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Sebou

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Oued Sebou
سبو
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Datei:Sebu upe.jpg
Daten
Lage MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Marokko, (Nordwesten)
Flusssystem Sebou
Quelle im Mittleren Atlas
33° 20′ 26″ N, 4° 33′ 25″ W
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Quellhöhe 550 m
Mündung in der Nähe von Kénitra in den Atlantischen OzeanKoordinaten: 34° 15′ 47″ N, 6° 40′ 42″ W
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Mündungshöhe m
Höhenunterschied 550 m
Sohlgefälle 1,2 ‰
Länge 458 km
Einzugsgebiet 40.000 km²
Linke Nebenflüsse Oued Guigou, Oued Meknès, Oued Rdom, Oued Beht
Rechte Nebenflüsse Ouerrha, Inaouen, Rdat
Großstädte Fès, Kenitra
Einwohner im Einzugsgebiet 7.918.000 (1999)<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/hydrologie.orgTypologie et Analyse Hydrologique des Eaux Superficielles à Partir de Quelques Bassins Versants Représentatifs du Maroc (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2023. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>
Häfen Kenitra
Schiffbarkeit Mündungsgebiet
Datei:Sebou Bassin OSM.png
Einzugsgebiet des Sebou

Einzugsgebiet des Sebou

Der Sebou (Oued Sebou; arabisch سبو, Tamazight: ⴰⵙⵉⴼ ⵏ ⵙⴱⵓ) ist der wasserreichste Fluss im Nordwesten Marokkos.

Etymologie

Der Name Sebou ist wahrscheinlich aus der Berbersprache entlehnt: Asbour bedeutet in etwa „Ort der Sümpfe“. Plinius nennt ihn Subur.

Geographie

Das Quellgebiet des Oued Sebou liegt im Mittleren Atlas. Von dort fließt er – wasserarm – nach Norden in Richtung Fès und dann nach Westen durch die Region Gharb-Chrarda-Béni Hsen, wo er die fruchtbare Gharb-Ebene bewässert. Er mündet schließlich westlich des Industriehafens von Kénitra bei Mehdia in den Atlantik. Die letzten 17 km des Flusslaufs sind schiffbar.

Die Angaben zur Länge des Oued Sebou schwanken zwischen 450 km und 614 km, was mit Messungenauigkeiten, aber in erster Linie wohl mit der unklaren Miteinbeziehung der Quellflüsse zu tun hat.

In der Gharb-Ebene werden Reis und Weizen sowie Zitrusfrüchte, Weintrauben und Oliven angebaut. Durch die Einleitung von Haus- und Industrieabwässern gehört der Sebou jedoch auch zu den stark verschmutzten Flüssen der Region.

Hydrometrie

Die Durchflussmenge des Flusses wurde 30 Jahre lang (1959–1989) am Pegel Azib Soltane, 164 km oberhalb der Mündung in m³/s gemessen.<ref name="GRDC">Homepage UNH/GRDC - Der Sebou in Azib Soltane. Abgerufen am 2. Juli 2020</ref>

Vorlage:Chart

Stauseen

Der Sebou ist einer der wichtigsten Wasserlieferanten Marokkos, doch wird er selbst nur einmal gestaut (Barrage Allal El Fassi).

Nebenflüsse

Der Oued Ouerrha ist zwar kürzer, aber deutlich wasserreicher als der Sebou und speist den al-Wahda-Stausee, den größten Stausee Marokkos. Ein weiterer Nebenfluss, der Oued Inaouen, wird vom Idriss I-Damm aufgestaut und schließlich erreicht kurz vor der Mündung von Süden noch der Oued Beht (in der Karte Oued Bahat) den Sebou.

Geschichte

In der Antike lagen die Römerstädte Banasa und Thamusida am Oued Sebou.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Sebou River – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien