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Gerald Domenig

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Gerald Domenig (* 1953 in Villach) ist ein österreichischer Künstler. Er lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

Leben und Werk

Domenig studierte von 1972 bis 1973 an der Kunstakademie<ref name="fr">Meike Kolodziejczyk: Wenn Schatten erleuchten. In: Frankfurter Rundschau. 6. Juni 2025, abgerufen am 7. Juni 2025.</ref> in Düsseldorf bei Rolf Sackenheim und von 1974 bis 1978 an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Raimer Jochims, der damals bereits Fotografie an der Akademie unterrichtete.<ref name="ff" /> Als Gastprofessor unterrichtete er an der Städelschule<ref name="fatz">Konstanze Crüwell: Darf Kunst unterhalten? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 13. September 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 22. Juni 2024; abgerufen am 7. Juni 2025.</ref> und der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.<ref>Hochschulen und Akademien. In: Dieter Bechtloff (Hrsg.): KUNSTFORUM International. Band 209. TZ Verlag, Roßdorf 2011, S. 15.</ref>

In seinen Arbeiten interessieren ihn die Verhältnisse der Objekte als Auflösung bzw. Konstruktion zum Bild, die Überführung von Raum zu Fläche. „Wenn ich fotografiere, will ich ein in der Dreidimensionalität verstecktes Bild, eine latente Zweidimensionalität in ein konkretes Bild übersetzen“ sagt Domenig.<ref name="fh" /> Klaus Görner, Kurator der Ausstellung 2015 im MMK, betont, dass es in Domenigs Fotografien nicht um das Verhältnis von Realität und Abbild gehe, sondern darum dass sie eigenständig seien, dass die „Dinge“, die in ihnen vorkommen, nur insofern Bedeutung hätten, als dass „sie Elemente eines innerbildlichen Spiels sind“.<ref name="ff" /> 1984 war er auf der Gruppenausstellung Von hier aus – Zwei Monate neue deutsche Kunst in Düsseldorf vertreten.

Seitdem er eigenen Angaben zufolge Ende der 1970er Jahre die Fotografie als „Poesie und ernstzunehmendes Medium“ erkannte,<ref name="fr" /> sind Fotografie, Zeichnung und Schreiben<ref>Awåragaude? In: Secession. 22. April 2016, abgerufen am 15. Oktober 2023.</ref> seine künstlerischen Medien. Er veröffentlicht stetig Bücher, teils in sehr kleinen Auflagen, die mitunter als „nicht zum Verkauf bestimmt“ markiert sind (zB. „Das Schwarzweissfoto eines Weinkorkens“, 2023).

Ausstellungen

Publikationen

  • Gun, Ritter Verlag, Klagenfurt, 1993, ISBN 3-85415-118-7
  • Die gute Naht, Ritter Verlag, Klagenfurt, 1995, ISBN 3-85415-179-9
  • Gerald Domenig und Urs Frei, VENEDIG. Urs Frei in San Staë, Verlag der Buchhandlung Walther König, ISBN 978-3-88375-320-1
  • Nivea und Nivea, Verlag der Buchhandlung Walther König, 2008, ISBN 3-86560-479-X
  • Gerald Domenig und Nicole Van den Plas, Die andere Hälfte, Frankfurt am Main, 2017, ISBN 978-3-943619-52-2.
  • I CALL THEM SQUARES, Frankfurt am Main, 2019, KANN-Verlag, ISBN 978-3-943619-79-9.
  • MELODROM, herausgegeben von Regina Barunke, Verlag der Buchhandlung Walther König, 2019, ISBN 978-3-96098-741-3
  • 12. NOV / M21 – Gerald Domenig, Nicole van den Plas, Christian Hanussek, KANN-Verlag, Frankfurt am Main, 2020, ISBN 978-3-943619-90-4.
  • 20182019. KANN-Verlag, Frankfurt am Main, 2020, ISBN 978-3-943619-86-7
  • Das Schwarzweissfoto eines Weinkorkens. mit Texten von: Gerald Domenig, Emmanuel Wiemer, Ulf Erdmann Ziegler, Frank Witzel, Andreas Maier, Philipp Mosetter und Carl-Friedrich Thoma. KANN-Verlag, Frankfurt am Main, 2023, ISBN 978-3-949312-67-0
  • F-Phil-Joe, FOTOHOF EDITION, Salzburg, 2023, ISBN 978-3-903334-36-6
  • GD West, herausgegeben von Ines Turian, FOTOHOF EDITION, Salzburg, 2025, ISBN 978-3-903334-97-7
  • GD DOM, Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König, Köln, 2025, ISBN 978-3-7533-0883-8<ref name="dom">Pressemitteilung. In: Dommuseum Frankfurt. 2. Juni 2025, abgerufen am 7. Juni 2025.</ref>

Auszeichnungen (Auswahl)

Literatur

  • Kasper König (Hrsg.) und Karin Thomas (Verlagsredaktion), Ulrich Look und andere (Texte): von hier aus – Zwei Monate neue deutsche Kunst in Düsseldorf, Ausstellungskatalog, Köln 1984, DuMont, ISBN 3-7701-1650-X

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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