Zum Inhalt springen

Chemietransportmodell

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. März 2023 um 14:04 Uhr durch imported>Dk1909 (typografische Anführungszeichen korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Chemietransportmodelle sind realitätsnahe numerische Modelle, die wie auch numerische Wettervorhersagemodelle unter anderem in der Atmosphärenforschung eingesetzt werden. Sie können die Ausbreitung von Schadstoffen in der Atmosphäre simulieren.<ref name=":0">Feinstaub aus Schiffsemissionen. Abgerufen am 11. März 2023.</ref> Je nach Aufgabenstellung erfolgt die Beschreibung auf unterschiedlichen zeitlichen und räumlichen Skalen.

Chemietransportmodelle können unter anderem zur Darstellung der Emissionen und Luftqualität auf regionaler und Stadt-Skalierung oder zu Ausbreitungsrechnungen von Emissionen aus einzelnen Quellen angewendet werden.<ref>Martin Ramacher: Modellierung der Luftschadstoffbelastung urbaner Bevölkerungen durch Emissionen des Straßenverkehrs</ref> Das Deutsche Klimarechenzentrum und das Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) setzen zum Beispiel das Chemietransportmodell „Community Multiscale Air Quality“ Modellsystem (CMAQ) ein, die Universität zu Köln und das Forschungszentrum Jülich entwickelten das regionale Chemietransportmodell EURAD (Europäisches Ausbreitungs- und Depositionsmodell) und das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (Tropos) entwickelt das Modell COSMO-MUSCAT in der Untersuchung des marinen Aerosols.<ref name=":0" /><ref>Rheinisches Institut für Umweltforschung an der Universität zu Köln, EURAD: Forschung. Abgerufen am 11. März 2023.</ref><ref>Modellierung der troposphärischen Halogenradikalchemie. Abgerufen am 11. März 2023.</ref>

Einzelnachweise

<references responsive />