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Steinfurths Diek

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Steinfurths Diek
Datei:Steinfurths Diek 1.jpg
Blick vom Wehr
Geographische Lage Hamburg-Billstedt
Zuflüsse Glinder Au
Abfluss Glinder Au
Daten
Koordinaten 53° 32′ 8″ N, 10° 9′ 1″ OKoordinaten: 53° 32′ 8″ N, 10° 9′ 1″ O
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Der Steinfurths Diek ist ein künstlich angestauter See im Hamburger Stadtteil Billstedt. Er wird von der Glinder Au gespeist und fließt über ein Stauwehr in Richtung Steinbeker Mühlenteich ab. Der Name geht auf eine historische, steinerne Furt an dieser Stelle zurück. Die Untiefe in dem Bachlauf der Glinder Au führte auf eine parallel zum Bach verlaufende Erhebung (Diek). Im 16. Jahrhundert wurde die Glinder Au hier aufgestaut, um einen Mühlenbetrieb zu errichten.<ref name="hamburg.de">hamburg.de: Waldpark Steinfurth, abgerufen am 13. Mai 2012</ref> Die Mühle am Stauteich wurde fast bis 1900 zur Herstellung von Gerb- und Farbstoffen genutzt. Dann stellte ein Engländer, der die Mühle kaufte, bis zum Weltkrieg pharmazeutische Erzeugnisse her. Sein Nachfolger verkaufte während des Krieges die Maschinen, und seitdem ist die Wasserkraft hier nicht mehr ausgenutzt worden.<ref>Billstedt-1201--1950. Abgerufen am 27. April 2023.</ref>

Der umliegende Waldpark Steinfurth hat sich zu einer biologisch wertvollen Grünanlage im Hamburger Osten entwickelt und ist Heimat von Eisvögeln und Graureihern. Auch seltene Schmetterlings- und Libellenarten wie das Landkärtchen, der Aurorafalter oder die Gebänderte Prachtlibelle haben ihren Lebensraum.<ref name="hamburg.de"/>

An dem Stauwehr gibt es eine Fischtreppe aus einer Reihe von Betonbecken, die 3 Meter breit, 1 Meter lang und 1 Meter tief sind und eine Absturztiefe von ungefähr 23 cm haben. Der NABU monierte 2005, die Konstruktion sei unter anderem für Aale und Quappen nicht geeignet. Auch sprungkräftige Salmoniden könnten diese Treppe aufgrund eines zu kurzen Anlaufweges kaum überwinden.<ref>NABU: @1@2Vorlage:Toter Link/hamburg.nabu.deMaßnahmenvorschlag 004 – Verbesserung der Fischtreppe an Steinfurths Diek (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (PDF; 91 kB), 4. August 2005</ref>

In dem als Cyprinidengewässer<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pachtverein.de</ref> eingestuften See kommen Aale, Karpfen, Schleien, Karauschen und Teichmuscheln vor. Das Angeln ist nur Mitgliedern des eingetragenen Vereins „Angelfreunde von 1963“ gestattet.

Im Jahr 2004 wurde ein Antrag auf Ausweisung der Steinfurther Dieks als Naturdenkmal gestellt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 16. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.denkmal13.de</ref>

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Commons: Steinfurths Diek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien