Aphex Twin
Richard David James (* 18. August 1971 in Limerick), bekannt unter seinem Pseudonym Aphex Twin, ist ein irisch-britischer Musiker, DJ und Labelinhaber (Rephlex Records). Er veröffentlichte auch unter weiteren Pseudonymen wie AFX, Caustic Window und Polygon Window. James gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Electronica-Szene.
Die Person
Richard D. James kam 1971 als zweiter Sohn von Lorna und Derek James<ref>Aphex Twin, Artikel von John O’Connell in The Face vom Oktober 2001</ref> im Limerick Regional Hospital zur Welt. Sein älterer Bruder Richard James starb bei der Geburt.<ref name="VAULT">From the Vaults: An interview with Aphex Twin bei electronicbeats.net, abgerufen am 15. Juni 2016</ref> Seine Eltern gaben James den Namen seines verstorbenen Bruders, ergänzt um den zweiten Vornamen David.<ref name="VAULT" />
Zusammen mit seinen beiden Schwestern wuchs er auf der britischen Halbinsel Cornwall auf. Seine Schwester Julie James ist Politikerin der Welsh Labour Party.<ref>James Wiliams: Tragedy became Sliding Doors moment for politician. In: bbc.com vom 4. August 2021.</ref> In Cornwall begann er später auch seine musikalische Karriere als DJ in den örtlichen Clubs. So war er bereits als Teenager DJ im Shire Horse in St Ives und legte zusammen mit Tom Middleton im Bowgie Inn in Crantock, Newquay auf.
James gilt als eigenwilliger und etwas verschrobener Exzentriker. Er gibt nur ungern Interviews und die Aussagen, die er in ihnen macht, widersprechen sich häufig. Deswegen ist der Wahrheitsgehalt vieler biographischer Fakten stark umstritten.<ref name="VAULT" /> So entpuppten sich viele der dargestellten Eigenwilligkeiten als reine Gerüchte, die nach Medienberichten auftauchten, etwa dass er in einer umgebauten Bank lebt und ein gepanzertes Spähfahrzeug besitzen soll.
Aus seiner ersten Ehe gingen zwei Söhne hervor.<ref name="DEBUG">Video: Neuer Track vom Aphex Twin (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot bei DeBug.de, abgerufen am 30. August 2010</ref><ref name="RR14">Aphex Twin on New 'Syro' LP: 'I'm Feeling Really Horny About It – and Very Smug' bei rollingstone.com, abgerufen am 4. September 2014</ref> James ist in zweiter Ehe verheiratet und lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Schottland nahe Glasgow.<ref name="RR14" /><ref>Spex Oktober 2014, Seite 26: Aphex Twin: Ein Backup für Millionen</ref>
Musik
Seine ersten Musikstücke produzierte er angeblich bereits mit 10 Jahren mit Hilfe eines präparierten Klaviers und eines Tonbandgeräts. Anfang der 90er Jahre veröffentlichte James die Alben „Selected Ambient Works 85–92“, „Selected Ambient Works Vol. II“ und „Surfing On Sine Waves“ (als Polygon Window). Die britische Musikzeitschrift Melody Maker bezeichnete ihn daraufhin als „Mozart des Techno“.<ref>Wohl temperierte Schauder: Aphex Twin hat wieder gelötet von Aram Lintzel in Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22. Oktober 2001, abgerufen am 10. Januar 2011</ref> Er sieht in seinen Kompositionen eher Bezüge zum Werk Erik Saties.<ref>Aphex Twin von John O’Connell in The Face Magazine, October Issue 2001, abgerufen am 10. Januar 2011</ref>
Die Inspiration für einige seiner Musikstücke kam ihm nach eigener Aussage während luzider Träume.
