Gliotoxin
| Strukturformel | ||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Struktur von Gliotoxin | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Gliotoxin | |||||||||||||||
| Andere Namen |
Aspergillin | |||||||||||||||
| Summenformel | C13H14N2O4S2 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer bis gelber Feststoff<ref name="Fermentec">Fermentec Biotechnology: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sicherheitsdatenblatt ( vom 27. September 2007 im Internet Archive).</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
| ||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 326,4 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
200–202 °C<ref name="Fermentec Beschreibung">Fermentec Biotechnology: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Beschreibung ( vom 15. August 2012 im Internet Archive).</ref> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
| ||||||||||||||||
| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Gliotoxin ist ein potentes Mykotoxin (Schimmelpilzgift), das von Aspergillus fumigatus, Aspergillus terreus, Eurotium chevalieri und Gliocladium fimbriatum gebildet wird. Da das Toxin in erster Linie von dem weit verbreiteten Aspergillus fumigatus gebildet wird, könnten auch im Biomüll unter geeigneten Voraussetzungen erhöhte Mengen dieses Mykotoxins enthalten sein.
Wirkung
Die Wirkung von Gliotoxin äußert sich vor allem in seinen immunsuppressiven und cytotoxischen (zellgiftigen) Eigenschaften. Das Toxin beschleunigt den natürlichen Zelltod (Apoptose) bei tierischen und menschlichen Körperzellen, welcher gewöhnlich erst nach dem Erreichen eines bestimmten Alters der Zelle eintritt.
Gliotoxin ist auch für die medizinische Forschung interessant, da seine cytotoxische Wirkung auch bei Krebszellen nachgewiesen werden konnte. Möglicherweise kann Gliotoxin daher auch in der Krebstherapie Verwendung finden.
Literatur
- Hans Joachim Seidel, Ludwika Kreja: Untersuchungen zur toxikologischen Relevanz von MVOCs. ULM 2001 (PDF – Forschungsbericht des LUBW).
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Mykotoxin
- Diol
- Cyclohexadien
- Pyrrolidin
- Lactam
- Piperazin
- Schwefelhaltiger gesättigter Heterocyclus
- Cycloalkenol