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Molmke

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Molmke
Flecken Diesdorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(50)&title=Molmke 52° 44′ N, 10° 54′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(50) 52° 44′ 8″ N, 10° 53′ 33″ O
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Höhe: 60 m
Fläche: 4 km²<ref name="HOB-12" />
Einwohner: 50 (31. Dez. 2023)<ref name="EW-2023" />
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner/km²
Eingemeindung: 20. Juli 1950
Eingemeindet nach: Lindhorst
Postleitzahl: 29413
Vorwahl: 03902
Lage von Molmke in Sachsen-Anhalt
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Molmke ist ein Ortsteil des Fleckens Diesdorf im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt.

Geographie

Das Straßendorf Molmke liegt zwei Kilometer südlich von Diesdorf in der Altmark. Am nördlichen Ortsrand fließt der Molmker Bach, der im Nordwesten des Dorfes seinen Ursprung hat.<ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref>

Das Landschaftsschutzgebiet Salzwedel-Diesdorf liegt nördlich.

Geschichte

Mittelalter bis Neuzeit

Noch zu Beginn des 18. Jahrhunderts waren für das Dorf die Namen Molmke und Moldenbeck in Gebrauch,<ref name="Bratring" /> das leicht mit Möllenbeck zu verwechseln war.

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Molmke als villa moldenbeke stammt aus dem Jahre 1323,<ref name="Riedel-22" /> als die von Dähre (de doren) Teile des Dorfes und an der Mühle an das Kloster Diesdorf verkauften. Im Jahre 1337 verkauften die von dem Knesebeck Anteile am Dorf an das Kloster Diesdorf.<ref name="Riedel-16" />

Im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 wird der Ort als Moldenbeke aufgeführt, der dem Kloster Diesdorf gehört.<ref name="Landbuch" />

Die Mühle Molmke (Wassermühle) lag nordöstlich des Dorfes am Molkmer Bach.<ref name="KDR-264" />

Eingemeindungen

Ursprünglich gehörte das Dorf zum Salzwedelischen Kreis der Mark Brandenburg in der Altmark. Von 1807 bis 1813 lag es im Kanton Diesdorf auf dem Territorium des napoleonischen Königreichs Westphalen. Nach weiteren Änderungen kam die Gemeinde 1816 zum Kreis Salzwedel, dem späteren Landkreis Salzwedel.<ref name="HOB-12" />

Am 20. Juli 1950 wurden die Gemeinden Molmke, Haselhorst und Lindhof zur neuen Gemeinde Lindhorst zusammengeschlossen.<ref name="2VO-LSA-1950" /> Bereits 1961 wurde der Ortsteil Molmke der Gemeinde Diesdorf zugeordnet.<ref name="HOB-12" /><ref>Die Angabe fehlt im Werk „Gemeinden 1994…“.</ref><ref name="Metzler-Poeschel" />

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1734 43
1774 50
1789 48
1798 49
1801 51
1818 70
Jahr Einwohner
1840 087
1864 128
1871 130
1885 128
1892 [00]148<ref name="Zahn-1928" />
1895 151
Jahr Einwohner
1900 [00]158<ref name="Zahn-1928" />
1905 164
1910 [00]154<ref name="Zahn-1928" />
1925 161
1939 159
1946 181
Jahr Einwohner
2015 [00]55<ref name="EW-2018" />
2018 [00]51<ref name="EW-2018" />
2020 [00]49<ref name="EW-2021" />
2021 [00]52<ref name="EW-2021" />
2022 [00]48<ref name="EW-2022" />
2023 [0]50<ref name="EW-2023" />

Quelle, wenn nicht angegeben, bis 1946:<ref name="HOB-12" />

Religion

Die evangelischen Christen aus Molmke gehören zur Kirchengemeinde Diesdorf, die zur Pfarrei Diesdorf gehörte<ref name="Almanach1903" /> und die jetzt betreut wird vom Pfarrbereich Diesdorf im Kirchenkreis Salzwedel im Bischofssprengel Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.<ref name="Pfarrbereich" />

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Molmke-Steingrab-a.jpg
Steingräber bei Molmke
Datei:Mühle Molmke.jpg
Mühle Molmke
  • Die Großsteingräber bei Molmke liegen westlich des Dorfes.
  • Das Gebäude der Mühle nordöstlich des Dorfes am Molmker Bach steht unter Denkmalschutz.


Literatur

Weblinks

Commons: Molmke – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references> <ref name="2VO-LSA-1950">Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Nr. 18, 5. August 1950, ZDB-ID 511105-5, S. 278 (PDF).</ref>

<ref name="Almanach1903">Vorlage:PfarrAlmanachProvinzSachsen1903</ref>

<ref name="Bratring">Friedrich Wilhelm August Bratring: Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. Für Statistiker, Geschäftsmänner, besonders für Kameralisten. Berlin 1804, S. 381 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A10000737~SZ%3D00409~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).</ref>

<ref name="EW-2018">Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf: Einwohner der Ortsteile am 31. Dezember für die Jahre 2015 und 2018. 6. Juni 2019.</ref>

<ref name="EW-2021">Anke Pelczarski: Nur Wallstawe und Jübar legen zu. In: Klötzer Volksstimme, Klötzer Rundschau (E-Paper). 15. Januar 2022, DNB 1047268213, S. 17.</ref>

<ref name="EW-2022">Anke Pelczarski: Wenn die Männer das Sagen haben. In: Klötzer Volksstimme, Klötzer Rundschau (E-Paper). 14. Januar 2023, DNB 1047268213, S. 17.</ref>

<ref name="EW-2023">Anke Pelczarski: 65 Geburten und 190 Sterbefälle. In: Klötzer Volksstimme, Klötzer Rundschau (E-Paper). 17. Januar 2024, DNB 1047268213, S. 15.</ref>|}

<ref name="HOB-12">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783830522355 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>

<ref name="KDR-264">Karte des Deutschen Reiches, 1:100 000, Teil II/IV: Blatt 264: Klötze. Preußisches Statistisches Landesamt, 1906, abgerufen am 11. September 2021.</ref>

<ref name="Landbuch">Johannes Schultze: Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 (= Brandenburgische Landbücher. Band 2). Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, S. 406 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />uni-potsdam.de (Memento vom 22. März 2019 im Internet Archive)).</ref>

<ref name="Metzler-Poeschel">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3824603217 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>

<ref name="Pfarrbereich">Pfarrbereich Diesdorf. In: ekmd.de. Abgerufen am 23. April 2023.</ref>

<ref name="Riedel-16">Vorlage:CodexDiplBrandenbgTeilA</ref>

<ref name="Riedel-22">Vorlage:CodexDiplBrandenbgTeilA</ref>

<ref name="Zahn-1928">Vorlage:BibOCLC</ref> </references>

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