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Enryaku-ji

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Datei:Enryakuji Konponchudo04n4272.jpg
Kompon-chūdō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), das Hauptgebäude des Klosters

Das Kloster Enryaku-ji (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist einer der berühmtesten buddhistischen Tempel in Japan, gegründet 788 vom Mönch Saichō, auf dem Berg Hiei nahe der damaligen Hauptstadt Heian-kyō (heutiges Kyōto).

Geschichte

Bald wurde der Yakushi-nyorai gewidmete Tempel um die sogenannte Kompon-chūdō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Haupthalle), in der bei wichtigen Ereignissen alle Angehörigen des Klosters zusammenkommen, erweitert.

Auch am Berg erbaute man in jedem Tal sehr viele Tempel – auf der Höhe der Macht des Enryaku-ji sollen es 3000 gewesen sein. Der Tempelkomplex selbst teilt sich in drei Sektionen: Tōdō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), östliche Pagode) mit der Kompon-chūdō und den wichtigsten Gebäuden, Saitō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), westliche Pagode) und Yokawa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Es ist seit Beginn der Hauptsitz der Tendai-Richtung gewesen. Viele berühmte buddhistische Mönche und mehrere Personen, die später zu Begründern anderer Schulrichtungen wurden, haben dort studiert: Hōnen, Shinran, Eisai, Dōgen und Nichiren. Noch heute ist der Enryaku-ji ein wichtiges Zentrum des Buddhismus in Japan. In ihm wohnen 56 Jushoku, etwa einhundert Mönche und eintausend Schüler. Neben dem Tempel befindet sich die Hieizan Universität.

Der Enryaku-ji war besonders im Mittelalter mit dem kaiserlichen Hof sowohl religiös als auch politisch eng verbunden. 1571 verbrannte Oda Nobunaga die meisten Teile des Klosters und tötete alle darin lebenden Personen, weil er die Kriegsmönche als Gefahr sah. Die heutigen Gebäude wurden von Toyotomi Hideyoshi, Tokugawa Ieyasu und anderen Daimyō wiederhergestellt.

Das gesamte Kloster wurde 1994 zusammen mit anderen Stätten als UNESCO-Weltkulturerbe Historisches Kyōto (Kyōto, Uji und Ōtsu) registriert.

Bilder

Literatur

  • S. Noma (Hrsg.): Enryakuji. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993, ISBN 4-06-205938-X, S. 345.

Weblinks

Commons: Enryaku-ji – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 35° 4′ 13,6″ N, 135° 50′ 27,7″ O

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