Viola von der Burg
Viola von der Burg (* 17. Mai 1965 in Furth) ist eine deutsche Schauspielerin.
Leben
Viola von der Burg absolvierte den Meisterabschluss als Herrenschneiderin.<ref name="mz">Eisleben: Schaurig schönes Gesamtwerk. In: mz.de. Abgerufen am 26. Februar 2026.</ref>
Nach ihrer Anstellung bei „Max Dietl“ Hautes Couture in München<ref name="ost">Bad Hersfeld: Viola von der Burg – Die Frau im Manne. In: osthessen-news.de. Abgerufen am 26. Februar 2026.</ref> war sie auf dem Weg, Kostüm- und Bühnenbildnerin zu werden. Ihren eigentlichen Wunsch, Schauspielerin zu werden, verwirklichte sie im Alter von 26 Jahren von 1991 bis 1994 auf der Schauspielschule von Ruth von Zerboni und erhielt Privatunterricht bei Rudolf Noelte, Regine Lutz und Thomas Holtzmann.<ref>Viola von der Burg bei Crew United, abgerufen am 26. Februar 2026</ref> Seit 2003 ist sie Ensemble-Mitglied am Schauspiel Frankfurt.
2009 wechselte sie an das Schauspielhaus Zürich und war als „Mrs. Peachum“ in der Dreigroschenoper unter der Regie von Niklaus Helbling zu sehen.<ref>Die Dreigroschenoper – Niklaus Helblings sorgfältig-brave Brecht-Inszenierung. In: nachtkritik.de. Abgerufen am 26. Februar 2026.</ref> In ihren Anfängen spielte sie an zahlreichen Münchener Theatern – u. a. im Metropoltheater, Staatstheater am Gärtnerplatz in The Rake’s Progress von Igor Strawinsky, an der Bayerischen Staatsoper in Kanon für geschlossene Gesellschaft unter der Regie von Ruedi Häusermann, am Bayerisches Staatsschauspiel sowie an den Städtischen Bühnen Regensburg (als Minna in Minna von Barnhelm und Olivia in Was ihr wollt). Von 2002 bis 2003 war sie Mitglied im Ensemble der „Münchner Lach- und Schießgesellschaft“.<ref name="film">Viola von der Burg bei Filmmakers, abgerufen am 26. Februar 2026</ref>
Am Schauspielfrankfurt stand sie von 2006 bis 2008 im Stück Hexenjagd als Ann Putnam auf der Bühne<ref>Hexenjagd. In: buehnen-frankfurt.de. Abgerufen am 26. Februar 2026.</ref>, von 2007 bis 2008 spielte sie die Rolle der Claudia im Stück Emilia Galotti. In der Trinitateskirche in Köln spielte sie von 2007 bis 2010 die Viola im Stück Körperchen, Körperchen an der Wand. An der Kammeroper München war sie von 2013 bis 2014 als Queen im Stück Falstaff zu sehen.<ref>Falstaff. In: kammeroper-muenchen.com. Abgerufen am 26. Februar 2026.</ref> Von 2014 bis 2016 spielte sie im Stück Bauch Beine Po die Rolle der Clorinda am Stadttheater Schaffhausen. 2014 spielte sie den „Don Quijote“ bei den Bad Hersfelder Festspielen.<ref name="ost" />
Von 2019 bis 2025 las sie in der Kapella Sollertia in St. Stephan die Bachkantate. An der Kammeroper München spielte sie von 2019 bis 2021 in Das Gespenst von Canterville Mrs.Umney.<ref name="film" /> Am Staatstheater Cottbus hatte sie 2024 die Hauptrolle im Stück Recital for Cathy.<ref>Bin ich das andere? „Recital for Cathy“. In: lausitz-festival.de. Abgerufen am 26. Februar 2026.</ref> 2025 stand sie auf der Bühne des Pathos Theater München im Schauspiel Der trojanische Krieg.<ref>Volkstheater mit mythischer Dimension. In: sueddeutsche.de. Abgerufen am 26. Februar 2026.</ref>
Im Fernsehen sah man Viola von der Burg u. a. in Peter Gersinas Vienna in Marcus H. Rosenmüllers Perlmutterfarbe in Die Vampirschwestern unter der Regie von Thomas Groß und drehte mit Emir Kusturica den Kurzfilm Magic Bus.
Filmografie
- 1997: Magic Bus
- 1998: Supersingle
- 2001: Sind denn alle netten Männer schwul
- 2002: Vienna
- 2003: Das bisschen Haushalt
- 2005–2007: Alles außer Sex (Fernsehserie, 15 Folgen)
- 2009: Die Perlmutterfarbe
- 2010: Ein Haus voller Töchter (Fernsehserie, Folge Ein Mann geht seinen Weg)
- 2014: München 7 (Fernsehserie, Folge Die zwölfte Frau)
- 2014: Die zwölfte Frau
- 2016: Hubert ohne Staller (Fernsehserie, Folge Amors tödlicher Pfeil)
- 2018: Sauerkrautkoma
Weblinks
- Vorlage:IMDb/1
- Viola von der Burg bei Filmmakers
- Viola von der Burg persönliche Webseite
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Burg, Viola von der |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 17. Mai 1965 |
| GEBURTSORT | Furth |