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Kreios

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Kreios oder Krios ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist einer der Titanen der griechischen Mythologie, Sohn der Gaia und des Uranos.

Er ist der Gatte der Eurybia und somit neben Iapetos der einzige Titan der ersten Generation, der sich nicht die eigene Schwester zur Frau nimmt. Mit ihr ist er Vater des Astraios, des Pallas und des Perses.<ref>Hesiod, Theogonie 134; 375</ref><ref>Bibliotheke des Apollodor 1,2,8</ref>

Die frühere Forschung nahm an, dass es sich bei Kreios um eine Gottheit handelte, die von der Bevölkerung des Peloponnes verehrt worden sei, bis er im Zuge der dorischen Wanderung von den griechischen Göttern verdrängt worden sei. Die wohl ursprüngliche Form {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) legt nahe, dass es sich um eine theriomorph als Widder gedachte Gottheit gehandelt hat, die mit Karneios zu identifizieren ist. Während er einerseits bei Hesiod in die Genealogie der griechischen Götter unter die Titanen eingereiht wurde, wurde er als Karneios mit Apollon identifiziert und weiterhin verehrt.<ref>Karl Scherling: Kr(e)ios. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft.</ref>

Mythos

Als seine Mutter Gaia ihren Söhnen den Auftrag gab, Uranos zu entmannen, hielt er mit seinen Brüdern Hyperion, Koios und Iapetos den gemeinsamen Vater fest. Kronos entmannte ihn dann mit einer Sichel.<ref>Bibliotheke des Apollodor 1,1,4</ref> Interpretationsansätze assoziieren seine Familienverhältnisses und Namensgebung (altgriechisch für Widder) mit den Titeln Titan des Südens bzw. Titan des südlichen Himmels sowie Titan der Sternbilder. Dieser Theorie folgend soll er seinen Vater im Süden festgehalten haben und bildete mit seinen Brüdern die vier Säulen der Erde.<ref>CRIUS: Greek Titan god of constellations. Theoi Project, Aaron J. Atsma, New Zealand, abgerufen am 7. Dezember 2013.</ref>

Nach der Niederlage in der Titanomachie wurde er in den Tartaros verbannt.<ref>Hesiod, Theogonie 617–735</ref>

Stammbaum der Titanen

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ChaosGaiaUranos
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Göttergeschlecht der Titanen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Okeanos
 
 
Kreios
 
 
Hyperion
 
 
Theia
 
 
Themis
 
 
Phoibe
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kronos
 
Koios
 
Iapetos
 
Rhea
 
Mnemosyne
 
Tethys
 
 


Literatur

Weblinks

Anmerkungen

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Hyperion | Iapetos | Koios | Kreios | Kronos | Mnemosyne | Okeanos | Phoibe | Rhea | Themis | Tethys | Theia

Kinder von Iapetos und Klymene
Atlas | Epimetheus | Menoitios | Prometheus

Kinder von Kreios und Eurybia
Asterios | Pallas | Perses Vorlage:Klappleiste/Ende