Die Musik von Aphex Twin lässt sich nicht auf einen bestimmten Stil festlegen. Bekannt wurde Aphex Twin mit seinen frühen Ambient-Stücken. Andere seiner Werke sind der Intelligent Dance Music, dem Techno oder dem Drill 'n Bass zuzuordnen. Drill ‘n Bass, deutsch etwa: den Bass bohren, ist eine speziell auf ihn zugeordnete Stilbezeichnung. Viele Stücke bestehen aus einfachen Melodien, ungewöhnlichen Klängen, begleitet von sehr detaillierten Schlagzeug-Arrangements. Diese Qualität wurde speziell auf „Drukqs“ und „Hangable Auto Bulb“ deutlich.
In seinen Remixes von Stücken anderer Künstler zerstört er das musikalische Ausgangsmaterial oft vollkommen, zum Beispiel bei den Die Fantastischen Vier. Den Remix von Nine Inch Nails produzierte er mit den Originalsamples, ohne aber je die ursprüngliche Komposition gehört zu haben. Für die Gitarrenrock-Band Lemonheads lieferte er ein Stück ab, das er als Remix bezeichnete; in Wirklichkeit hatte er den Abgabetermin für den Remix versäumt.
Seinem Ruf als kreativem Soundbastler gerecht werdend, enthielten die Lieder der „Windowlicker EP“ versteckte Muster und ein Bild<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Face of Aphex Twin - Übersicht der in Windowlicker eingebetteten Bilder ( vom 1. Juni 2002 im Internet Archive)</ref> von James mit seinem typischen Grinsen.<ref>Hey, Who's That Face in My Song? Artikel in Wired vom 10. Mai 2002</ref> Darstellen kann man diese eingebetteten bildlichen Informationen mit einem Programm, welches das Frequenzspektrum visualisiert<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eines der mit dem Spectrogram produzierten Bilder ( vom 15. April 2014 im Internet Archive)</ref>.
Der Musik von Aphex Twin wurde wiederholt ein Bezug zum Konsum von Drogen unterstellt, den Richard James selbst aber als sehr gering einschätzt, wie er in einem Interview mit der Zeitschrift Frontpage feststellte:
„... ich versuche, diesen Aspekt möglichst minimal zu halten ... Making tracks when you are tripping is almost a complete waste of time ...“<ref>Frontpage 11/96, S. 28</ref>
Ähnlich äußerte er sich in der britischen Zeitschrift The Guardian:
„Ich wollte das mit den Drogen nie an die große Glocke hängen, weil ich nicht glaube, dass die das verdienen. Es ist bloß etwas, was du machen willst. Ich komm höchstwahrscheinlich so rüber nach dem Motto, "Ja, Acid und Gras sind super". Aber sowas denk ich nicht, absolut nicht. Und wenn ich es tun würde, würde ich es nicht in Interviews preisgeben. Außerdem bin ich nie unter Drogeneinfluss, wenn ich Musik mache. Immer wenn ich es gemacht habe, war es totaler Müll. Es ist ein sehr diszipliniertes Ding, Musik machen. Wenn du auf Drogen bist, bist du bloß gefickt. Man könnte so nie einen Track auf die Kette kriegen. Wenn ich stoned bin, geh ich ins Bett“
Im Jahr 1995 kritisierte der deutsche Avantgarde-Komponist Karlheinz Stockhausen Aphex Twins Komposition „Alberto Balsalm“ als eintönig.<ref>Karlheinz Stockhausen. Advice to clever children, Artikel in The Wire vom November 1995, Heft 151, S. 32–35</ref>
Nach der Veröffentlichung des Albums „Drukqs“ im Jahr 2001 hatte James für drei Jahre kaum neues Material veröffentlicht. Während dieser Zeit erschienen nur die „26 Mixes for Cash“ betitelte Sammlung bereits veröffentlichter Remixe sowie drei neue Remixe unter dem Pseudonym AFX. Im Frühjahr 2005 kam die erste von insgesamt 11 geplanten Veröffentlichungen einer „Analord“ betitelten Serie heraus. Die zuerst und in einer Album-Box veröffentlichten Analord 10 war auf 1000 Stück limitiert. Im April 2006 erschien mit „Chosen Lords“ eine Compilation der Analords-Serie als CD.
