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	<title>Zwota - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T19:57:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zwota&amp;diff=154958&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NJ Giggie: /* Verkehr */ Fahrplanänderung VVV</title>
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		<updated>2025-11-30T16:51:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; Fahrplanänderung VVV&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|hat die Ortschaft Zwota zum Inhalt. Zum namensgebenden Fluss siehe [[Zwota (Fluss)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Zwota&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Klingenthal&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Zwota.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/21/17/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/25/55/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 581 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 21.78&amp;lt;!-- [http://www.statistik.sachsen.de/appsl1/Gemeindetabelle/servlet/AbcServlet?Jahr=2008] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1366&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2012-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2013-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 08267&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 037467&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Zwota in V.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage der ehemaligen Gemeinde Zwota im Vogtlandkreis&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwota&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[vogtländisch]] &amp;#039;&amp;#039;Zwote&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil von [[Klingenthal]] im [[Sachsen|sächsischen]] [[Vogtlandkreis]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2013 fusionierte die bisherige [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] Zwota mit Klingenthal zur neuen [[Stadt]] Klingenthal und ist seither neben Klingenthal und [[Mühlleithen (Klingenthal)|Mühlleithen]] einer der drei Ortsteile in Sinne einer [[Ortschaft]] mit gewähltem Ortschaftsrat.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zwota.de/Ortsteil_Zwota/ortschaftsratzwota.html Der Ortschaftsrat von Zwota auf der Website des Orts]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Klingenthaler Ortsteil Zwota gehören neben dem Hauptort Zwota die Orte [[Zechenbach]] und [[Oberzwota]]. Zwota gehört zum [[Musikwinkel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Zwota liegt westlich des Ortsteils Klingenthal im Südosten des sächsischen Teils des historischen [[Vogtland]]s. Bezüglich des [[Naturraum]]s liegt der Ort im [[Westerzgebirge]]. Zwota gehört zum [[Naturpark Erzgebirge/Vogtland]] und wird im Norden vom [[Erzgebirge]] sowie im Süden vom [[Elstergebirge]] begrenzt. Höchster Berg in der näheren Umgebung ist mit 805&amp;amp;nbsp;m ü. NN der westlich gelegene [[Hoher Brand|Hohe Brand]]. Die Häuser befinden sich rechts und links des gleichnamigen Flusses [[Zwota (Fluss)|Zwota]], sowie an den Zuflüssen Glasbach, Schieferbach und Zechenbach. Die Zwota prägte die Geologie des Tales, in dessen Tal sich Zwota auf einer Länge von 7 Kilometern entlang zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Die Ortslage Zwota befindet sich im Osten des Klingenthaler Ortsteils Zwota. Zwota-Zechenbach bildet den mittleren und Oberzwota den westlichen Teil des Ortsteils Zwota.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Schöneck/Vogtl.]]&lt;br /&gt;
 | NORD= [[Kottenheide]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST= [[Brunndöbra]]&lt;br /&gt;
 | WEST= [[Zwotental]]&lt;br /&gt;
 | OST=  [[Klingenthal]] (Hauptort)&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Wohlhausen]] mit [[Friebus]], [[Gopplasgrün]]&lt;br /&gt;
 | SUED= [[Landesgemeinde]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= [[Krásná (Kraslice)|Krásná u Kraslic (Schönwerth)]], [[Hraničná (Kraslice)|Hraničná (Markhausen)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ZWOTA nieder.svg|mini|links|Niederschlagsdiagramm]]&lt;br /&gt;
