> das Joint Venture mit Avim Solar im September 2012 beendet und das Werk in China ebenfalls stillgelegt (Gaomi, Provinz Shandong).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., Pressemeldung vom 24. September 2012.</ref>

Die Aleo Solar AG gehörte seit 2009 mehrheitlich zur Bosch-Gruppe. Am 22. März 2013 gab Bosch die Absicht bekannt, sich von seiner Solarsparte zu trennen.<ref>Verlustgeschäft: Bosch steigt aus Solargeschäft aus, FAZ.NET, 22. März 2013.</ref> Im September 2013 gab das Unternehmen die Auflösung der US-amerikanischen Tochtergesellschaft mit Sitz in Denver bekannt.

Im Februar 2014 wurde ein Vertrag mit der im Januar 2014 gegründeten SCP Solar GmbH geschlossen, der Erwerbsgesellschaft eines Konsortiums asiatischer Investoren, bestehend aus der taiwanesischen Sunrise Global Solar Energy Co. Ltd. (Tochtergesellschaft von Sino-American Silicon Products Inc.<ref>https://www.marketscreener.com/news/latest/Sino-American-Silicon-Products-Inc-News-of-SAS-BOD-resolution-to-merge-with-Sunrise-Global-Solar--17183523/</ref>), der japanischen CHOSHU Industry Co. Ltd. und der in Hongkong ansässigen Pan Asia Solar Ltd.<ref>Mitteilung vom 5. Februar 2014</ref> Am 16. April 2014 beschloss die außerordentliche Hauptversammlung mit der Stimmenmehrheit von Bosch die Auflösung der Aktiengesellschaft.<ref>Bericht in der Nordwest-Zeitung vom 16. April 2014.</ref><ref>aleo solar AG i.L auf as-abwicklung.de</ref> Zum 16. Mai 2014 übernahm die SCP Solar im Rahmen eines Asset Deals die Produktion in Prenzlau (120 Megawatt Jahreskapazität), die Marke „aleo“ und rund 200 Mitarbeiter von der (alten) aleo solar AG. Anschließend änderte die SCP Solar GmbH ihren Namen in aleo solar GmbH.<ref>Asiatisches Konsortium kauft Aleo Solar. In: pv magazine. 5. Februar 2014, abgerufen am 11. Mai 2016.</ref><ref>aleo solar AG i.L. schließt Verkauf des operativen Geschäfts ab auf as-abwicklung.de</ref>

Aktie

Die Aleo solar AG ging im Juli 2006 an die Börse. Der Bosch-Konzern erwarb im Laufe der Jahre eine zunehmende Aktienmehrheit, erreichte am 28. Februar 2011<ref>Mündliche Auskunft des Vorstands auf der Hauptversammlung am 15. April 2014.</ref> die Schwelle von 75 % und erhöhte diesen Anteil danach auf über 90 %. Mitte des Jahres 2011 stieg der Kurs auf über 26 Euro, fiel aber in den Folgejahren, bedingt auch durch die Krise in der Solarindustrie.

Ein weiterer Großaktionär war Wilhelm Konrad Thomas Zours mit über 4 %. Der Rest befand sich im Streubesitz von insgesamt rund 1600 Kleinaktionären.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Unternehmensprofil (Memento vom 16. April 2014 im Internet Archive) bei Cortals Consors, abgerufen am 15. April 2014.</ref> Bis 2014 war die Aktie noch im regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse sowie im Freiverkehr an den Börsen München und Hamburg verfügbar.<ref>as-abwicklung.de</ref>

Standorte

Der Produktions- und Verwaltungsstandort der operativ tätigen Aleo Solar GmbH ist Prenzlau. Die aleo solar AG hatte ihren Verwaltungssitz in Oldenburg (Niedersachsen). Vertriebsniederlassungen gab es in Australien, Großbritannien, Spanien und den USA mit jeweils eigenen Firmen. In Asien war die Aleo Solar AG bis 2012 mit dem Joint Venture Avim Solar Production Co. Ltd. engagiert. Eine italienische Tochterfirma wurde von der SCP Solar GmbH übernommen.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 53° 18′ 59,9″ N, 13° 51′ 37,2″ O

 {{#coordinates:53,316639|13,860344|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=DE-BB
   |type=landmark
  }}