Im April 2014 wurde eine der vier zuvor im Besitz von Richard James, Chris Jeffs, Grant Wilson-Claridge und Mike Paradinas befindlichen Testpressungen des 1994 produzierten Caustic-Window-Albums bei Discogs zum Verkauf angeboten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jetzt das unveröffentlichte »Caustic Window«-Album hören ( des Vorlage:IconExternal vom 20. Juni 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. bei intro.de, abgerufen am 30. Juni 2014</ref> Mit Erlaubnis von Rephlex Records und James wurde durch James E. Thomas, den Betreiber des englischsprachigen Musikforums We Are The Music Makers, eine Kickstarter-Kampagne ins Leben gerufen, bei der 4.124 Unterstützer den Kaufpreis von 67.424 US-Dollar aufbrachten und dafür im Gegenzug eine Digital-Kopie des Albums erhielten.<ref>CAT023 Caustic Window - Own The Legendary Record by RDJ! bei kickstarter.com, abgerufen am 30. Juni 2014</ref> Die originale Schallplatte wurde im Anschluss bei eBay für 46.300 US-Dollar vom Minecraft-Entwickler Markus Persson ersteigert und das Geld z. T. für wohltätige Zwecke gespendet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Minecraft-Erfinder ersteigert Testpressung für 46.300 $ ( vom 28. Juni 2014 im Internet Archive) bei intro.de, abgerufen am 30. Juni 2014</ref>
Nach einer fast 10-jährigen Veröffentlichungspause begann im August 2014 eine Marketingkampagne für ein neues Aphex-Twin-Album. Zunächst flog ein mit dem Aphex Twin-Logo und der Zahl „2014“ gestaltetes Blimp über London. Kurz darauf postete Aphex Twins Twitter-Account einen Tor-Link, unter dem sich die Tracklist des neuen Albums und weitere Details abrufen ließen.<ref>Aphex Twin Announces New Album SYRO Via the Deep Web bei pitchfork.com, abgerufen am 22. August 2014</ref> Das Album Syro erschien am 19. September 2014 auf dem Label Warp Records. Bereits zwei Wochen zuvor war die Single „minipops 67 [120.2]“ veröffentlicht worden. Mit dem Album erreichte er nicht nur erstmals die Top 10 der britischen Musikcharts, sondern war auch in weiteren europäischen Ländern erfolgreich und kam auf Platz 11 der US-Albumcharts. Bei den Grammy Awards 2015 wurde Syro als bestes Dance-/Electronicalbum ausgezeichnet.
Schon im Januar 2015 folgte mit Computer Controlled Acoustic – Pt 2 eine EP mit neuen Musikstücken. Zur gleichen Zeit begann ein anonymer Nutzer, unter den Namen user487363530, user4873635301 und user48736353001 mit der Veröffentlichung von 173 Musikstücken auf Soundcloud. Der Account wurde von Aphex Twins Twitter-Account verlinkt.<ref>Twin auf Twitter: t.co/dVY3ZILJKE</ref> In Fankreisen war man sich schnell einig, dass die Stücke Outtakes seiner Produktionen aus den 1990er Jahren waren. Philip Sherburne schrieb in einem Artikel für Pitchfork, dass „die Markenzeichen der Produktionen an spezifische Zeitpunkte in James' Katalog erinnern ... man hört die gleichen Maschinen, die selben Prozesse, und vor allem die gleichen Ideen – wenn das nicht James ist, dann ein Musiker der ihm in jeder Hinsicht ebenbürtig ist, und wie wahrscheinlich ist es schon, dass so jemand für all diese Jahre unentdeckt blieb?“ Mike Paradinas bestätigte, dass einige Stücke von James wären und er ihm diese bereits vor Jahren vorgespielt hätte.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig If This Aphex Twin Archive Is Fake, We Don't Want to Know What Real Is.] In: Pitchfork. Pitchfork Media, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 31. Januar 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Am 6. Mai 2015 wurde der größte dieser Soundcloud-Accounts mit über 200 Tracks ohne irgendeine Erklärung gelöscht. Zwei Tage später wurden die Tracks vom Account user18081971 wieder hochgeladen. Der neue Nutzername nimmt Bezug auf James' Geburtsdatum, den 18. August 1971.