Der [[Niederschlag|Jahresniederschlag]] beträgt 995&amp;amp;nbsp;mm. Der Niederschlag liegt im oberen Drittel der Messstellen des [[Deutscher Wetterdienst|Deutschen Wetterdienstes]]. Über 85 % zeigen niedrigere Werte an. Der trockenste Monat ist der Oktober; am meisten regnet es im August. Im niederschlagreichsten Monat fällt ca. 1,5mal mehr Regen als im trockensten Monat. Die jahreszeitlichen Niederschlagschwankungen liegen im oberen Drittel. In 68 % aller Orte schwankt der monatliche Niederschlag weniger.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung bis 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Der Bach Zwota wurde 1122 als &amp;#039;&amp;#039;Zwotawa&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt, die gleichnamige Siedlung erst wesentlich später. Der Name Zwotawa leitet sich vom [[Sorbische Sprache|sorbischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;Suwoda&amp;#039;&amp;#039; ab, was so viel wie &amp;#039;&amp;#039;Grenzwasser&amp;#039;&amp;#039; bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tal der Zwota wurde im 16. Jahrhundert verbunden mit dem Bergbau locker besiedelt. Nach 1537/38 wurde eine „bredt und mahl muhl, die Zwotamuhl genennt“ errichtet, die von Nickel Baumgärtel, dem Nachkommen der Erbauer, 1567 an Adam Lorenz verkauft wurde. Um 1610 ist Hans Gottfried als Müller erwähnt. Im Gebiet des heutigen [[Oberzwota]] erbaute Jeremias Pestel im Jahr 1574/75 einen Eisenhammer, der 1582 als „der neue Hammer“, später als der „Obere Zwotahammer“ bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.total-lokal.de/pdf/08248.pdf Geschichte von Zwota mit Oberzwota auf www.total-lokal.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die heutige Besiedlung und eigentliche Gründung der Orte im Tal der Zwota geht auf die Einwanderung [[Protestantismus|protestantischer]] Glaubensflüchtlinge ([[Exulanten]]) aus [[Königreich Böhmen|Böhmen]] zurück, die sich nach dem 1629 erlassenen [[Restitutionsedikt]] von Kaiser [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] und dem Beginn der [[Gegenreformation]] urkundlich nachgewiesen ab 1631 auf 30 Waldlehen zwischen Klingenthal und Oberzwota niederließen. Zu dieser Zeit gehörte das gesamte Tal der Zwota unter die Grundherrschaft des [[Rittergut]]s [[Wohlhausen]]. Dessen Besitzer Georg [[Carlowitz (Adelsgeschlecht)|von Carlowitz]] legte Mitte des 17. Jahrhunderts in Zwota den „Unteren Zwotahammer“ an. Verbunden mit der Bergbautätigkeit entwickelte sich ab dem 17. Jahrhundert um den oberen und den unteren [[Eisenhammer]] eine Industrie, wodurch sich Hammerarbeiter aus dem [[Erzgebirge]] und Böhmen ansiedelten, außerdem Bergarbeiter und Holzfäller. Haupterwerbszweige der Einwohner von Zwota waren zu dieser Zeit die beiden Eisenhammerwerke, der Waldbau, etwas Feldbau, und textile Gestaltung durch [[Klöppeln]], Steppen und Sticken. Die böhmischen Exulanten brachten ihre Kenntnisse und Fertigkeiten in der Musikinstrumentenfertigung, u.&amp;amp;nbsp;a. im Geigenbau, mit.&lt;br /&gt;
1698 wurde der Bau eines [[Hochofen]]s genehmigt. Nachdem Johann Wolfgang Fischer im Jahr 1704 den unteren Zwotahammer von Philipp Siegmund [[Schirnding (Adelsgeschlecht)|von Schirnding]] gekauft hatte, errichtete er den Hochofen am Glasbach, einem Zufluss der Zwota. Das Herrenhaus des unteren Hammerwerks stand neben dem heutigen „Landhotel Gasthof Zwota“ am Hammerplatz. Nach dem Brand im Jahre 1778 wurde es wieder aufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://com88.comon-service.de/kd/drgrimm/zeitung.nsf/0/96E89F1D5AECD0A6C1257928002E6B18/$File/Kling41_11.pdf Beschreibung des Hammerplatzes Zwota und seiner Gebäude]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herrenhaus wurden zunächst auch die Gottesdienste abgehalten. Unter den Brüdern Friedrich Wilhelm und Carl August Mirus wurde die Kirchgemeinde von Zwota ein Filial der Kirchgemeinde [[Schöneck/Vogtl.|Schöneck]]. Seit 1763 wurden die Gottesdienste in der eigenen Hammerkapelle abgehalten. Im Jahre 1840 wurde Zwota eine eigenständige Kirchgemeinde. Da die inzwischen baufällig gewordene Hammerkapelle im 19. Jahrhundert zu klein geworden war, ersetzte man sie durch einen Kirchenneubau, der 1885 geweiht wurde. An der Stelle der abgerissenen Hammerkapelle entstand im Jahr 1890 das neue Zwotaer Schulgebäude. Seit 1999 bildet die Kirchgemeinde Zwota eine von vier Kirchgemeinden des Klingenthaler Kirchspiels.