Tetramethylphenylendiamin
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Struktur von Tetramethylphenylendiamin | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Tetramethylphenylendiamin (TMPD) | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C10H16N2 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
hellrosa Feststoff<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 164,25 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
48–50 °C<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
260 °C<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| pKS-Wert |
6,35<ref name="ChemIDplus">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM)Vorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar)</ref> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
schwer in Wasser (646 mg·l−1 bei 25 °C)<ref name="ChemIDplus" /> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
500 mg·kg−1 (LDLo, Ratte, oral)<ref>Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics. 90(260), 1947.</ref> | ||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Tetramethylphenylendiamin (TMPD), genauer N,N,N′,N′-Tetramethyl-1,4-phenylendiamin, ist ein Derivat des p-Phenylendiamins. Es ist eine aromatische organische Verbindung und bildet farblose, lichtempfindliche, blättrige Kristalle mit charakteristischem Geruch.
Eigenschaften
Tetramethyl-p-phenylendiamin bildet, wie alle Derivate des p-Phenylendiamins, bei Abgabe eines Elektrons stabile, farbige Semichinondiimin-Radikal-Kationen (Wursters Blau). Durch weitere Abgabe eines Elektrons entstehen farblose Chinondiimine-Dikationen.<ref>U. Nickel: Reaktionen mit Wursterschen Kationen. In: Chemie in unserer Zeit. Band 12, 1978, S. 89–98, doi:10.1002/ciuz.19780120305.</ref>
Verwendung
TMPD findet Verwendung als Redoxindikator. In der Mikrobiologie wird TMPD (Kovacs-Reagenz) zum Nachweis des Enzyms Cytochrom-c-Oxidase in Zellen verwendet (Oxidase-Test).
Andere Bezeichnungen
- Wursters Blau, nach Casimir Wurster (1854–1913). Wurster verwendete es zum Nachweis von Holzschliff in der Papieranalyse, ebenso wie Dimethylphenylendiamin (Wursters Rot).
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wursters Blau – Oxidation von Tetramethyl-p-phenylendiamin ( vom 19. Juni 2012 im Internet Archive)
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Hautkontakt
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Einatmen
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Dimethylaminobenzol
- Nachweisreagenz