Trogir
| Trogir | ||||||
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| Basisdaten | ||||||
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| Staat: | Datei:Flag of Croatia.svg Kroatien | |||||
| Koordinaten: | 43° 31′ N, 16° 15′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl HR
{{#coordinates:43,516191666667|16,249808333333|primary
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dim=10000 | globe= | name=Trogir | region=HR-17 | type=city
}} |
| Gespanschaft: | Flagge der Gespanschaft Split-Dalmatien Split-Dalmatien | |||||
| Höhe: | 0 m. i. J. | |||||
| Fläche: | 39,10 km² | |||||
| Einwohner: | Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl HR () | |||||
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohner je km² | |||||
| Telefonvorwahl: | (+385) 021 | |||||
| Postleitzahl: | 21 220 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | ST | |||||
| Bootskennzeichen: | TG | |||||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2017) | ||||||
| Gemeindeart: | Stadt | |||||
| Bürgermeister: | Ante Bilić (SDP) | |||||
| Postanschrift: | Trg Pape Ivana Pavla II. 1 21 220 Trogir | |||||
| Website: | ||||||
| Sonstiges | ||||||
| Schutzpatron: | Johannes von Trogir | |||||
| Datei:Trogir3.jpg Blick auf die Altstadt von Trogir | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Trogir [<templatestyles src="IPA/styles.css" />] (deutsch und ungarisch Trau, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Hafenstadt in Kroatien. Sie liegt in Mitteldalmatien, etwa 15 Kilometer westlich von Split. Die gesamte Altstadt zählt seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Orte der Gemeinde
Die Bevölkerungszahlen in Klammern stammen aus dem Jahr 2011.
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Die Einwohnerzahl Trogirs beträgt 13.192 (Volkszählung 2011). Vom historischen Stadtkern, der auf einer Insel liegt, führt eine Steinbrücke im Norden der Insel zum Festland. Auf der südöstlichen Seite der Altstadt ist Trogir mit der Insel Čiovo durch eine Klappbrücke verbunden, die jedoch nicht mehr für den Schiffsverkehr geöffnet wird. Die Klappbrücke stellte bis 2018 die einzige landseitige Verbindung der Insel mit dem Festland dar. Seit Juli 2018 verbindet Ciovo eine neue Brücke direkt mit dem Festland.<ref>Čiovo Bridge Opened. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. September 2018; abgerufen am 6. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Geschichte
Trogir war schon im 3. Jahrhundert v. Chr. als griechische Siedlung {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bekannt. Durch den schnellen Aufstieg der nahegelegenen Stadt Salona verlor Trogir seine einstige Bedeutung. In der Zeit des Zuzugs slawischer Stämme ließen sich Flüchtlinge aus dem zerstörten Salona in der Stadt nieder. Ab dem 9. Jahrhundert war die Bevölkerung den kroatischen Herrschern tributpflichtig. Im 11. Jahrhundert wurde die Stadt Bischofssitz; das Bistum Trogir wurde im Jahr 1828 aufgehoben. Im Jahr 1107 erkannte der ungarische König Koloman der Stadt die Autonomierechte zu – laut Überlieferung wegen des erfolgreichen Widerstands des Bischofs Johannes (Ivan), der darum als Schutzheiliger der Stadt verehrt wird.
1123 eroberten Sarazenen die Stadt und zerstörten sie fast bis auf die Grundmauern. Die Stadt erholte sich schnell und erlebte im 12. und 13. Jahrhundert einen starken wirtschaftlichen Aufschwung. Im Jahr 1242 suchte König Béla IV. hier vor den Tataren Zuflucht. Im 13. und 14. Jahrhundert wählte das zum Fürstentum von Bribir gehörende Trogir seine Fürsten am häufigsten aus den Reihen der Familie Šubić; unter ihnen ragte Mladen III. (1348) hervor. Im Jahr 1420 begann die lange Zeit der venezianischen Herrschaft.
Nach dem Fall Venedigs im Jahr 1797 war Trogir bis 1918 österreichisch (mit Ausnahme der französischen Besetzung von 1806 bis 1814) und fiel danach an das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen. Nach der Zerschlagung des Königreichs Jugoslawien im Balkanfeldzug wurde es durch die Römischen Verträge von 1941 vorübergehend italienisches Staatsgebiet. Später wurde es Teil der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien. Seit 1991 gehört Trogir zur Republik Kroatien.
Welterbe und Sehenswürdigkeiten
Die gesamte Altstadt von Trogir zählt seit 1997 zum UNESCO-Welterbe. Der Ort gilt als herausragendes Beispiel für städtebauliche Kontinuität.
Die romanische Stadt Trogir stellt den am besten erhaltenen romanisch-gotischen Komplex nicht nur an der Adria dar. In dem mittelalterlichen, teilweise von einer Stadtmauer umgebenen historischen Stadtkern befinden sich ein erhaltenes Schloss, ein Turm, etwa zehn Kirchen und eine Reihe von Wohnhäusern und Palästen aus den Perioden der Romanik, Gotik, Renaissance und des Barock.