&amp;lt;ref  name=&amp;quot;Kirche&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kirche-klingenthal.de/index.php?id=57 |wayback=20161220172230 |text=Geschichte der Zwotaer Kirchen }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1675 ging mit der als „Hammerschänke“ oder „Zwotahaus“ bezeichneten Gaststätte das erste Zwotaer Wirtshaus in Betrieb. Es wurde durch die Herrschaft des Ritterguts [[Wohlhausen]] eröffnet, von dem die Wirtschaft auch das Bier bezog. Nachdem die Hammerschänke beim Zwotaer Großbrand im Jahr 1758 zerstört worden war, eröffnete sie im Jahr 1770 am heutigen Standort im Osten des Orts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.gasthof-walfisch.de/zeitung/Walfisch-Zeitung_2013_1.pdf |titel=Zeitung des Gasthofs „Zum Walfisch“, S. 4 | format=PDF | offline=ja | archiv-url=https://web.archive.org/web/20151125115916/http://www.gasthof-walfisch.de/zeitung/Walfisch-Zeitung_2013_1.pdf | archiv-datum=2015-11-25 | abruf=2025-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1798 brachten Fuhrleute aus dem Zwotaer Hammerwerk, die Schiffsbleche nach [[Rotterdam]] und [[Amsterdam]] lieferten, auf dem Rückweg mehrere Walknochen mit, die vor der Hammerschänke aufgebaut wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.erzgebirge-museum.de/sagen-und-legenden/sagenbuch-des-erzgebirges/679-die-walfischrippen-in-zwota.html Über die Walfischrippen zu Zwota]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1836 erhielt die Zwotaer Hammerschänke deshalb ihren heutigen Namen „Gasthof zum Walfisch“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vogtland.de/freizeit/familie-wohlbefinden/essen-trinken/Geschenk-in-Zwota-erinnert-an-Tor-aus-Walknochen-artikel8034328.php Das „Gasthaus zum Walfisch“ auf www.vogtland.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gasthof-walfisch.de/ Website des Gasthofs zum Walfisch]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert verlor das Hammergewerbe aufgrund der immer weniger werdenden Eisenerzfunde zunehmend an Bedeutung. 1848 wurde der Zwotenhammer, der auch Hammerwerk Zwotenthal genannt wurde, schließlich eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kemtau.jimdo.com/historisches/verkehrswege/eisenweg-und-eisenstraße/ Betriebszeit des Zwotenhammers auf einer Webseite über Kemtau bei Chemnitz]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeugen dieser Zeit sind bis heute die Flurnamen wie Hammerplatz, Hofen, Eberhammer oder Hammerlache.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.klingenthal-magazin.de/DE/Geschichte/index.html Zwota auf www.klingenthal-magazin.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Musikinstrumentenbau war die Geigenproduktion in Zwota bis Mitte des 19. Jahrhunderts in Zwota ansässig. Danach erfolgte die Spezialisierung im Klingenthaler Raum auf die Fertigung von [[Mundharmonika|Mund-]] und [[Harmonika|Handharmonikas]]. Die 1844 in [[Brunndöbra]] gegründete Harmonikafabrik Gebrüder Ludwig eröffnete 1864 einen Zweigbetrieb, der wenige Zeit später zum Hauptsitz wurde. Neben den 300 Mitarbeitern des Werks arbeiteten zahlreiche Einwohner in Heimarbeit für die Bestandteilfertigung der Musikinstrumente. Um 1925 existierten in Zwota 18 Firmen der Harmonikabranche. In Oberzwota wurde hingegen [[Holzblasinstrument]]e produziert. Die Betriebe der Akkordeon- und Harmonikafertigung blieben bis 1990 der größte Arbeitgeber im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimat-Atlas des oberen Vogtlandes - 02 - Karten Brambach, Erlbach, Zwota - Karte Zwota.jpg|mini|Karte von Zwota (um 1921)]]&lt;br /&gt;
Zwota, das im 19. Jahrhundert zur Unterscheidung von Oberzwota („Zwotenhäuser“) auch inoffiziell „Unterzwota“ genannt wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=p-4-AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA357&amp;amp;lpg=PA357 Zwota in einem historischen Dokument aus dem 19. Jahrhundert]&amp;lt;/ref&amp;gt; gehörte mit der Siedlung [[Zechenbach]] um 1771 zur Grundherrschaft des Waldguts Zwota.