Anfang Juni 2016 kündigte James mit einem Poster die Cheetah EP mit sieben teils neuen Tracks an, welche am 8. Juli 2016 erschienen ist.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Aphex Twin – Cheetah EP ( des Vorlage:IconExternal vom 15. Juni 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. bei warp.net, abgerufen am 15. Juni 2016</ref><ref>Is Aphex Twin releasing new music or a synth? bei musicradar.com, abgerufen am 15. Juni 2016</ref>
Im August 2018 enthüllte James mit mysteriösen 3D-Plakaten in der Londoner U-Bahn-Station Elephant & Castle, dass am 14. September 2018 eine neue EP namens Collapse erscheinen wird. Am 7. August erschien die erste Single T69 Collapse, begleitet von einem Musikvideo des Animationskünstlers Weirdcore. Der Radiosender ByteFM nannte T69 Collapse ein „gewohnt hirnverknotendes Stück Breakcore, in dem sich zerstückelte Drums und Synthesizer in schwindelerregende Höhen schrauben“.<ref>Aphex Twin beendet Ratespiel und veröffentlicht neues Video zu „T69 Collapse“ - ByteFM Blog. Abgerufen am 20. August 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Kommerzieller Erfolg
Einem breiteren Publikum wurde Aphex Twin vor allem durch die ungewöhnlichen und teilweise verstörenden Musikvideos zu „Windowlicker“ und „Come to Daddy“ bekannt, die in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Chris Cunningham entstanden. Bereits vor diesen Veröffentlichungen war Aphex Twin mehrfach in den britischen Charts vertreten, so 1992 mit einem Re-Release seines Stückes „Didgeridoo“ und 1993 mit der Single „On“, welche Platz 32 der britischen Charts erreichte. Insgesamt hatten sich seine Veröffentlichungen über Warp Records nach Angaben von Steve Beckett Stand 2009 etwa eine Million Mal verkauft.<ref name="GUARDIAN2009">Dave Simpson: Bleep of faith: 20 years of Warp records. In: theguardian.com vom 17. April 2009.</ref> Seine sonstigen Veröffentlichungen sind oft in geringen Auflagen hergestellt worden und somit relativ unbekannt geblieben, zahlreiche Songs waren auch Achtungserfolge in der Electronica-Szene und teilweise Underground-Hits, ohne dabei einem größeren Publikum bekannt zu werden.
1999 erhielt Aphex Twin gemeinsam mit Chris Cunningham den Prix Ars Electronica in der Kategorie Digital Musics.
Pseudonyme
Sein Künstlername Aphex Twin bezieht sich auf die Firma Aphex Systems (Produzent von Effektgeräten). Mehrere von James Veröffentlichungen enthalten in den Linernotes den Hinweis „Aphex is a registered trademark of Aphex Systems Limited and is used by permission“. Der zweite Teil des Pseudonyms mit dem englischen Begriff für einen Zwilling ist ein Hinweis auf Richards älteren Bruder gleichen Namens. Dieser verstarb bei der Geburt 1968. James’ Eltern gaben ihrem zweitgeborenen Sohn den gleichen Namen.<ref name="VAULT" /> James veröffentlicht auch unter zahlreichen weiteren Pseudonymen:
- AFX
- Caustic Window
- Polygon Window
- Bradley Strider
- The Dice Man (nur für ein Stück)
- GAK
- Power-Pill
- Q-Chastic
- Soit-P.P. (nur für ein Stück)
- Blue Calx (nur für ein Stück)
- Analord
- The Tuss (The Tuss wird auf der offiziellen BMI Seite „James, Richard David“ zugeordnet<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters
archive-todaymuss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>) - user48736353001
Zusammen mit Mike Paradinas (µ-ziq) veröffentlichte James unter dem Projektnamen Mike & Rich 1996 das Album Mike & Rich. Der Album-Subtitel Expert Knob Twiddlers wird gelegentlich und irrtümlich als Albumname verwendet.<ref>Mike & Rich – Mike & Rich, Artikel bei Discogs, Version vom 14. April 2009, Zitat von Mike Paradinas</ref>
Gemeinsam mit Mike Dred veröffentlichte er unter dem Namen Universal Indicator ab 1992 diverse EPs und ein Compilation-Album auf Rephlex Records.
