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Stuart Bingham

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Stuart Bingham
Stuart Bingham
Stuart Bingham
Geburtstag 21. Mai 1976 (49 Jahre)<ref name="Profile Worldsnooker" />
Geburtsort Basildon
Nationalität EnglandDatei:Flag of England.svg England
Spitzname(n) Ball Run<ref name="Profile Worldsnooker" />,
The Binginator
Profi 1995/96, 1996/97, seit 1998
Preisgeld [ ] (Stand: Vorlage:Infobox Snookerspieler/Century Breaks und Preisgeld)
Höchstes Break 147 (9×)<ref name="cuetracker" />
Century Breaks [ ] (Stand: Vorlage:Infobox Snookerspieler/Century Breaks und Preisgeld)
Profitour-Erfolge
Weltmeisterschaften 1 (2015)
Ranglistenturniersiege 6
Minor-Turniersiege 4
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 2 (Mai 2015–März 2017) [1][2][3]
Aktuell 17 (Stand: 6. April 2026)

Stuart Bingham (* 21. Mai 1976 in Basildon) ist ein englischer Snookerspieler. Seit Mitte der 1990er Jahre ist er Profi. 2015 gewann er den Weltmeistertitel.

Karriere

Seine ersten großen Erfolge feierte Bingham 1996 mit dem Gewinn der IBSF-Amateurweltmeisterschaft und der englischen Amateurmeisterschaft. Auf der Main Tour konnte er sich zunächst nicht halten – bei der WPBSA Qualifying School 1997 verlor er im ersten Event das entscheidende Spiel und danach auch seine Spielberechtigung. Kurz danach kehrte er aber wieder zurück und festigte mit einer Viertelfinalteilnahme bei den Welsh Open 1999 seine Position. Beim dritten Event der UK Tour 1999 spielte er dann sein erstes Maximum Break. Bei der Snookerweltmeisterschaft im Jahr 2000 besiegte er in der ersten Runde Stephen Hendry und zog ins Achtelfinale ein.

Solide Leistungen zeigte er auch in der Saison 2005/06. Er erreichte beim Grand Prix und bei der UK Championship jeweils das Viertelfinale. Zudem qualifizierte er sich für das Masters, bei dem ihm in der Qualifikationsrunde ein weiteres Maximum Break gelang. Er ist der achte Spieler, der bei einem Profiturnier ein zweites Break von 147 Punkten erzielt hat.

In der Saison 2006/07 lief es weniger gut, er verpasste erneut die Qualifikation für die Weltmeisterschaft. 2007/2008 dagegen nahm er an allen sieben Ranglistenturnieren teil und verlor nur einmal sein Auftaktspiel. Bei der Snooker-WM 2008 kam er ins Achtelfinale.

Bei den Australian Goldfields Open 2011 erreichte er nach 16 Profijahren erstmals das Halbfinale eines Ranglistenturniers. Dort setzte er sich gegen Shaun Murphy durch und traf im Finale auf Mark Williams, die Nummer eins der Weltrangliste. Bingham konnte einen 5:8-Rückstand mit vier Framegewinnen in Folge noch in einen 9:8-Sieg drehen und seinen ersten großen Turniersieg feiern.

Datei:Stuart Bingham and Jan Scheers at Snooker German Masters (DerHexer) 2015-02-05 04.jpg
Stuart Bingham beim German Masters 2015

Im Finale des Wuxi Classic 2012 gelang Bingham im Match gegen Ricky Walden das dritte Maximum Break seiner Karriere, dennoch verlor er die Partie mit 4:10.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bingham Makes Maximum In Wuxi.] In: worldsnooker.com. World Professional Billiards and Snooker Association, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 2. Juli 2012 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> In Abwesenheit einiger Profis gewann er 2012 zwei der drei asiatischen PTC-Turniere, damit stand er erstmals in den Top 10 der Weltrangliste. Im Februar 2013 führte er im Finale der Welsh Open gegen Stephen Maguire mit 7:5 und er hatte sogar eine aussichtsreiche Stellung auf das 8:5, verlor die Partie aber noch mit 8:9.

Im März 2014 gewann er bei den Dongguan Open seinen dritten Titel auf der PTC-Serie. Im Finale besiegte er Liang Wenbo mit 4:1.

