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Layer 2 Forwarding

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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L2F im TCP/IP-Protokollstapel:
Anwendung L2F
Transport UDP
Internet IP (IPv4, IPv6)
Netzzugang Ethernet Token
Bus
Token
Ring
FDDI

Layer 2 Forwarding (L2F) ist ein Netzwerkprotokoll, das entwickelt wurde, um mehrere Verbindungen zu tunneln,<ref name="RFC2341-2.1">Vorlage:RFC-Internet</ref> es zeichnet sich durch eine hohe Performance aus, da das Paket wenig Overhead benutzt.<ref>Vorlage:RFC-Internet</ref>

Layer-2 Forwarding wurde etwa gleichzeitig wie PPTP gemeinsam von den Unternehmen Cisco Systems, Northern Telecom und Shiva entwickelt und im RFC 2341 definiert,<ref name="RFC2341-2.1" /> 1999 wurde beide Protokolle von Cisco Systems und Microsoft im L2TP zusammengefügt.<ref>Layer Two Forwarding (L2F). Abgerufen am 11. Oktober 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Paket Details

Das Paket besteht aus dem L2F Header, der Payload und der Checksumme.<ref>Vorlage:RFC-Internet</ref> Es können PPP oder SLIP gekapselt werden.<ref>Vorlage:RFC-Internet</ref>

Bits 0–12 13–15 16–23 24–31
F K P S 0 0 0 0 0 0 0 0 C Ver Protocol Sequence (opt)
Multiplex ID Client ID
Length Payload offset (opt)
Key (optional)

Payload (PPP oder SLIP)
  L2F Checksum (opt)

Benutzeridentifizierung

Die Benutzeridentifizierung findet in drei Schritten statt, wobei der zweite Authentifizierungsschritt optional ist. Die erste Authentifizierung findet beim Internetserviceprovider statt, der zweite und der dritte Authentifizierungsschritt finden beim Gateway des Routers statt.<ref>Vorlage:RFC-Internet</ref>

Einzelnachweise

<references />