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	<title>Zygote - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T16:43:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zygote&amp;diff=24098&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NordNordWest: /* Weblinks */ cc-fix</title>
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		<updated>2025-05-17T15:08:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; cc-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zygote.jpg|mini|Zygote (schematisch): Befruchtete menschliche Eizelle mit der [[Zona pellucida]], die das Eindringen weiterer Spermien verhindert.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zygote1.jpg|mini|Zygote: Eizelle kurz nach der Befruchtung durch ein Spermium. Der väterliche und mütterliche Zellkern bewegen sich aufeinander zu, sie sind aber noch nicht verschmolzen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Befruchtung - Zygote.png|mini|Befruchtung der menschlichen Eizelle durch ein Spermium (links) und Entstehung der Zygote (rechts). Eine Eizelle kann nur von einem einzigen Spermium befruchtet werden. Deshalb enthält die Zygote genau zwei Chromosomensätze, einen mütterlichen und einen väterlichen. Dadurch können die anschließenden [[Mitose|mitotischen]] Teilungen im Verlauf der [[Embryogenese (Mensch)|Embryonalentwicklung]] harmonisch ablaufen. Das Mittelstück des Spermiums, das dessen Mitochondrien enthält, gelangt in der Regel nicht in die Zygote, sondern bleibt in der Hülle stecken oder wird abgestoßen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zygote&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Eukaryoten|eukaryotische]] [[diploid]]e Zelle, die bei der [[Geschlechtliche Fortpflanzung|geschlechtlichen Fortpflanzung]] durch Verschmelzung zweier [[haploid]]er Geschlechtszellen ([[Gamet]]en) entsteht – meistens aus einer [[Eizelle]] (weiblich) und einem [[Spermium]] (männlich). Diese Vereinigung der Geschlechtszellen, bei der auch die beiden [[Zellkern]]e miteinander verschmelzen ([[Karyogamie]]), bezeichnet man als [[Befruchtung]]. Aus der Zygote geht bei den meisten Lebewesen durch vielfache [[Mitose|mitotische]] Zellteilungen ein diploider Organismus hervor. Im weiteren Verlauf – früher oder später – erfolgt in manchen Zellen durch [[Meiose]] der Übergang vom diploiden zum haploiden Zustand, in dem schließlich wieder Gameten gebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckung ==&lt;br /&gt;
Die Bildung einer Zygote beobachtete erstmals [[Christian Gottfried Ehrenberg]] 1820 bei einem [[Schimmelpilz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lexikon der Biologie: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/ehrenberg-christian-gottfried/20181 Ehrenberg, Christian Gottfried]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mensch und Tiere ==&lt;br /&gt;
Die Zygote entsteht beim Menschen und bei den [[Säugetiere]]n durch die Befruchtung im [[Eileiter]]. In der Zygote vereinigen sich die [[Zellkern]]e von Eizelle und Spermium, so dass die [[Zellkern|nukleäre]] [[Desoxiribonukleinsäure|DNA]] ([[Genom#Eukaryoten|Kern-DNA]]) beider Eltern zusammengeführt wird. Das Mittelstück des Spermiums dringt meist nicht in die Eizelle ein, deshalb wird die darin befindliche väterliche [[mitochondriale DNA]] (mtDNA) nicht an den Nachkommen vererbt, wohl aber die in der Eizelle befindliche mütterliche mtDNA. Aus der Zygote entstehen die ersten Embryonalstadien, also das Zwei- und Vierzellstadium, daraus dann die [[Morula]] und die [[Blastula]] ([[Blastogenese]]), welche während ihrer Entwicklung durch den Eileiter in Richtung [[Gebärmutter]] wandern. Die [[Blastozyste]] nistet sich dann in der Gebärmutter ein. Auch bei den [[Vögel]]n, den [[Reptilien]] und den meisten [[Schwanzlurche]]n findet die Befruchtung nach einer [[Begattung]] im Mutterleib statt; die Zygote wird dann aber als [[Ei]] ausgeschieden. [[Froschlurche]] und die meisten [[Fische]] geben dagegen schon die unbefruchteten Eizellen als [[Laich]] ins Wasser ab, und die Zygote entsteht dann dort durch eine äußere Befruchtung. Ebenso gibt es bei [[wirbellose]]n Tieren solche mit innerer ([[Insekten]] und [[Krebstiere]]) und solche mit äußerer Befruchtung (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Hohltiere]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflanzen ==&lt;br /&gt;
