Rhein-Ruhr-Hafen
| Rhein-Ruhr-Hafen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Daten | ||||||
| UN/LOCODE | DE MUH | |||||
| Eigentümer | Stadt Mülheim | |||||
| Betreiber | Betriebe der Stadt Mülheim an der Ruhr | |||||
| Eröffnung | 1927 | |||||
| Hafentyp | Binnenhafen und Länden | |||||
| Umschlagsmenge | 1.356.851 t (2019) | |||||
| Webseite | Hafen Mülheim | |||||
| Geografische Informationen | ||||||
| Ort | Mülheim an der Ruhr | |||||
| Land | Nordrhein-Westfalen | |||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Koordinaten | 51° 26′ 24″ N, 6° 50′ 11″ O
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| ||||||
Der Rhein-Ruhr-Hafen ist ein Binnenhafen in Mülheim an der Ruhr am Unterlauf der Ruhr.
Lage
Der Hafen liegt oberhalb der Rheinmündung im Stadtteil Speldorf am Ruhrschifffahrtskanal zwischen Ruhr-km 8,5 bis 9,5 links. Über die Ruhrschleuse Raffelberg ist er mit dem Rhein-Herne-Kanal, über die Schleuse Meiderich mit den Duisburg-Ruhrorter Häfen und über die Ruhrschleuse Duisburg mit dem Rhein verbunden.
Der Binnenhafen, der von den Betrieben der Stadt Mülheim unterhalten wird, besteht aus zwei Teilen: Der Nordhafen ist eine Lände direkt am Schifffahrtskanal, von dem der Südhafen als Hafenbecken abzweigt. Die Wassertiefe beträgt bei normalem Wasserstand mindestens 2,80 m und die Länge der Kai- und Umschlagsanlagen liegt bei 3,1 km.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Uni Duisburg; Projekt BinTrans ( des Vorlage:IconExternal vom 27. September 2007 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Eine weitere Betriebslände mit einer Containerbrücke befindet sich bei Ruhr-km 11,1 rechts. Der Hafen und der Ruhrschifffahrtskanal sind bis zur Schlossbrücke (km 12,2) eine Binnenwasserstraße der Klasse Va für das Große Rheinschiff.
Für die Personenschifffahrt gibt es einen weiteren, innenstadtnahen Anleger bei Ruhr-km 11,9 rechts. Dort besteht auch Anschluss an den ÖPNV.
Geschichte
Nachdem die Ruhrschifffahrt durch das Aufkommen der Eisenbahnen und speziell durch den Bau der Ruhrtalbahn zum Ende des 19. Jahrhunderts vollständig zum Erliegen kam, beschloss die Stadt Mülheim an der Ruhr im Jahr 1913 zur Steigerung der Wirtschaftskraft einen Hafen anzulegen und eine direkte Verbindung zum Duisburger Hafen zu schaffen. Dazu wurde in zwölfjähriger Bauzeit der Ruhrschifffahrtskanal errichtet und das Gefälle von rund zehn Metern zwischen den Städten durch zwei neue Schleusen ausgeglichen. Am 8. Oktober 1927 wurde der Rhein-Ruhr-Hafen offiziell eingeweiht.
Seit September 2004 ist der Rhein-Ruhr-Hafen Ausgangspunkt des EU-Projektes InterPorts, mit dem die Kooperation der Binnenhäfen gestärkt und die Verlagerung des Transportverkehrs auf Schiff und Bahn erreicht werden soll. Der Hafen gehört heute unter der Bezeichnung Rhein-Ruhr-Hafen zur Route der Industriekultur (Themenroute 12 – Geschichte und Gegenwart der Ruhr und Themenroute 14 – Kanäle und Schifffahrt).
Funktion und Bedeutung
Der Rhein-Ruhr-Hafen hat etwa 220 ha Gesamtfläche und bildet das größte Gewerbegebiet Mülheims. Innerhalb des Gewerbegebietes sind rund 500 Unternehmen ansässig, die über 7.000 Mitarbeiter beschäftigen.<ref>Gewerbegebiet Rhein-Ruhr-Hafen. Mülheim & Business, 8. März 2018, abgerufen am 16. Mai 2018.</ref> Im Hafen werden jährlich etwa 1,1 Mio. t verschiedener Güter umgeschlagen und transportiert, davon entfallen 787.425 t auf den echten Schiffsgüterumschlag (Stand 2015).<ref>Hafen Mülheim, Daten und Ausstattung</ref> Gütertransporte innerhalb des Hafens werden mit einer Hafenbahn durchgeführt, die auf rund 27 Kilometern Gleislänge betrieben wird. Es werden vor allem Schrott, Eisen, Stahl und Mineralöl umgeschlagen.