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=gAZkAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1545&amp;amp;lpg=PA1545 Das Waldgut Zwota in einem historischen Dokument aus dem 19. Jahrhundert]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=4YAAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA449 Zwota im „Handbuch der Geographie“; S. 449]&amp;lt;/ref&amp;gt; Oberzwota unterstand hingegen weiterhin dem Rittergut Wohlhausen. Zwota gehörte bis 1856 zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Amt Voigtsberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;74&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1856 gehörte der Ort zum [[Gerichtsamt Klingenthal]] und ab 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Auerbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/auerbach.htm  |titel=Die Amtshauptmannschaft Auerbach im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-31 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20241127010631/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/auerbach.htm | archiv-datum=2024-11-27 | abruf=2025-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der 1875 erfolgten Eröffnung der [[Bahnstrecke Zwotental–Klingenthal]] erhielten Zwota im Jahr 1880 und Zwota-Zechenbach im Jahr 1909 einen Haltepunkt. Der weiter entfernte [[Bahnhof Zwotental]] trug zwischen 1875 und 1909 den Namen „Bahnhof Zwota“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1900 galten neben Zechenbach die zur [[Schönecker Waldgemeinde]] zählenden Orte [[Kottenheide]] im Norden und [[Landesgemeinde]] im Süden als Ortsteile von Zwota. Während Kottenheide im Jahr 1906 nach [[Muldenberg|Mulde]] (1934 in Muldenberg umbenannt) umgegliedert wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Kottenheide |val=KOTIDEJO60EJ |abruf=2025-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; kam Landesgemeinde 1908 zu [[Erlbach (Markneukirchen)|Erlbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Landesgemeinde |val=LANNDEJO60EH |abruf=2025-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die zweite Kreisreform in der [[DDR]] kam die Gemeinde Zwota mit ihrem Gemeindeteil Zechenbach im Jahr 1952 zum [[Kreis Klingenthal]] im Bezirk Chemnitz (1953 in [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]] umbenannt), der 1990 als sächsischer [[Landkreis Klingenthal]] fortgeführt wurde und 1996 im Vogtlandkreis aufging. Am 1. April 1974 erfolgte die Eingemeindung von Oberzwota nach Zwota.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Oberzwota |val=OBEOTAJO60EI |abruf=2025-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2008 wurde Zechenbach als Gemeindeteil von Zwota gestrichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hov.isgv.de/Zwota-Zechenbach Zechenbach im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit der Fusion der Gemeinde Zwota mit der Stadt Klingenthal am 1. Januar 2013,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Destatis]]: [https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2013.html  &amp;#039;&amp;#039;Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013&amp;#039;&amp;#039;]. Excel-Datei auf &amp;#039;&amp;#039;www.destatis.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen denen zuvor eine [[Verwaltungsgemeinschaft Klingenthal|Verwaltungsgemeinschaft]] bestand, bildet Zwota mit Oberzwota und Zwota-Zechenbach einen Ortsteil im Sinne einer [[Ortschaft]] mit eigenem Ortschaftsrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Freistaat Sachsen: [https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/1341-Gemeindegebietsreformgesetz-Suedwestsachsen &amp;#039;&amp;#039;Gemeindegebietsreformgesetz Südwestsachsen&amp;#039;&amp;#039; §§ 8 und 42] vom 28. Oktober 1998. In: SächsGVBl. 1998 Nr. 20, S. 568, online auf &amp;#039;&amp;#039;www.revosax.sachsen.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1910: 2964&lt;br /&gt;
* 1998: 1618&lt;br /&gt;
* 1999: 1630&lt;br /&gt;
* 2000: 1604&lt;br /&gt;
* 2001: 1590&lt;br /&gt;
* 2002: 1581&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2003: 1561&lt;br /&gt;
* 2004: 1546&lt;br /&gt;
* 2005: 1541&lt;br /&gt;
* 2007: 1468&lt;br /&gt;
* 2008: 1430&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
1910 war Zwota unter den 69 Kommunen der Amtshauptmannschaft Auerbach auf Rang 9 der Einwohnerstatistik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwota, former town hall - saxony.jpg|mini|Gebäude des ehemaligen Rathauses]]&lt;br /&gt;