In die Snooker-Saison 2014/15 startete Bingham als 12. der Weltrangliste. Sein erster nennenswerter Erfolg war der Einzug ins Viertelfinale der Australian Goldfields Open. Beim Shanghai Masters erreichte er zum vierten Mal das Finale eines vollwertigen Ranglistenturniers, nachdem er den Titelverteidiger Ding Junhui besiegt hatte. Der 10:3-Endspielsieg gegen Mark Allen bedeutete seinen zweiten Ranglistenturniersieg auf der Main Tour.

Ende Oktober 2014 gewann er die Haining Open durch einen 4:0-Finalerfolg über seinen Landsmann Oliver Lines, es war sein insgesamt vierter Titel bei einem PTC-Turnier.

Am 4. Mai 2015 gewann er das Finale der Snookerweltmeisterschaft 2015 gegen den Weltmeister von 2005, Shaun Murphy, mit 18:15. Damit wurde er, 17 Tage vor seinem 39. Geburtstag, zum drittältesten Weltmeister der Crucible-Ära nach Ray Reardon und John Spencer. Mit einem Break von 145 im Viertelfinale gegen Ronnie O’Sullivan gewann er auch den Preis für das höchste Break des Turniers, den er sich allerdings mit Neil Robertson teilen musste.<ref>Stuart Bingham holds nerve to shock Shaun Murphy in epic final in: The Guardian, 5. Mai 2015, abgerufen am 5. Mai 2015</ref> Nach der Weltmeisterschaft erreichte er in der Snookerweltrangliste als Zweiter seine bis dahin höchste Position.<ref name="Rankings World Championship 2015" />

Durch die gesamte Saison 2015/16 hindurch konnte er sich auf Position zwei der Weltrangliste halten. Beim World Grand Prix 2016 kam es im Finale zur Wiederauflage des WM-Finales, Bingham verlor diesmal mit 9:10 gegen Shaun Murphy.<ref name="cuetracker World Grand Prix 2016" /> Weitere Finalteilnahmen gelangen Stuart Bingham in dieser Saison nicht. Er erreichte aber beim Shanghai Masters 2015, den Gdynia Open 2015 und dem Masters 2016 noch das Halbfinale.<ref name="Cuetracker Saison 2015/16" /> Bei der Snookerweltmeisterschaft 2016 bestätigte sich der Fluch des Crucibles, Stuart Bingham konnte seinen Weltmeistertitel nicht verteidigen und unterlag in der ersten Runde Ali Carter mit 9:10.<ref name="Cuetracker WM 2016" /> Nach der WM wurde er, zusammen mit seinem Landsmann Rex Williams und dem Thailänder Sindhu Pulsirivong, für seine Karriereleistung in die Snooker Hall of Fame aufgenommen.<ref>Higgins Named Snooker’s Player Of The Year auf WorldSnooker.com. Abgerufen am 6. Mai 2016</ref>

Auf seinen ersten Ranglistenturniersieg nach dem Gewinn der Snookerweltmeisterschaft 2015 musste Bingham fast zwei Jahre warten. Bei den Welsh Open 2017 bezwang er im Februar 2017 Judd Trump in einem Decider mit 9:8 Frames.<ref>Rolf Kalb: Stuart Bingham gewinnt Decider im Final-Drama gegen Judd Trump. In: Eurosport. 20. Februar 2017, abgerufen am 20. Februar 2017.</ref>

Sperre

Im Herbst 2017 wurde er aufgrund unerlaubter Wetten auf eigene Spiele für sechs Monate, davon drei auf Bewährung, von der WPBSA für die Teilnahme an Wettbewerben gesperrt. Die Sperre begann am 27. Oktober 2017 und endete am 26. Januar 2018. Die WPBSA unterstrich bei ihrem Urteil, dass Bingham keine Spielmanipulation begangen hat, da er ausschließlich auf eigene Spiele und seinen Sieg gewettet habe. Dennoch zeigte sich der Verband enttäuscht über das unsportliche und regelwidrige Verhalten des Ex-Weltmeisters.<ref>Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH: Snooker: Ehemaliger Weltmeister Bingham wegen Wettens gesperrt. 24. Oktober 2017, abgerufen am 24. Oktober 2017.</ref>