Zu den Hauptsehenswürdigkeiten zählen:
- St.-Laurentius-Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert. Das westliche Hauptportal ist ein Meisterwerk des Bildhauers Radovan aus dem 13. Jahrhundert und das wichtigste Werk im romanisch-gotischen Stil in Kroatien.
- Stadttor und Stadtmauer
- Festung Kamerlengo aus dem 15. Jahrhundert
- Fürstenpalast aus dem 13. Jahrhundert
- Groß- und Kleinpalast Cipiko aus dem 15. Jahrhundert
- Stadtloggia und Uhrturm aus dem 15. Jahrhundert
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Laurentius-Kathedrale
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Blick von der Festung Kamerlengo
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Uferpromenade
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Trogir vom Wasser aus
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Uhrturm und Loggia
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Festung Kamerlengo
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Rathaus
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Turm der Laurentius-Kathedrale
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Hauptportal (Meister Radovan)
Drehort
- Trogir diente im Kinofilm Winnetou 3. Teil (1965) als Drehort für die Stadt Santa Fe. Winnetou und Old Shatterhand ritten hier durch die alten Gassen. Das Rathaus bildete die Filmkulisse des Gouverneurspalastes.
- Der Hafen von Trogir war einer der Drehorte des Fernsehmehrteilers Jack Holborn (1982) mit Patrick Bach in der Titelrolle.
- Die Folge „Vampire in Venedig“ der Fernsehserie Dr. Who (2010) wurde in Trogir gedreht.
- Einige Szenen der HBO-Serie Game of Thrones wurden im Kloster St. Dominik im Zentrum der Altstadt gedreht. Der Klostergarten mit seinem Säulengang diente dabei als Garten der Stadt Qarth.<ref>Top 6 Game of Thrones filming locations to visit by boat. In: boatinternational.com. Abgerufen am 28. September 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Städtepartnerschaften
Mit folgenden Städten bestehen Partnerschaften oder freundschaftliche Beziehungen:<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website von Trogir ( des Vorlage:IconExternal vom 23. Juli 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 21. März 2018.</ref>
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In Trogir geboren
- Vinko Kandija (1934–2002), Handballspieler und -trainer
- Ivan Katalinić (* 1957), Fußballspieler und Fußballtrainer
- Ivan Lučić (1604–1679), Historiker und Kartograph
- Žana Marić (* 1989), Handballspielerin
- Biserka Višnjić (* 1953), Handballspielerin
Literatur
- Johannes Lucius: Historia di Dalmatia, et in particolare delle citta di Trau, Spalatro e Sebenico […]. Presso Stefano Curti, Venedig 1674. (Digitalisat)
- Paolo Andreis: Della storia della città di Traù. Frumbic, Spljet 1908.
- Ciril M. Iveković: Trogir-Trau̇ (= Bau und Kunstdenkmale in Dalmatien, Band 3), 2. veränderte Auflage, A. Schroll & Co., Wien 1927
- Ana Plosnić Škarić: Policies and regulations in the forming of Late-Medieval Trogir (Croatia). In: Terry R. Slater, Sandra M. G. Pinto (Hrsg.): Building Regulations and Urban Form, 1200-1900. Routledge, Taylor & Francis Group, London 2017.
Weblinks
Nachweise
<references />
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Kulturerbe: Altstadt von Dubrovnik (1979) | Historischer Komplex in Split mit dem Palast Diokletians (1979) | Bischöflicher Komplex der Euphrasius-Basilika in der Altstadt von Poreč (1997) | Altstadt von Trogir (1997) | St. Jakobs Kathedrale in Šibenik (2000) | Ebene von Stari Grad (2008) | Friedhöfe mit Stećci – mittelalterliche Grabsteine (2016) | Venezianisches Verteidigungssystem des 16. bis 17. Jahrhunderts (2017)
Naturerbe: Nationalpark Plitvicer Seen (1979) | Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas (2017)
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Städte: Hvar | Imotski | Kaštela | Komiža | Makarska | Omiš | Sinj | Solin | Split | Stari Grad | Supetar | Trilj | Trogir | Vis | Vrgorac | Vrlika
Gemeinden: Baška Voda | Bol | Brela | Cista Provo | Dicmo | Dugi Rat | Dugopolje | Gradac | Hrvace | Jelsa | Klis | Lećevica | Lokvičići | Lovreć | Marina | Milna | Muć | Nerežišća | Okrug | Otok | Podbablje | Podgora | Podstrana | Postira | Prgomet | Primorski Dolac | Proložac | Pučišća | Runovići | Seget | Selca | Sućuraj | Sutivan | Šestanovac | Šolta | Tučepi | Zadvarje | Zagvozd | Zmijavci
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- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Koordinaten-Parameterfehler
- Ort in der Gespanschaft Split-Dalmatien
- Gemeinde in der Gespanschaft Split-Dalmatien
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2024-06
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2023-01
- Welterbestätte in Europa
- Welterbestätte in Kroatien
- Weltkulturerbestätte
- Trogir
- Ort mit Seehafen