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Brian Holm

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Brian Holm (2025)
Brian Holm (2025)
Zur Person
Vollständiger Name Brian Holm Sørensen
Geburtsdatum 2. Oktober 1962
Nation DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark
Disziplin Straße / Bahn
Karriereende 1998
Doping
1996 Epo
Letzte Aktualisierung: 22. Juni 2019

Brian Holm Sørensen (* 2. Oktober 1962 in Kopenhagen, Dänemark) ist ein ehemaliger Radrennfahrer und nach seiner aktiven Karriere Sportdirektor von Radsportteams.

Sportliche Laufbahn

Brian Holm wurde 1986 Profi und fuhr unter anderem von 1993 bis 1997 für das Team Telekom. Bei der Tour de France 1996 war er einer der Helfer seines Landsmanns und Teamkapitäns Bjarne Riis, der diese Austragung gewann. Sein wohl größter individueller Erfolg war der Sieg bei Paris–Brüssel 1991. Er beendete die Tour de France sieben Mal, wobei seine beste Platzierung Rang 60 bei der Tour de France 1990 war. Als Berufsfahrer konnte er 14 Siege erringen.<ref name="abc-venn-MØ">abc.1894: MØD BRIAN HOLM. In: abc-vennerne.dk. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Januar 2020; abgerufen am 27. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Zwei Male – 1984 und 1996 – startete Holm bei Olympischen Spielen auch auf der Bahn. 1984 erreichte er mit dem dänischen Bahn-Vierer (Dan Frost, Michael Marcussen und Jørgen V. Pedersen) Platz fünf in der Mannschaftsverfolgung. Im Punktefahren wurde er 17.

Verschiedenes

Nach seiner aktiven Laufbahn war Holm ab Februar 2002 einer der Sportlichen Leiter des Teams Telekom.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Meldungen auf www.t-mobile-team.com vom 4. Februar 2003 (Memento vom 30. September 2007 im Internet Archive)</ref> und blieb bei diesem Team und seinem Nachfolgeteam, welches zuletzt unter dem Namen HTC-Highroad fuhr und sich Ende 2011 auflöste.

Im Jahr 2004 wurde bei Holm Krebs diagnostiziert, konnte jedoch genesen.<ref name="radsport-30584">Brian Holm krebskrank. In: radsport-news.com. 16. Februar 2004, abgerufen am 22. Juni 2019.</ref><ref name="t-online-802300">Aufmunterung für krebskranken Laudrup. In: t-online.de. 9. September 2010, abgerufen am 22. Juni 2019.</ref> Über seine Zeit mit der Krankheit schrieb er das Buch Smerten, Glæden. Erindringer fra et liv på cykel.

Im Zuge der Geständnisserie war Brian Holm der sechste ehemalige Telekom-Fahrer, der die Einnahme von Dopingmitteln zur Leistungssteigerung einräumt. Er habe im Jahre 1996 zweimal EPO genommen, gestand Holm am 24. Mai 2007.<ref name="rp-onlin-237781">Nächster Ex-Telekom-Profi packt aus: Auch Holm gesteht Epo-Doping. In: rp-online.de. Abgerufen am 22. Juni 2019.</ref>

Seit dem Jahr 2012 ist Holm als Sportdirektor beim Team Omega Pharma-Quickstep tätig.<ref name="wielerfl-Brian_Ho">Brian Holm wordt ploegleider bij Omega Pharma-Quick Step – WielerFlits. In: wielerflits.nl. 16. August 2011, abgerufen am 22. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2014 wurde er wegen obszöner Handlungen in Gegenwart eines Kindes angezeigt, von dem Vorwurf jedoch von einem dänischen Gericht freigesprochen.<ref>Simon MacMichael: Omega Pharma sport director Brian Holm cleared of indecently exposing himself to a child. In: road.cc. 4. Juli 2014, abgerufen am 22. Juni 2019.</ref>

Erfolge

1980
1983
1984
1985
1986
1990
1991
1998

Grand-Tour-Platzierungen

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Literatur

  • Smerten, Glæden. Erindringer fra et liv på cykel, Hoveland, 2002; ISBN 87-7739-588-3; die auf Dänisch erschienene Autobiographie. Der Titel kann übersetzt werden mit Der Schmerz – der Spaß: Erinnerungen an ein Leben auf dem Rad.

Weblinks

  • Brian Holm in der Datenbank von Radsportseiten.com
  • [[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/rider.php?id=113450 Brian Holm] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
  • Vorlage:Olympedia

Einzelnachweise

<references />

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1986 Rolf Sørensen | 1987 Kim Andersen | 1988 Søren Lilholt | 1989 Johnny Weltz | 1990 Brian Holm | 1994, 2004 Michael Blaudzun | 1992, 1995, 1996 Bjarne Riis | 1997, 1999 Nicolai Bo Larsen | 1998 Frank Høj | 2000 Bo Hamburger | 2001 Jakob Piil | 2002 Michael Sandstød | 2003, 2008, 2010, 2011 Nicki Sørensen | 2005 Lars Bak | 2006 Allan Johansen | 2007 Alex Rasmussen | 2009 Matti Breschel | 2012 Sebastian Lander | 2013, 2018, 2019 Michael Mørkøv | 2014 Michael Valgren | 2015 Chris Anker Sørensen | 2016, 2022 Alexander Kamp | 2017 Mads Pedersen | 2020 Kasper Asgreen | 2021 Mads Würtz Schmidt | 2023 Mattias Skjelmose | 2024 Rasmus Søjberg Pedersen | 2025 Søren Kragh Andersen

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