Nach der Sperre

Kurz nach Ablauf der Sperre konnte Bingham bei der Qualifikation für die China Open einen 6:2-Sieg über Jimmy White erspielen. Beim World Grand Prix 2018 konnte Bingham einen 4:2-Sieg über Mark Williams einfahren, verlor dann aber in der zweiten Runde gegen Anthony McGill. Seinen Titel bei den Welsh Open konnte er 2018 nach einem 1:4 gegen Matthew Stevens in der dritten Runde nicht verteidigen. Bei den Gibraltar Open 2018 kam Bingham bis ins Viertelfinale, wo er sich Cao Yupeng mit 0:4 geschlagen geben musste. Durch seine Ranglistenposition konnte Bingham bei den Romanian Masters 2018 spielen, wo er im Finale gegen Ryan Day mit 8:10 verlor. Bei den China Open 2018 konnte Bingham Matthew Stevens und Ricky Walden mit 6:5 besiegen, ehe er Graeme Dott mit 6:2 nach Hause schickte. Im Viertelfinale verlor er durch einen Whitewash gegen Neil Robertson. In der ersten Runde der Snookerweltmeisterschaft 2018 verlor Bingham überraschend mit 7:10 gegen Jack Lisowski. Die English Open 2018 beendete er als Sieger und holte sich somit seinen fünften Titel in einem Ranglistenturnier. Im Halbfinale der UK Championship 2018 unterlag er Mark Allen. Bei den China Open gelang Bingham in der Runde der letzten 32 das 5. Maximum Break seiner Karriere.

Erfolge

Ranglistenturniere

Minor-Ranking-Turniere

Einladungsturniere

Sonstige

Weblinks

Commons: Stuart Bingham – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

<references> <ref name="Profile Worldsnooker"> Stuart Bingham. In: worldsnooker.com. World Professional Billiards & Snooker Association, 11. Januar 2015, abgerufen am 8. August 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="Rankings World Championship 2015"> World Rankings. After 2015 Betfred World Championship. In: worldsnooker.com. World Professional Billiards & Snooker Association, 5. Mai 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Mai 2015; abgerufen am 8. August 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="cuetracker"> Stuart Bingham bei CueTracker (Stand: 16. Mai 2025) </ref> <ref name="cuetracker World Grand Prix 2016"> 2016 World Grand Prix. In: CueTracker Snooker Results & Statistics Database. Ron Florax, abgerufen am 17. April 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="Cuetracker Saison 2015/16"> Stuart Bingham - Season 2015-2016. Professional Results. In: CueTracker Snooker Results & Statistics Database. Ron Florax, abgerufen am 17. April 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="Cuetracker WM 2016"> 2016 World Championship. In: CueTracker Snooker Results & Statistics Database. Ron Florax, abgerufen am 17. April 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> </references>

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Aufnahmejahr
2011

EnglandEngland Joe DavisEnglandEngland Fred DavisEnglandEngland John PulmanWalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Ray ReardonEnglandEngland John SpencerNordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Alex HigginsEnglandEngland Steve DavisSchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Stephen Hendry

2012

SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Walter DonaldsonWalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Mark WilliamsSchottlandDatei:Flag of Scotland.svg John HigginsEnglandEngland Ronnie O’Sullivan

2013

WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Terry GriffithsEnglandEngland Joe JohnsonIrlandDatei:Flag of Ireland.svg Ken DohertyEnglandEngland Peter EbdonEnglandEngland Shaun MurphySchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Graeme DottAustralienAustralien Neil Robertson

2014

NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Dennis TaylorKanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Cliff Thorburn

2015

EnglandEngland John ParrottEnglandEngland Mark Selby

2016

EnglandEngland Stuart BinghamEnglandEngland Rex WilliamsThailandDatei:Flag of Thailand.svg Sindhu Pulsirivong

2017

EnglandEngland Jimmy WhiteWalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Clive Everton

2018

China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Ding JunhuiEnglandEngland Barry Hearn

2019

2020

2021

EnglandEngland Judd TrumpEnglandEngland Brandon Parker

2022

EnglandEngland Reanne EvansEnglandEngland Allison Fisher

2023

EnglandEngland John Virgo

2024

BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Luca BrecelEnglandEngland Daniel Blunn

2025

EnglandEngland Kyren Wilson

Vorlage:Klappleiste/Ende