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Genschmar

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Genschmar
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(273)&title=Genschmar 52° 37′ N, 14° 31′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(273) 52° 36′ 52″ N, 14° 30′ 47″ O
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Höhe: 10 m
Einwohner: 273 (1. Jan. 2022)<ref>Einwohnerzahlen. (PDF; 14 KB) In: Amt Golzow. Abgerufen am 22. Mai 2022.</ref>
Eingemeindung: 31. Dezember 2001
Postleitzahl: 15328
Vorwahl: 033472
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Genschmar ist ein Ort im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg und ein Ortsteil der Gemeinde Bleyen-Genschmar. Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Bleyen und Genschmar.<ref>Zahlen und Fakten – Länder & Regionen – Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys – Statistisches Bundesamt (Destatis). Abgerufen am 17. Mai 2017.</ref>

Datei:Sozialistisches Jugenddorf Genschmar.jpg
Abzeichen für Teilnehmer am Ferienlager

Zusammen mit den Gemeinden Alt Tucheband, Golzow, Küstriner Vorland und Zechin werden die Amtsgeschäfte durch das Amt Golzow seit 1992 getätigt.

Geografische Lage

Die Gemeinde liegt im östlichen Oderbruch an der hier die Grenze zwischen Deutschland und Polen bildenden Oder.

Ortsgliederung und Verwaltung

Der Ort Genschmar besteht aus den bewohnten Gemeindeteilen Genschmar, Genschmarer Loose, Henriettenhof, Nieschen und Wilhelminenhof. Ortsvorsteher ist Heinz Wilke.

Geschichte

Genschmar wurde als „Gentzmer“ erstmals 1405 im Register des Bistums Lebus erwähnt. Der Name Gentzmer (seit 1598 Genschmar) könnte etymologisch auf die slawische Form eines vorslawischen Gewässernamens auf -mar (=wässriges Gelände) zurückzuführen sein, was der geographischen Lage entspräche. Zum anderen könnte die slawische Form des germanischen Wortes Gansmari (alt- und mittelhochdeutsch „Gans“) Namensgeber sein. Das am 29. Mai 1997 beschlossen Wappen greift diese Deutungen als redendes Wappen auf.<ref>Bleyen-Genschmar. In: amt-golzow.de. Amt Golzow, abgerufen am 17. Mai 2017.</ref>

1953 wurde die LPG im Ort gegründet.

1958 organisierte die Freie Deutsche Jugend (FDJ) ein Sozialistisches Aufbaulager zur Errichtung eines sozialistischen Jugenddorfes, bei dem Lehrlinge der Berufsschule Seelow 4.500 Aufbaustunden leisteten und einen Wert von 280.000 Mark schufen.<ref>Jugenddorf Genschmar. In: Facebook. Abgerufen am 17. Mai 2017.</ref>

Einwohnerentwicklung

Anzahl Einwohner<ref>Genschmar im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>
Jahr 1875189019101925193319461995200020092022
Einwohner 977867743752752527341338309273

Politik

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Genschmar]] Blasonierung: „In Grün über einem von Silber und Blau durch Wellenschnitt geteilten Schildfuß zwei einander zugewendete, schnatternde, goldbewerte silberne Gänse.“

Flagge

„Die Flagge ist Grün – Weiß – Grün (1:2:1) gestreift und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.“

Literatur

  • Siegmund Wilhelm Wohlbrück: Geschichte des ehemahligen Bisthums Lebus und des Landes dieses Nahmens, Dritter Teil. Berlin 1832, S. 164 f.

Weblinks

Commons: Genschmar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Bleyen mit Altbleyen, Neubleyen, Drewitz Ausbau und Schaumburg | Genschmar mit Genschmarer Loose, Henriettenhof, Nieschen und Wilhelminenhof Vorlage:Klappleiste/Ende