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Beblenheim

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Beblenheim
Datei:Blason de la ville de Beblenheim (68).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Colmar-Ribeauvillé
Kanton Sainte-Marie-aux-Mines
Gemeindeverband Pays de Ribeauvillé
Koordinaten 48° 9′ N, 7° 20′ OKoordinaten: 48° 9′ N, 7° 20′ O
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Höhe 180–274 m
Fläche
Einwohner 928 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 68980
INSEE-Code 68023
Website http://www.beblenheim.fr/
Datei:Beblenheim 113.JPG
Winzerhäuser in Beblenheim

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Beblenheim (elsässisch Bawla, deutsch Bebelnheim) ist eine französische Gemeinde mit 928 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Gemeindeverband Pays de Ribeauvillé.

Geografie

Beblenheim liegt in der westlichen Oberrheinebene am Ostrand der Vogesen, etwa zwölf Kilometer nördlich von Colmar. Nachbargemeinden sind Mittelwihr (1,2 km), Bennwihr (2 km), Zellenberg (2,6 km), Hunawihr (4,5 km), Ribeauvillé (4,9) km und Sigolsheim (5 km).

Geschichte

Im Jahr 1128 wurde der Ort unter dem Namen Babilenheim das erste Mal in einem Urbar des Klosters Marmoutier erwähnt.

Im Mittelalter gehörte der Ort den Grafen von Eguisheim, nach deren Erlöschen 1147 ging er an die Grafschaft Pfirt. Durch Heirat ging Beblenheim an die Grafen von Horbourg, die den Ort 1324 an das Haus Württemberg verkauften. Der Bischof von Straßburg Berthold von Buchegg hatte ebenfalls Interesse an diesem Gebiet, verständigte sich aber in einem Vertrag 1534 mit den Württembergern so, dass ihnen das Dorf bis zur Französischen Revolution blieb.

In den Jahren 1349, 1359 und 1385 ging durch Pestepidemien die Bevölkerungszahl jeweils stark zurück. 1870 starben durch ein Pockenepidemie 39 Personen.

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Beblenheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Rappoltsweiler im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2018
Einwohner 958 737 801 805 883 918 943 954 940
Quellen: Gemeindeverzeichnis<ref>Kreis Rappoltsweiler. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. November 2022; abgerufen am 13. Februar 2026.</ref>, Cassini und INSEE

Bauwerke

Im Dorf befinden sich der gotische Nikolausbrunnen (Fontaine Saint-Nicolas), auch Stockbrunnen genannt, aus dem 16. Jahrhundert sowie bei der Kirche Saint-Sébastien Grabsteine aus dem 15. und 17. Jahrhundert. Der Ort ist für seine Häuser aus der Renaissance bekannt. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Wirtschaft

In Beblenheim spielt der Weinbau eine wichtige Rolle. Der Weinort liegt an der Elsässer Weinstraße. Die Einzellage Sonnenglanz gehört zu den Alsace-Grand-Cru-Lagen.

Persönlichkeiten

  • Heinrich Nehracher (1764–1797), Schweizer Ofenbauer und Schriftsteller, starb hier in der Verbannung.
  • Chrétien Oberlin (1831–1861), Bürgermeister von Beblenheim und Gründer des Weinbauinstitutes von Colmar, wurde hier geboren.
  • Christian Pfister (1857–1933), Historiker, wurde hier am 13. Februar 1857 geboren.

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 665–667.

Weblinks

Commons: Beblenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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