cdrkit
| cdrkit
| |
|---|---|
| [[Datei:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|150px]] | |
| Basisdaten
| |
| Maintainer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Entwickler | Debian-Projekt |
| Erscheinungsjahr | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Aktuelle Version | 1.1.11 (17. Oktober 2010) |
| Aktuelle Vorabversion | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Betriebssystem | plattformübergreifend |
| Programmiersprache | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Kategorie | Brennprogramm |
| Lizenz | GPL (Freie Software) |
| www.cdrkit.org | |
cdrkit ist eine durch das Debian-Projekt ins Leben gerufene Abspaltung von den cdrtools, einem verbreiteten Programmpaket zur Erstellung von CDs und DVDs. Ein Teil des Paketes ist wodim (für Write Optical Disk Media), das eine Abspaltung vom cdrecord der cdrtools darstellt. Weitere Komponenten sind icedax (InCrEdible Digital Audio EXtractor, auf Deutsch: Unglaublicher digitaler Audio-Ausleser) und genisoimage, ein Abkömmling von mkisofs mit Unterstützung von Bootcode für einige zusätzliche Architekturen.
Ziel von cdrkit ist es, die zuvor von den cdrtools angebotene Funktionalität soweit möglich dem Nutzer zur Verfügung zu stellen, so dass bestehende Frontends wie beispielsweise K3b direkt weiterverwendet werden können. Ein wichtiger Unterschied zwischen den beiden Softwarepaketen ist die Lizenz, sie sind ansonsten teilweise kompatibel. Jedoch werden die cdrtools aktiv weiterentwickelt, und können im Gegensatz zu cdrkit inzwischen Blu-ray-Medien schreiben, während Letzteres im Wesentlichen nur noch Fehlerkorrekturen erfährt. Für neue Funktionalität wie Blu-Ray-Unterstützung wird auf die dvd+rw-tools<ref>Homepage der dvd+rw-tools</ref> und das libburnia-Projekt<ref>libburnia-project.org Homepage</ref> verwiesen. cdrkit stellt inzwischen nur noch eine Übergangslösung zu diesen dar.
Entstehung
cdrkit entstand als eine Reaktion auf eine Lizenzänderung der cdrtools zur CDDL durch deren Autor Jörg Schilling. Die Debian-Maintainer des cdrtools-Paketes sahen damit die Kompatibilität zur GPL nicht mehr ausreichend gegeben<ref>Joerg Jaspert: cdrkit (fork of cdrtools) uploaded to Debian, please test. In: Debian Development Announcements email list. 4. September 2006, abgerufen am 14. August 2007.</ref> und stützten sich mit dieser Einschätzung auf Äußerungen der Free Software Foundation.<ref>FSF zur CDDL: „incompatible with the GNU GPL“</ref>
Die laut Debian möglicherweise widersprüchliche oder in Teilen ungültige Lizenzierung<ref>u. a. Joerg Jaspert, Jörg Schilling: Fehlerbericht zur Lizenzproblematik in cdrecord. Abgerufen am 6. August 2010.</ref> wurde als nicht geeignet für den weiteren Vertrieb im Rahmen der Debian-Distribution beurteilt,<ref>Problembericht zur Lizenzänderung mit anschließender Diskussion (engl.)</ref> was die Entfernung des Original-cdrecord und den Fork (basierend auf einer älteren Version unter der ursprünglichen Lizenz) nach Ansicht von Debian nötig machte.
Die verbreitetsten Linux-Distributionen, darunter Ubuntu,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ubuntus cdrecord-Paket dient nur noch der Umstellung auf cdrkit ( vom 18. Oktober 2007 im Internet Archive) (englisch)</ref> Red Hat, Fedora,<ref>Fedora: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The cdrtools Packages is Replaced by cdrkit ( des Vorlage:IconExternal vom 20. Juli 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (engl.)</ref> openSUSE und Mandriva,<ref>Mandriva stellt auf cdrkit um, Meldung auf LWN.net</ref> sind Debian gefolgt und haben cdrtools durch cdrkit ersetzt.
Weblinks
- SVN-Repository debburn
- Ankündigung der Abspaltung
- E-Mail mit Einladung an das Fedora Advisory Board, sich an der Entwicklung zu beteiligen
Einzelnachweise
<references/>