Duckomenta
Die Duckomenta ist eine Wanderausstellung, deren Name eine Parodie auf die documenta in Kassel ist. In ihr werden Bilder und Plastiken ausgestellt, die berühmten Werken nachempfunden sind, nur dass die dargestellten Figuren Enten im Stil von Donald Duck sind. Vereinzelt gibt es auch Mäuse-Figuren im Stil von Micky Maus.<ref>Art of the DUCKOMENTA - YouTube. Abgerufen am 11. Oktober 2014.</ref>
Kunstwerke (Auswahl)
Zum Beispiel wird die Mona Lisa als Ente oder die Zwei Männer in Betrachtung des Mondes in Entengestalten (anstelle von Menschen) dargestellt. Auch sind viele Namen der Künstler verfremdet, so wird ein Selbstporträt von Vincent van Gogh als „Vincent van Dough“ (in Entengestalt) verfremdet. Es finden sich Parodien zu Kunstwerken aus fast allen Epochen, so etwa zu Thutmosis’ Büste der Nofretete („Königin Duckfretete“) bis zu Miró oder auch der Ötzi, welcher hier mit Entenschnabel daliegt und als „Dötzi“ bezeichnet wird.
Ausstellungsorte
Die Duckomenta war schon an zahlreichen Orten in Europa zu sehen,<ref>Vergangene Ausstellungen. www.duckomenta-shop.de, 2018, abgerufen am 30. Januar 2018.</ref> darunter u. a. das Palais Palffy in Wien (1987 und 1992), die Kunsthal Rotterdam (2000), beim Comic-Salon Erlangen (2010),<ref>Die Duckomenta. Comic-Salon Erlangen, 2010, abgerufen am 30. Januar 2018.</ref> im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (2010/11),<ref>Wolf Stegmaier (Red.): Art of the Duckomenta. 2010, S. 399.</ref> sowie im Museum Weltkulturen der Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim (2015/16),<ref>Kultur: Die DUCKOMENTA. Weltgeschichte neu ENTdeckt. www.mannheim.de, 14. September 2015, abgerufen am 30. Januar 2018.</ref>, im Neanderthal Museum (2016), im Archäologischen Museum Hamburg (2017/18)<ref>Meisterwerke mit Schnabel: „DUCKOMENTA – MomEnte der Weltgeschichte“ ab 9. Juni im Archäologischen Museum Hamburg. Archäologisches Museum Hamburg, 2017, abgerufen am 9. Juni 2017.</ref>, im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München (2021/22)<ref>Michael Schleicher: Das Museum Ägyptischer Kunst zeigt die Familienausstellung „Duckomenta“ Ente gut – alles gut: Die „Duckomenta“ macht in München Station. In: Merkur.de. 31. Juli 2021, abgerufen am 31. Juli 2021.</ref>, im Schlossmuseum Jever (2022) und im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg (2022/2023).
interDuck
Spiritus rector des in den 1980er-Jahren in Kreisen der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig entstandenen und heute in Berlin ansässigen Projektes ist der emeritierte Braunschweiger Kunstsoziologie-Professor Eckhart Bauer,<ref>Lars von Töne: Fundstücke: Der Schnabel der Welt. In Der Tagesspiegel, 14. März 2010. Abgerufen am 28. Juli 2010.</ref> der auch über eine umfangreiche Sammlung von Alltagsgegenständen mit Duck-Design verfügt. Ferner gehören Anke Doepner, Prof. Volker Schönwart, Rüdiger Stanko und Ommo Wille zu den aktiven Mitgliedern und Künstlern.<ref>Wolf Stegmaier (Red.): Art of the Duckomenta. 2010, S. 394.</ref> Die Gruppe nennt sich selbst interDuck.<ref>Internetseite der Ausstellung, abgerufen am 18. September 2010.</ref><ref>interDuck - Die Duckomenta, abgerufen am 9. Juni 2017.</ref>
Literatur
- interDuck (Hrsg.): Art of the Duckomenta, Nünnerich-Asmus Verlag, Mainz 2015, ISBN 978-3-945751-09-1 (deutsch, englisch, französisch).
Weblinks
- Internetseite der Duckomenta
- Internetseite von interDuck
- Hintergrundbericht und Rezension des Ausstellungs-Katalogs (Art of the Duckomenta) (erschienen zur Ausstellung im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim 2010/11)
Einzelnachweise
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