Zu James’ musikalischen Weggefährten zählen neben Mike Paradinas der ebenfalls in Cornwall aufgewachsene Musiker Luke Vibert. Seit Ende der 1990er Jahre fördert James auf seinem Label Rephlex Records unter anderem die Künstler Tom Jenkinson (Squarepusher), Michael C. Cullen (Mike Dred) und Chris Jeffs (Cylob). Mit Squarepusher produzierte er den Titel „Freeman Hardy & Willis Acid“, welcher auf der Warp Compilation „wap100 – we are reasonable People“ erschien. Einige von James' frühen EPs sowie sein Debütalbum Selected Ambient Works 85–92 erschienen auf dem belgischen Label R&S Records bzw. dessen Sublabel Apollo Records. Später wechselte er zu Warp Records. Das Album 26 Mixes for Cash, eine Zusammenstellung älterer Remixe, erschien 2003 auf Warp und sollte für elf Jahre das letzte bleiben. Zwischenzeitlich wurde daher über eine mögliche Trennung vom Label spekuliert. Ende 2009 bestätigte Warp Records jedoch die Verlängerung des Plattenvertrages mit James.<ref name="DEBUG" />
Diskografie
Alben
Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found
Weitere Alben Als Caustic Window
- Caustic Window (1994, 16 unbetitelte Tracks)
Als The Tuss
- Rushup Edge (2007)
Kompilationen/Remixe
Als Aphex Twin
- On (Remixes) (1993)
- Classics (1995, Zusammenfassung der Xylem Tube EP, Didgeridoo EP, zweier Remixe für Mescalinum United plus „Analogue Bubblebath“ (Analogue Bubblebath 1 EP) und „Metapharstic“)
- Ventolin (Remixes) (1995)
- 51/13 Aphex Singles Collection (1996, Compilation der EPs Ventolin, Ventolin Remixes, On und Donkey Rhubarb)
Als AFX
- Hangable Autobulb (2006, Zusammenfassung der „Hangable-Auto-Bulb“-EPs)
- Chosen Lords (2006, Compilation einiger Stücke der „Analord“-EPs)
Als Caustic Window
- Caustic Window Compilation (1998, re-release der 3 Joyrex-EPs)
Weitere EPs
Als Aphex Twin
- Didgeridoo (1992)
- Xylem Tube (1992)
- On (1993)
- Ventolin (1995)
- Donkey Rhubarb (1995)
- Girl/Boy (1996)
- Come to Daddy (1997)
- Analogue Bubblebath 3 (re-release, 1999)
- Windowlicker (1999)
- Analord 10 (2005)
- Computer Controlled Acoustic Instruments pt2 (2015)
- Cheetah (2016)
- Collapse (2018)
Als AFX
- Analogue Bubblebath 1 (1991, re-release 1994)
- Analogue Bubblebath 2 (1991)
- Analogue Bubblebath 3 (1993, re-release als „Analogue Bubblebath 3.1“ 1997, jedoch andere Tracks, und als „Analogue Bubblebath“ 2LP 2002)
- Analogue Bubblebath 4 (1994, re-release 2003)
- Hangable Auto Bulb 1 (1995)
- Hangable Auto Bulb 2 (1995)
- 2 Remixes (2001)
- Smojphace (2003)
- 4 Track EP Split-EP mit LFO (2005)
- Analord 1 (2005)
- Analord 2 (2005)
- Analord 3 (2005)
- Analord 4 (2005)
- Analord 5 (2005)
- Analord 6 (2005)
- Analord 7 (2005)
- Analord 8 (2005)
- Analord 9 (2005)
- Analord 11 (2005)
- Orphaned Deejay Selek 2006-08 (2015)<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Orphaned Deejay Selek 2006-08 bei Warp Records.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 2. März 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Als Caustic Window