Für die Freizeitschifffahrt besteht ein räumlich abgesonderter Anleger für Kleinfahrzeuge bei Ruhr-km 8,4 links mit eigenen Ver- und Entsorgungseinrichtungen.<ref>Anleger für Kleinfahrzeuge</ref>
Verkehr
Zwei Kilometer westlich des Hafens bestehen Auffahrtsmöglichkeiten zu der Bundesautobahn 3 und der A 40. Die Hafenbahn besitzt ein Anschlussgleis durch den Speldorfer Wald an den Bahnhof Mülheim (Ruhr)-Speldorf.
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Yachthafen, im Hintergrund die Ruhrschleuse Raffelberg
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Turbosatz Schelle vor der Firma Siemens im Hafengebiet
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Der Zuckersilo an der Hafeneinfahrt
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Der Kai des Nordhafens im Ruhrschifffahrtskanal
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Lage des Rhein-Ruhr-Hafens
Weblinks
- Beschreibung aller Standorte auf dieser Themenroute als Teil der Route der Industriekultur
- Stadt Mülheim a.d.R. zum Hafen
Einzelnachweise
<references />
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Besucherzentrum und Ankerpunkte (von West nach Ost): | Zechenpark Friedrich Heinrich | Museum der Deutschen Binnenschifffahrt | Innenhafen Duisburg | LVR-Industriemuseum Oberhausen | Landschaftspark Duisburg-Nord | Gasometer Oberhausen | Aquarius-Wassermuseum | St.-Antony-Hütte | Villa Hügel | Nordsternpark | Welterbe Zeche Zollverein und Kokerei Zollverein | Zeche Ewald | Chemiepark Marl | Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen | Henrichshütte | Jahrhunderthalle Bochum | Umspannwerk Recklinghausen | Deutsches Bergbau-Museum | Zeche Nachtigall | Schiffshebewerk Henrichenburg | DASA | Kokerei Hansa | Zeche Zollern II/IV | Hohenhof | Freilichtmuseum Hagen | Lindenbrauerei Unna | Maximilianpark Hamm
Themenrouten (aufsteigend nach Nummern): 1. Duisburg: Stadt und Hafen | 2. Industrielle Kulturlandschaft Zollverein | 3. Duisburg: Industriekultur am Rhein | 4. Oberhausen: Industrie macht Stadt | 5. Krupp und die Stadt Essen | 6. Dortmund: Dreiklang Kohle, Stahl und Bier | 7. Industriekultur an der Lippe | 8. Erzbahn-Emscherbruch | 9. Industriekultur an Volme und Ennepe | 10. Sole, Dampf und Kohle | 11. Frühe Industrialisierung | 12. Geschichte und Gegenwart der Ruhr | 13. Auf dem Weg zur blauen Emscher | 14. Kanäle und Schifffahrt | 15. Bahnen im Revier | 16. Westfälische Bergbauroute | 17. Rheinische Bergbauroute | 18. Chemie, Glas und Energie | 19. Arbeitersiedlungen | 20. Unternehmervillen | 21. Brot, Korn und Bier | 22. Mythos Ruhrgebiet | 23. Parks und Gärten | 24. Industrienatur | 25. Panoramen und Landmarken | 26. Sakralbauten | 27. Eisen & Stahl | 28. Wasser: Werke, Türme und Turbinen | 29. Bochum – Industriekultur im Herzen des Reviers | 30. Gelsenkirchen | 31. Route Industriekultur und Bauhaus | per Rad
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
