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Gernot Langes-Swarovski

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Gernot Langes-Swarovski (* 13. Oktober 1943 in Wattens, Tirol; † 21. Jänner 2021)<ref>Sein Herz schlug für Kristall und den Fußball: Trauer um Gernot Langes-Swarovski, abgerufen am 22. Januar 2021</ref> war ein österreichischer Unternehmer und Sportfunktionär. Der Urenkel<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Swarovski: Jetzt kommt die fünfte Generation (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive), WirtschaftsBlatt, 22. November 2000</ref> des Unternehmensgründers Daniel Swarovski war bis 2002 35 Jahre lang geschäftsführender Gesellschafter des Tiroler Konzerns D. Swarovski und mit 17 % größter Einzelgesellschafter.

Karriere bei Swarovski

Gernot Langes-Swarovski trat Mitte der 1960er Jahre als Kommanditist und Geschäftsführer in das seit 1895 bestehende Familienunternehmen ein.

1974, als Swarovski nach dem Ölpreisschock mit drastischen Umsatzeinbrüchen im Zuge der allgemeinen Wirtschaftsschwäche zu kämpfen hatte, übernahm er gemeinsam mit Christian Schwemberger-Swarovski sowie den Brüdern Helmut und Gerhard Swarovski die Führung im etwa zweihundert Familienmitglieder umfassenden Familien-Konzern.

1978 kaufte er gemeinsam mit Christian Schwemberger-Swarovski die Aircraft Innsbruck, die spätere Tyrolean Airways, die mit Wirkung vom 1. April 2015 mit Austrian Airlines fusioniert wurde. Die heutige Tyrolean Jet Services wurde von diesem Unternehmen abgespalten und ist seit 1988 wieder im Alleinbesitz der Firma Swarovski.

1979 begann die Produktion der Swarovski Kristallglasfiguren.

1987 brachte er mit der Übernahme der tausende Verkaufslokale umfassenden US-Schmuckhandelskette Zale in Partnerschaft mit der kanadischen Firma Peoples Jewellery das Unternehmen Swarovski in allergrößte wirtschaftliche Schwierigkeiten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Weltweit glitzerndes Netzwerk einer Familie (Memento vom 6. November 2014 im Internet Archive), WirtschaftsBlatt, 2. Dezember 2003</ref> 1991 musste das US-amerikanische Tochterunternehmen mit umgerechnet 1,1 Mrd. Euro Schulden Konkurs anmelden. Die daraus resultierenden Verluste – angeblich rund 150 Mio. Euro – belasteten die Konzernbilanzen vieler Jahre.

1995 wurde das Museum Kristallwelten in Wattens eröffnet.

2002 gab er seine Funktionen im Konzern – Verkauf und Marketing – an seinen Sohn Markus ab. Zum Zeitpunkt seines Abschieds erwirtschaftete der Konzern 1,7 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr und beschäftigte rund 14.000 Mitarbeiter weltweit.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />T-Online Portrait, Quelle APA (Memento vom 29. September 2007 im Internet Archive)</ref>

Sonstige wirtschaftliche Aktivitäten

Langes-Swarovski engagierte sich besonders im Weinbau und bei Bio-Produkten.

Privates

Gernot Langes ist der Sohn von Gertrude Langes († 11. Juli 2007), geborene Swarovski, die wiederum eine Tochter von Daniel Swarovskis Sohn Alfred war. Gernot Langes heiratete Maya Langes-Swarovski, geborene Niedenthal aus Alzenau / Ufr., († 1. Oktober 2019)<ref>Todesanzeige Maya Langes-Swarovski vom 1. Oktober 2019 [1] tt.com vom 1. Oktober 2019</ref>, mit der er den Sohn Markus und die Tochter Diana (* 1972)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Diana Langes-Swarovski spricht über ihr Leben in Tirol (Memento vom 29. Januar 2013 im Internet Archive), woman.at., 6. Juli 2010</ref> hat und von der er sich scheiden ließ.<ref>https://www.trend.at/wirtschaft/die-swarovskis-oesterreichs-familie-weltkonzern-wattens-98478</ref> Seine Nichte ist Fiona Swarovski, deren Mutter Marina Giori-Lhota seine Schwester ist.<ref>Wolfgang Fürweger: Die Swarovskis - Das Portrait einer schillernden Dynastie; Wirtschaftsverlag Ueberreuter; ISBN 3800074036; S. 21 ff.</ref><ref>Christian Brandstätter: Daniel Swarovski - Eine Welt der Schönheit; ISBN 978-3-902510-12-9; S. 33 ff.</ref>

Auszeichnungen

Einzelnachweise

<references/>

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