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Vulca

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Datei:GiorcesVeiiApollo1.jpg
Apollon (Aplu) aus Veji, der als Werk des Vulca bezeichnet wird

Vulca war ein etruskischer Bildhauer aus Veji, der nach Plinius dem Älteren<ref name="Plinius" /> die Terrakottaskulpturen am Tempel des Iuppiter Optimus Maximus in Rom fertigte. Plinius nennt Lucius Tarquinius Priscus (616 bis 579 v. Chr.) als Auftraggeber. Doch war es aus chronologischen Gründen wohl eher Lucius Tarquinius Superbus (534 bis 509 v. Chr.), von dem auch bekannt ist, dass er den Iuppitertempel ausbaute. Vulca ist der einzige namentlich bekannte etruskische Künstler.<ref>Quelle? – Siehe auch Manios.</ref> Ihm wird auch die Skulptur des Apollon von Veji zugeschrieben, die stilistisch in etwa diese Zeit datiert werden kann.<ref>Die Apollostatue aus Veii (Foto mit kurzer Bildlegende in englischer Sprache).</ref>

Literatur

  • Richard Neudecker: Vulca. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 12/2, Metzler, Stuttgart 2002, ISBN 3-476-01487-8, Sp. 347.
  • Cornelia Weber-Lehmann: Vulca. In: Rainer Vollkommer (Hrsg.): Künstlerlexikon der Antike. Über 3800 Künstler aus drei Jahrtausenden. Lizenzausgabe. Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 2007, ISBN 978-3-937872-53-7, S. 945–946 (die Originalausgabe erschien in zwei Bänden A–K [2001] und L–Z [2004] mit separater Paginierung).

Einzelnachweise

<references> <ref name="Plinius">Plinius der Ältere, Naturalis historia 35,157 (englische Übersetzung). – Cornelia Weber-Lehmann weist allerdings darauf hin, dass die Textüberlieferung dieser Stelle in den mittelalterlichen Handschriften nicht gut ist. Die Namen Vulca und Veii gehen auf neuzeitliche gelehrte Emendation zurück – plausibel, aber eben doch sekundär. Zudem erinnere der Name Vulca „eher an den für Brenntechnik und handwerkliche Meisterschaft zuständigen römischen Gott Volcanus Vulcanus als an irgendeine belegte etruskische Namensform.“ – Cornelia Weber-Lehmann: Vulca. In: Rainer Vollkommer (Hrsg.): Künstlerlexikon der Antike. Über 3800 Künstler aus drei Jahrtausenden. Lizenzausgabe. Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 2007, ISBN 978-3-937872-53-7, S. 945–946, hier S. 945.</ref> </references>

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