Ruhrquelle | Besucherbergwerk Ramsbeck | Hennetalsperre | Biggetalsperre | Möhnetalsperre | Sorpetalsperre | Laufwasserkraftwerk Wickede | Laufwasserkraftwerk Warmen | Laufwasserkraftwerk Schwitten | Wasserwerk Warmen | Obere Ruhrtalbahn | Kettenschmiedemuseum | Informationszentrum aqua publik | Rohrmeisterei Schwerte | Ruhrflutbrücke Schwerte-Ergste | Pumpwerk Westhofen | Buschmühle | Hohensyburg Datei:RouteIndustriekultur Panorama Symbol.svg | Pumpspeicherkraftwerk Koepchenwerk | Hengsteysee | Energiewirtschaftlicher Wanderweg Herdecke | Ruhrviadukt Herdecke | Burg Wetter | Kraftwerk Harkort | Gemeinschaftswasserwerk Volmarstein | Villa Bönnhoff | Haus Schede | Schlebuscher Erbstollen | Wasserturm Bommerholz | Bergerdenkmal auf dem Hohenstein Datei:RouteIndustriekultur Panorama Symbol.svg | Wasserkraftwerk Hohenstein | Ruhrviadukt Witten | Stahlhammer Bommern | Deutsches Gruben- und Feldbahnmuseum | Zeche Nachtigall Datei:RouteIndustriekultur Ankerpunkt Symbol.svg | Kohlenniederlage Nachtigall und Nachtigallbrücke | Villa Friedrich Lohmann sen. | Villa Gustav Lohmann | Villa Friedrich Lohmann jun. | Villa Albert Lohmann | Haus Berger | Verbund-Wasserwerk Witten | Edelstahlwerk Witten | Ruhrschleuse Herbede mit Königlichem Schleusenwärterhaus)| Privatbrennerei Sonnenschein | Edelstahlfabrik Lohmann | Kemnader See | Brückenwärterhaus und Lake-Brücke | Schleuse Blankenstein und Wasserwerk Stiepel | Stanzwerk | Stadtmuseum Hattingen | Henrichshütte Datei:RouteIndustriekultur Ankerpunkt Symbol.svg | Ruhrtalbahn | Birschel-Mühle | Haus Weile und Gahlener Kohlenweg | Leinpfad unterhalb des Isenbergs | Schwimmbrücke Dahlhausen | Schleuse Dahlhausen | Bergbauwanderweg Dahlhausen | Eisenbahnmuseum Bochum Datei:RouteIndustriekultur Ankerpunkt Symbol.svg | Bahnhof Dahlhausen | Villa Vogelsang | Horster Mühle | Schleuse Horst | Zeche Wohlverwahrt | Holteyer Hafen | Dinnendahlsche Fabrik | Historische Kläranlage Rellinghausen | Zeche Heinrich | Bahnhof Kupferdreh und Museumsbahn Hespertalbahn | Kulturlandschaft Deilbachtal mit Kupferhammer, Geologischem Aufschluss an der Nierenhofer Straße, Eisenhammer, Deilmannschem Bauernhof, Deiler Mühle, Hundebrücke, Prinz-Wilhelm-Bahn, Ringofenziegelei, Betriebsgebäude Zeche Victoria | Baldeneysee | Zeche Carl Funke | Villa Hügel Datei:RouteIndustriekultur Ankerpunkt Symbol.svg | Villa Werden | Neukircher Schleuse | Abtei Werden | Papiermühlenschleuse | Kettwiger Stausee | Laufwasserkraftwerk und Schleuse Kettwig | Scheidt‘sche Hallen | Eisenbahnbrücke Kettwig | Schloss Landsberg | Kloster Saarn | Leder- und Gerbermuseum in der Lederfabrik Abel | Villa Joseph Thyssen | Textilfabrik J. Caspar Troost | Ruhrschleuse Mülheim und Wasserbahnhof Mülheim | Laufwasserkraftwerk Kahlenberg | RWW-Hauptverwaltung | Stadt-Viadukt und Ruhrbrücke Mülheim | Ringlokschuppen Mülheim und Camera Obscura | Mannesmannröhren-Werke | Friedrich Wilhelms-Hütte | Aquarius-Wassermuseum Datei:RouteIndustriekultur Ankerpunkt Symbol.svg | Rhein-Ruhr-Hafen Mülheim | Wasserkraftwerk Raffelberg | Solbad Raffelberg | Ruhrschleuse Duisburg und Ruhrwehr | Innenhafen Duisburg Datei:RouteIndustriekultur Ankerpunkt Symbol.svg | Museum der Deutschen Binnenschifffahrt Datei:RouteIndustriekultur Ankerpunkt Symbol.svg | Haniel Museum | Rheinorange
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Schiffshebewerk Henrichenburg Datei:RouteIndustriekultur Ankerpunkt Symbol.svg |
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Museum der Deutschen Binnenschifffahrt Datei:RouteIndustriekultur Ankerpunkt Symbol.svg |
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Rhein-Ruhr-Hafen Mülheim |
Ruhrschleuse und Wasserbahnhof Mülheim |
Zeche Nachtigall Datei:RouteIndustriekultur Ankerpunkt Symbol.svg