Zum Inhalt springen

Parodia ayopayana

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. Juli 2023 um 19:43 Uhr durch imported>Succu (Verbreitung, Systematik und Gefährdung: Link auf Erstbeschreibung).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Parodia ayopayana
Datei:Parodia ayopayana.jpg

Parodia ayopayana

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Notocacteae
Gattung: Parodia
Art: Parodia ayopayana
Wissenschaftlicher Name
Parodia ayopayana
Cárdenas

Parodia ayopayana ist eine Pflanzenart in der Gattung Parodia aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton ayopayana verweist auf den Fundort der Art, die bolivianische Provinz Ayopaya.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 19.</ref>

Beschreibung

Parodia ayopayana wächst einzeln oder sprossend mit kugelförmigen bis kurz zylindrischen, frischgrünen Trieben, die Wuchshöhen von 6 bis zu 8 Zentimetern und Durchmesser von 6 bis 9 Zentimetern erreichen. Die etwa 11 Rippen, welche bis zu 2 Zentimeter hoch werden, sind deutlich gehöckert und mit großen, stark wollig behaarten Areolen besetzt. Die meist 4 hellbraunen bis weißlichen Mitteldornen sind pfriemlich, gerade und ausgebreitet. Sie sind 3 bis 3,5 Zentimeter lang. Die 6 bis 11 weißlichen Randdornen sind nadelig und 1,5 bis 2 Zentimeter lang.

Die orangegelben Blüten sind bis 3 Zentimeter lang. Ihr Perikarpell und die Blütenröhre sind mit dichter, weißer bis orangefarbener Wolle besetzt. Die verlängerten Früchte sind rot und enthalten kleine, mattschwarze, kugelförmige, gehöckerte Samen.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Parodia ayopayana ist in Bolivien in den Departamentos Cochabamba und La Paz in Trockentälern in Höhenlagen von 2500 bis 3000 Metern verbreitet.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1951 durch Martín Cárdenas.<ref>Martín Cárdenas: New Bolivian Cacti, II. In: Cactus and Succulent Journal. Band 23, Nr. 3, Los Angeles 1951, S. 98 (online).</ref> Ein nomenklatorisches Synonym ist Ritterocactus ayopayanus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Cárdenas) Doweld (2000).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Lowry, M. & Carr, J., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 496.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Parodia ayopayana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien