Zinn(II)-sulfid
| Kristallstruktur | |||||||||||||||||||
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| Struktur von Zinn(II)-sulfid | |||||||||||||||||||
| Vorlage:Farbe Sn2+ Vorlage:Farbe S2− | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Zinn(II)-sulfid | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
Zinnmonosulfid | ||||||||||||||||||
| Verhältnisformel | SnS | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
dunkelgrauer Feststoff<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 150,76 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Dichte |
5,22 g·cm−3<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
882 °C<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
etwa 1230 °C<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
nahezu unlöslich in Wasser<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Zinn(II)-sulfid ist eine chemische Verbindung aus den Elementen Zinn und Schwefel mit der Formel SnS.
Vorkommen
In der Natur kommt Zinn(II)-sulfid in Form des Minerals Herzenbergit vor.<ref>Mineraldatenblatt - Herzenbergite (englisch, PDF 57,5 kB)</ref>
Gewinnung und Darstellung
Zinn(II)-sulfid kann durch Reaktion von Zinn mit Schwefel oder durch Reaktion von Zinn(II)-chlorid mit Schwefelwasserstoff gewonnen werden.
- <math>\mathrm{Sn + \ S \longrightarrow \ SnS}</math>
- <math>\mathrm{SnCl_2 + H_2S \longrightarrow \ SnS + 2 \ HCl}</math>
Eigenschaften
Zinn(II)-sulfid ist ein dunkelgrauer Feststoff, der unlöslich in Wasser, jedoch löslich in konzentrierter Salzsäure ist.<ref name="buch">Robert Strebinger: Praktikum der qualitativen chemischen Analyse einschließlich Mikro- und Tüpfelreaktionen. 1939, S. 49.</ref>
Verwendung
Schwerlösliches (dunkelbraunes) Zinn(II)-sulfid kann als qualitativer Nachweis für Sn2+-Ionen genutzt werden (Fällungsreaktion). Aus Sn2+-haltigen Lösungen kann hierbei mit Schwefelwasserstoff oder löslichen Sulfidsalzen Zinn(II)-sulfid ausgefällt werden.<ref>Gerhart Jander, Ewald Blasius, Lehrbuch der analytischen und präparativen Anorganischen Chemie. 14. Auflage. Hirzel Verlag, Stuttgart 1995, ISBN 3-7776-0612-X.</ref>
- <math>\mathrm{Sn^{2+} + \ S^{2-} \longrightarrow \ SnS \downarrow}</math>
Des Weiteren findet es als Zusatz in der Pulvermetallurgie Verwendung.<ref>Chemmetall: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Verwendung von Metallsulfiden ( vom 2. Februar 2012 im Internet Archive)</ref> Es ist ein binärer Halbleiter mit einer Bandlücke von 1,3 eV bis 1,4 eV und wird in der Halbleitertechnik eingesetzt.<ref name="Marcel Gielen">Marcel Gielen: Tin Chemistry: Fundamentals, Frontiers, and Applications. John Wiley & Sons, 2008, ISBN 978-0-470-75808-3, S. 290 f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref>Jacob A. Andrade-Arvizu et al.: SnS-based thin film solar cells: perspectives over the last 25 years. Journal of Materials Science: Materials in Electronics, 2015, doi:10.1007/s10854-015-3050-z.</ref>
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Hautreizender Stoff
- Augenreizender Stoff
- Atemwegsreizender Stoff
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Zinnverbindung
- Sulfid
- Verbindungshalbleiter