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Mauro Numa

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Mauro Numa

Mauro Numa (* 18. November 1961 in Mestre) ist ein ehemaliger italienischer Fechter, der mit dem Florett zwei olympische Goldmedaillen gewann.

Bereits bei der Fechtweltmeisterschaft 1979 gewann Numa mit der italienischen Florettmannschaft Silber, was ihm 1981 erneut gelang. Bei der Fechtweltmeisterschaft 1982 in Rom erkämpfte er mit der Mannschaft Bronze, konnte aber mit Silber erstmals eine Einzelmedaille gewinnen. Außerdem wurde er in dem Jahr Einzeleuropameister.<ref>Historie Fechteuropameisterschaften (Herren-Florett) von sport-komplett.de</ref> In Los Angeles bei den Olympischen Spielen 1984 besiegte er in der Einzelkonkurrenz im Finale Matthias Behr. Auch im Mannschaftsfinale standen sich Italiener und Deutsche gegenüber und Mauro Numa erfocht sich seine zweite Goldmedaille.

Bei der Fechtweltmeisterschaft 1985 in Barcelona siegte Numa erneut im Einzel und mit der Mannschaft. Im Einzel besiegte er im Finale seinen Landsmann Andrea Cipressa, in der Mannschaftskonkurrenz waren erneut die deutschen Fechter unterlegen. Ein Jahr später bei der Fechtweltmeisterschaft 1986 in Sofia gewann die italienische Mannschaft erneut im Finale über die Deutschen, im Einzel erhielt Numa die Bronzemedaille.

Bei den Olympischen Spielen 1988 wurde Numa im Einzel Sechster. Die italienische Mannschaft verlor im Viertelfinale gegen das deutsche Team und wurde letztlich nur Siebte. Bei der Fechtweltmeisterschaft 1989 in Denver erreichte Numa im Einzelwettbewerb noch einmal den dritten Platz. 1990 gehörte Numa nicht zu der italienischen Weltmeistermannschaft. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona kehrte er noch einmal ins Team zurück. In der Einzelwertung wurde er Zehnter, mit der Mannschaft erreichte er Rang 6.

Literatur

  • Erich Kamper, Bill Mallon: Who’s Who der Olympischen Spiele 1896–1992. Who’s Who at the Olympics. AGON Sportverlag, Kassel 1992, ISBN 3-928562-47-9.
  • Volker Kluge: Olympische Sommerspiele. Die Chronik IV. Seoul 1988 – Atlanta 1996. Sportverlag Berlin, Berlin 2002, ISBN 3-328-00830-6.

Weblinks

Commons: Mauro Numa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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1904: Gemischte MannschaftDatei:Olympic flag.svg Fonst, Van Zo Post, Díaz | 1920: Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Olivier, Baldi, Costantino, A. Nadi, N. Nadi, Puliti, Speciale, Terlizzi | 1924: Dritte Französische RepublikDatei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Cattiau, Coutrot, Ducret, Gaudin, Jobier, Labatut, de Luget, Peroteaux | 1928: Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Chiavacci, Gaudini, Guaragna, Pessina, Pignotti, Puliti | 1932: Dritte Französische RepublikDatei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Bondoux, Bougnol, Cattiau, Gardère, Lemoine, Piot | 1936: Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Bocchino, Gaudini, Guaragna, Marzi, Di Rosa, Verratti | 1948: Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Bonin, Bougnol, Buhan, Lataste, d’Oriola, Rommel | 1952: Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Buhan, Lataste, Netter, Noël, d’Oriola, Rommel | 1956: Vorlage:ITA-1946 Bergamini, Carpaneda, Lucarelli, Mangiarotti, Di Rosa, Spallino | 1960: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Midler, Rudow, Schdanowitsch, Sissikin, Sweschnikow | 1964: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Midler, Scharow, Schdanowitsch, Sissikin, Sweschnikow | 1968: FrankreichFrankreich Berolatti, Dimont, Magnan, Noël, Revenu | 1972: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Dąbrowski, Godel, Kaczmarek, Koziejowski, Woyda | 1976: Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Bach, Behr, Hein, Reichert, Sens-Gorius | 1980: FrankreichDatei:Olympic flag.svg Bonnin, Boscherie, Flament, Jolyot, Pietruszka | 1984: Vorlage:ITA-1946 Borella, Cerioni, Cipressa, Numa, Scuri | 1988: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Apziauri, Ibragimow, Korezki, Məmmədov, Romankow | 1992: DeutschlandDeutschland Koch, Schreck, Wagner, Weißenborn, Weidner | 1996: RusslandRussland Məmmədov, Pawlowitsch, Schewtschenko | 2000: FrankreichFrankreich Ferrari, Guyart, Lhôtellier, Plumenail | 2004: Vorlage:ITA-2003 Cassarà, Sanzo, Vanni | 2012: ItalienItalien Aspromonte, Avola, Baldini, Cassarà | 2016: RusslandRussland Achmatchusin, Safin, Tscheremissinow | 2020: FrankreichFrankreich Le Péchoux, Lefort, Mertine, Pauty | 2024: JapanJapan Matsuyama, Iimura, Shikine, Nagano

Liste der Olympiasieger im Fechten

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