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Delphinidin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Struktur von Delphinidin
Kation [Abbildung ohne Anion (meist Chlorid)]
Allgemeines
Name Delphinidin
Andere Namen

3,3′,4′,5,5′,7-Hexahydroxy-flavylium

Summenformel C15H11O7 (Kation)
Kurzbeschreibung

tiefrote Prismen oder Nadeln mit Metallglanz (Chlorid)<ref name="Römpp">Eintrag zu Anthocyane. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN (Chlorid)
EG-Nummer 208-437-0
ECHA-InfoCard 100.007.671
PubChem 68245
ChemSpider 114185
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse
  • 303,25 g·mol−1 (Kation)
  • 338,70 g·mol−1 (Chlorid)
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

> 350 °C (Chlorid)<ref name="Römpp"/>

Löslichkeit

leicht löslich in Ethanol und Essigsäureethylester (Chlorid)<ref name="Römpp"/>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="Sigma"/>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Delphinidin ist ein sekundärer Pflanzenstoff aus der Gruppe der Anthocyanidine und in glycosidisch gebundener Form der färbende Anteil von entsprechenden Anthocyanen mit roter bis purpurner Farbe.

Vorkommen

Delphinidin kommt als Glycosid in den Blüten des Feldrittersporns (Delphinium consolida) vor und hat daher seinen Trivialnamen. Es ist ein Baustein vieler Glycoside, die in zahlreichen Pflanzen vorkommen, beispielsweise in den Blüten von Hortensien (Hydrangea) und in der ersten blauen Rosenzüchtung „Blue Boy“.

Als Dimethylether (Malvidin) kommt es im Rotwein vor.

Eigenschaften

Delphinidin ist ein purpurner Blütenfarbstoff der Anthocyangruppe. Der Farbstoff ist nicht giftig. Er löst sich mit roter Farbe in Säuren, mit schwachen Basen scheidet sich Delphinidin mit purpurnem Farbton ab.

Hortensien bilden aus Delphinidin in Gegenwart von Aluminium- oder Eisensalzen Chelatkomplexe, die in einer blaue Färbung resultieren. Hierzu müssen diese Metallsalze dem Gartenboden durch entsprechende Dünger zugeführt werden.

Einzelnachweise

<references />