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Ammoniummagnesiumphosphat

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Strukturformel
Ammoniumion Magnesiumion Phosphation
Allgemeines
Name Ammoniummagnesiumphosphat
Summenformel NH4MgPO4
Kurzbeschreibung

weiße Kristalle<ref name="alfa">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Alfa AesarVorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar).</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 232-075-2
ECHA-InfoCard 100.029.159
PubChem 15894839
ChemSpider 155566
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 137,32 g·mol−1 (wasserfrei)
Aggregatzustand

fest

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser<ref name="alfa" /> (0,2 g/L<ref>Phillip Barak and Alysa Stafford: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />STRUVITE: A RECOVERED AND RECYCLED PHOSPHORUS FERTILIZER (Memento vom 20. Juni 2010 im Internet Archive), abgerufen am 2. April 2014</ref>)

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="GESTIS" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Ammoniummagnesiumphosphat ist ein Salz aus Ammonium- und Magnesiumkationen und Phosphatanionen mit der Formel (NH4MgPO4 · x H2O). Es wird auch als Tripelphosphat bezeichnet.

Vorkommen

Die Verbindung kommt als Mineral Struvit beispielsweise in Guano vor und stammt oft aus menschlichen oder tierischen Abfallstoffen. Die Verbindung findet sich im Urinsediment. Des Weiteren kann sich Ammoniummagnesiumphosphat bei der Biogasproduktion in Trockenfermentations-Anlagen bilden.

Eigenschaften

Datei:Struvite crystals dog with scale 1.JPG
Ammoniummagnesiumphosphat-Kristalle im Urin eines Hundes

Ammoniummagnesiumphosphat bildet farblose, in Wasser unlösliche, aber säurelösliche, stark lichtbrechende Kristalle, die in der Sargdeckel- oder sehr selten auch in Farnkrautform auftreten.<ref>Giovanni B. Fogazzi et al.: Urinalysis: Core Curriculum 2008. In: American Journal of Kidney Diseases. Vol. 51, Issue 6, 2008, S. 1052–1067, doi:10.1053/j.ajkd.2007.11.039.</ref>

Verwendung

Ammoniummagnesiumphosphat bildet sich bei der Nachweisreaktion von Magnesiumionen (Mg2+) mit Diammoniumhydrogenphosphat.<ref>E. Schweda: Jander/Blasius: Anorganische Chemie I – Einführung & Qualitative Analyse. 17. Auflage. Hirzel, 2012, ISBN 978-3-7776-2134-0, S. 301.</ref>

Für die Herstellung des aus Abwasser gewonnenen Mineraldüngers Berliner Pflanze (Düngemittel) findet die Substanz ebenfalls Anwendung.

Einzelnachweise

<references />