Bei [[Samenpflanzen]] befindet sich die Zygote in der [[Samenanlage]]. Sie entsteht, indem das haploide [[Pollen]]korn nach der [[Bestäubung]] den [[Pollenschlauch]] bildet, dieser in die Samenanlage hineinwächst und dort die Eizelle befruchtet. Aus der Zygote entwickelt sich dann der [[Embryo (Botanik)|Embryo]] als Teil des [[Pflanzensamen|Samens]]. Bei den [[Farne]]n entsteht die Zygote in einem [[Archegonium]] (weibliches Geschlechtsorgan), das von dem kleinen haploiden [[Prothallium]] gebildet wird und eine Eizelle enthält, die durch spermienartige [[Spermatozoid]]e befruchtet wird, welche aus dem [[Antheridium]] (männliches Geschlechtsorgan) freigesetzt werden und Wasser benötigen, durch das sie zum Archegonium schwimmen können. Aus der Zygote geht dann die eigentliche Farnpflanze hervor. Bei den [[Moose]]n ist die eigentliche Pflanze haploid, und auf ihr sitzen die Geschlechtsorgane ([[Gametangium|Gametangien]]), die wie bei den Farnen Eizellen enthalten oder Spermatozoide freisetzen. Aus der Zygote entsteht dann ein relativ kleiner diploider [[Sporophyt]], der (wie die diploide Farnpflanze) nach einer Meiose haploide [[Spore]]n bildet, welche der Vermehrung dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pilze ==&lt;br /&gt;
Eine große Vielfalt der Verhältnisse und teils erhebliche Abweichungen von den übrigen Organismen zeigen die [[Pilze]]. So bilden die [[Ständerpilze]], zu denen die meisten Speisepilze gehören, keine Geschlechtsorgane und keine Gameten. Bei ihnen verschmelzen gewöhnliche Zellen der fadenförmigen haploiden [[Myzel]]ien zu zweikernigen Tochterzellen, ohne dass es zunächst zu einer Verschmelzung der Zellkerne (Karyogamie) kommt. Das daran anschließende zweikernige (dikaryotische) Stadium kann über Jahre andauern, in denen das Myzel weiter wächst, bis es schließlich [[Fruchtkörper]] ausbildet. Erst in diesen findet dann die Karyogamie und damit die Bildung von Zygoten statt. Anschließend erfolgt gleich die Meiose und die Bildung haploider Sporen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Jochpilze]]n, die keine Fruchtkörper bilden, sondern nur als [[Synzytium|coenocytische]] Myzelien mit vielen Kernen, aber ohne trennende [[Zellwand|Zellwände]] existieren, verschmelzen vielkernige Auswüchse zu einer ebenfalls vielkernigen Coenozygote, in der eine paarweise Karyogamie erfolgt und die dann unter Ausbildung einer dicken Wand zur vielkernigen Zygospore wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzeller und Fadenalgen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Spirogira zygote.jpg|miniatur|hochkant|Zygote der fadenförmigen [[Grünalge]] [[Spirogyra]] sp. (in der Mitte des Bildes)]]&lt;br /&gt;
Die meisten [[Einzeller]] pflanzen sich nur ungeschlechtlich fort und bilden daher keine Zygoten. Ausnahmen sind etwa viele [[Flagellaten]]. Bei einfach organisierten, fadenförmigen [[Algen]] differenzieren sich einzelne Zellen des Fadens zu Geschlechtsorganen aus, und die Zygote ist dann entsprechend eine Zelle des Algenfadens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lexikon der Biologie: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/zygote/72275 Zygote]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zygotes|Zygote}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Zygote}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fortpflanzung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Embryologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zelltyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reproduktionsmedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NordNordWest</name></author>
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