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	<title>Zystoskop - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:47:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zystoskop&amp;diff=429736&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knowledge2need: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2024-07-18T16:39:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cystoscope-med-20050425.jpg|miniatur|Flexibles Zystoskop]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cystoscopy-im-20050425.jpg|miniatur|Zystoskopie-Bilder]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zystoskop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in früheren Zeiten zumeist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cystoskop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geschrieben; [[Latinisierung|latinisiertes]] [[griechische Sprache|griechisches]] [[Kunstwort]] &amp;#039;&amp;#039;κυστοσκόπιο&amp;#039;&amp;#039;, wörtlich in etwa „der Blasenbetrachter“, von &amp;#039;&amp;#039;κύστη, kýste&amp;#039;&amp;#039; „die Blase, [[Zyste (Medizin)|Zyste]]“ und &amp;#039;&amp;#039;σκοπή, skopé&amp;#039;&amp;#039; „die Sicht, Schau“) ist ein spezielles [[Endoskop]] in der [[Urologie]] und dient der Betrachtung („Spiegelung“) der [[Harnblase]]. Diese Untersuchung wird als [[Zystoskopie]] bzw. mit Untersuchung der [[Harnröhre]] als [[Zystoskopie|Urethrozystoskopie]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des Zystoskops zur Blasenspiegelung geht auf den Frankfurter Arzt [[Philipp Bozzini]] zurück. Im Jahre 1806 stellte er ein erstes [[Endoskop]] als „Lichtleiter“ mit Kerzenbeleuchtung vor. Diese Entwicklung wurde zunächst nicht weiterverfolgt. Ein &amp;#039;&amp;#039;spéculum urétro-cystique&amp;#039;&amp;#039; („Harnröhren-Blasen-Spiegel“) wurde 1821 von Pierre Salomon Ségalas (1792–1875) entwickelt und 1826 in Paris vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://history.uroweb.org/history-of-urology/diagnosis/looking-into-the-body/segalass-speculum/ History.Uroweb]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der französische Arzt [[Antonin Jean Désormeaux]]&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara I. Tshisuaka: &amp;#039;&amp;#039;Désormeaux, Antonin Jean.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 295.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der als Chirurg in Paris tätig war, präsentierte 1853 vor der Akademie für Medizin ein Endoskop, das eine Mischung aus Alkohol und Terpentinöl zur Beleuchtung nutzte. Damit führte er zahlreiche Untersuchungen der Harnröhre und der Harnblase durch und veröffentlichte 1865 das Lehrbuch &amp;#039;&amp;#039;Traité de l’endoscopie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Durchbruch gelang dem Dresdner Assistenzarzt [[Maximilian Nitze]] mit dem ersten – damals noch durch einen wassergekühlten Platinglühdraht – elektrisch beleuchteten Zystoskop, das er 1879&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst Kremling]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Zystoskopie - Historische Betrachtungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 11, 1993, S. 5–8.&amp;lt;/ref&amp;gt; gemeinsam mit dem Fabrikanten [[Josef Leiter]] in [[Wien]] präsentierte. Er veröffentlichte 1889 sein &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Kystoskopie&amp;#039;&amp;#039; und 1894 den &amp;#039;&amp;#039;Kystographischen Atlas.&amp;#039;&amp;#039; Mit der [[Zystoskopie]] begann nun die genaue Untersuchung und Klassifizierung von Erkrankungen der Harnblase. In der Folge wurde das Zystoskop weiterentwickelt und erlaubte auch die fotografische Dokumentation&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Fromme, [[Otto Ringleb]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Kystophotographie. Ihre Geschichte, Theorie und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Bergmann, Wiesbaden 1913.&amp;lt;/ref&amp;gt; der damit gemachten Untersuchungen. Brauchbare farbige Aufnahmen der menschlichen Harnblase gelangen erstmals 1938 Franz Hoff und Theodor Neeff von der Universitäts-Frauenklinik Würzburg und [[Alfred Gütgemann]] von der Chirurgischen Universitätsklinik Bonn.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Kremling: &amp;#039;&amp;#039;Zur Entwicklung der endovesikalen Farbfotographie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1984, S. 5–7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine wesentliche Verbesserung stellte die Entwicklung von [[Kaltlichtquelle]]n dar. Mit der Entwicklung der [[Videotechnik]] wurde es möglich, die Untersuchung über eine auf die Optik aufgesetzte [[Videokamera]] aufzuzeichnen und auf einen [[Bildschirm]] zu übertragen. Mit der Entwicklung neuer [[Werkstoffe]] und der Miniaturisierung der optischen Systeme wurden flexible Instrumente eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technischer Aufbau ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich sind zwei Typen von Zystoskopen zu unterscheiden: das starre Zystoskop und das flexible Zystoskop. Der Außendurchmesser der Instrumente wird in [[Charrière (Einheit)|Charrière]] (1&amp;amp;nbsp;Charr. = ⅓&amp;amp;nbsp;mm) angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Starres Zystoskop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das starre Zystoskop ist im Wesentlichen ein mehrteiliges Instrument aus [[Metalle|Metall]]. Es besteht aus einem &amp;#039;&amp;#039;Außenschaft&amp;#039;&amp;#039;, einem &amp;#039;&amp;#039;Obturator&amp;#039;&amp;#039;, einem &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgerät&amp;#039;&amp;#039; und einer &amp;#039;&amp;#039;Optik&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flexibles Zystoskop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das flexible Zystoskop ist ein einteiliges Instrument mit einem flexiblen Schaft und einer steuerbaren, hochflexiblen Spitze. An der Spitze befindet sich eine [[Linse (Optik)|Linse]], die über [[Glasfaser]]n mit dem [[Okular]] verbunden ist. Im Instrument befindet sich ein kombinierter Spül- und Arbeitskanal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Harnleiterschienung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Werner Staehler: &amp;#039;&amp;#039;Operative Cystoskopie&amp;#039;&amp;#039; Anzeigestellung und Technik der intravesikalen Operationsverfahren. Leipzig 1941. &amp;lt;!--http://d-nb.info/362525803 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* A. Hegele: &amp;#039;&amp;#039;Diagnostische Urethrozystoskopie&amp;#039;&amp;#039; in: R. Hofmann (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Endokopische Urologie Atlas und Lehrbuch&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 2005 ISBN 3-540-20679-5&lt;br /&gt;
* H. J. und M. A. Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Endoskopie.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1997.&lt;br /&gt;
* Manfred Skopec, Michaela Zykan: &amp;#039;&amp;#039;Zystoskop.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]] und Wolfgang Wegner, Walter de Gruyter, Berlin und New York 2005 (ISBN 3-11-015714-4), S. 1535.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endoskopie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostikgerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knowledge2need</name></author>
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