- Joyrex 4 (1992)
- Joyrex 5 (1992)
- Joyrex 9 (1993)
Als Bradley Strider
- Bradley’s Beat (1991, re-release 1995)
- Bradley’s Robot (1993)
Als Polygon Window
- Quoth (1993)
Als Q-Chastic
- Q-Chastic (1992)
Als Power Pill
- Pac Man (1992)
Als GAK
- GAK 1-4 (1994)
Als The Tuss
- Confederation Trough EP (2007)
Musikvideos
- Ageispolis (1992)
- On (1993, Regie: Jarvis Cocker, Martin Wallace)
- Polygon Window (1994, Regie: Phil Wolstenhome)
- Stakker Westworld (1995, Regie: Stakker) (inoffizielles Videoprojekt mit Musik vom Album Selected Ambient Works Vol. II)
- Donkey Rhubarb (1995, Regie: David Slade)
- Ventolin (1995, Regie: Steve Doughton, Gavin Wilson)
- Come to Daddy (1997, Regie: Chris Cunningham)
- Windowlicker (1999, Regie: Chris Cunningham)
- Vordhosbn (2001, Regie: Vincent Bitaud)
- Milkman (2001, Regie: César Ducasse)
- Nannou (2004, Regie: Laurent Brient)
- Cirklon3 [ Колхозная mix ] (2016, Regie: Ryan Wyer)
- T69 Collapse (2018, Regie: Weirdcore)
Mehrere der oben erwähnten Videos wurden auch auf DVD oder VHS veröffentlicht:
- Come to Viddy (On, Donkey Rhubarb, Come to Daddy), VHS (1997)
- The Work of Director Chris Cunningham (Come to Daddy, Windowlicker, Monkey Drummer) (2003)
- WarpVision. The Videos 1989–2004 (Windowlicker, On, Come to Daddy, Donkey Rhubarb, Nannou) (2004)
- Chris Cunningham – Rubber Johnny (2005)
Inoffizielle Veröffentlichungen
Als Aphex Twin
- Words & Music (1994) (Presseveröffentlichung mit Tracks von Selected Ambient Works Vol. II)
- Melodies from Mars (1995) (unveröffentlichtes Album)
Als AFX
- Analogue Bubblebath 5 (1995) (unveröffentlichtes Album mit neun Titeln)
- Remixes Vol.1 (2005) (inoffizielle Vinylversion der ersten Hälfte der „26 Mixes for Cash“)
Singles
Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found
Weitere Lieder
- Avril 14th (2001, UK: Vorlage:Schallplatte)
Quellen
<references />
Literatur
- Rob Young: Warp. Black Dog Publishing Ltd., London 2005, ISBN 1-904772-32-3 (Reihe: Labels Unlimited).
Weblinks
- Offizielle Webseite (englisch)
- The Aphex Twin Community v4 by phobiazero (englisch)
- Aphex Twin bei Discogs
- Vorlage:IMDb/1
- Aphex Twin bei MusicBrainz (englisch)
- Webseite mit kurzen Loops aller seiner Veröffentlichungen bis zum Jahr 2000 (englisch)
Vorlage:Erweiterte Navigationsleiste/Lua
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Aphex Twin |
| ALTERNATIVNAMEN | James, Richard David (wirklicher Name); AFX; Caustic Window; Polygon Window |
| KURZBESCHREIBUNG | britischer Musiker und DJ |
| GEBURTSDATUM | 18. August 1971 |
| GEBURTSORT | Limerick, Irland |
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2022-10
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Zitat
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2023-03
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2024-07
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
- Aphex Twin
- Techno-Produzent
- DJ
- Grammy-Preisträger
- Pseudonym
- Brite
- Geboren 1971
- Mann