Die letzte Gemeinderatswahl fand am 7. Juni 2009 statt. Bei der Wahl entfielen auf die Wählergemeinschaft (WG) Zwota 62,1 % und auf die [[Christlich Demokratische Union]] (CDU) 37,9 % der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,4 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Gemeinderat (vom 1. Januar 2013 bis 2014 zugleich [[Ortschaftsrat]] und Teil des Klingenthaler Stadtrats) resultierte daraus folgende Sitzverteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wählergemeinschaft (WG) Zwota: 8 Sitze&lt;br /&gt;
* Christlich Demokratische Union (CDU): 4 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bisherige ehrenamtliche Bürgermeister, [[Thomas Hennig]],&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20100417151627/http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/VOGTLAND/OBERES_VOGTLAND/7353626.php Generationswechsel in Zwota]&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Freie Presse]]&amp;#039;&amp;#039; vom 12. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; war bis zur nächsten Wahl wie der bisherige Bürgermeister von Klingenthal Mitglied des Stadtrats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haltepunkt Zwota (2).jpg|mini|Haltepunkt Zwota (2016)]]&lt;br /&gt;
Durch Zwota führt die [[Bundesstraße 283|B 283]]. Der Ortsteil hat mit „Zwota“ und „Zwota-Zechenbach“ zwei Haltepunkte an der [[Bahnstrecke Zwotental–Klingenthal]], die von der [[Vogtlandbahn]] bedient werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil ist über die [[PlusBus]]-Linie 30 des [[Verkehrsverbund Vogtland|Verkehrsverbunds Vogtland]] im [[Stundentakt]] mit Klingenthal, [[Bad Elster]], [[Adorf/Vogtl.|Adorf]] und [[Markneukirchen]] verbunden. Außerdem verkehrt die Linie 24 im [[Taktfahrplan|Zweistundentakt]] nach [[Schöneck/Vogtl.|Schöneck]] sowie zum Aschberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
In Zwota existieren gegenwärtig&amp;lt;!-- Bezugsjahr? --&amp;gt; 24 Gewerbebetriebe aus verschiedenen Branchen, darunter mehrere Betriebe des Bauhauptgewerbes sowie der Musikinstrumentenindustrie. Von besonderer Bedeutung ist zudem der Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Harmonika Museum Zwota.jpg|mini|Harmonikamuseum Zwota]]&lt;br /&gt;
Zwota besitzt einen Kindergarten, die &amp;#039;&amp;#039;Zwoticher Waldwichtel&amp;#039;&amp;#039;. Die Schulen in Zwota und Zwota-Zechenbach wurden 1890 bzw. 1879 eröffnet. Die Zwotaer Schule entstand am Hammerplatz nach Abriss der baufällig gewordenen Hammerschule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirche&amp;quot;/&amp;gt; 1925 erfolgte die Vereinigung der beiden Zwotaer Schulbezirke. Aufgrund gesunkener Schülerzahlen musste die Zwotaer Schule neben der Kirche im Jahr 1993 geschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://com88.comon-service.de/kd/drgrimm/zeitung.nsf/0/96E89F1D5AECD0A6C1257928002E6B18/$File/Kling41_11.pdf Klingentaler Zeitung, Nr. 41, 22. Jahrgang], 14. Oktober 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2000 wurde auch die Schule in Zwota-Zechenbach geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikinstrumentenbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Harmonikamuseum ===&lt;br /&gt;
In die Räume der 1993 geschlossenen Schule zog das 1986 als Spezialsammlung gegründete und 1992 von der Gemeinde übernommene [[Harmonikamuseum Zwota|Harmonikamuseum]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zwota.de/Sehenswert/harmonikamuseum.html Das Harmonikamuseim Zwota auf der Website des Orts]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://miz.org/de/institutionen/harmonikamuseum-zwota-i9691 |titel=Institution {{!}} Harmonikamuseum Zwota - |datum=2023-03-14 |sprache=de |abruf=2024-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Institut für Musikinstrumentenbau ===&lt;br /&gt;
In Zwota befindet sich das [[Institut für Musikinstrumentenbau]]. Es wurde 1951 gegründet und ist seit 2004 ein [[An-Institut]] der [[Technische Universität Dresden|Technischen Universität Dresden]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ifm-zwota.de/ Website des Instituts für Musikinstrumentenbau]&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit verfügt Zwota über eine Forschungs- und Dienstleistungseinrichtung in den Fachgebieten [[Akustik]], Schwingungstechnik und [[Werkstoffkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* Waldbühne Zwota&lt;br /&gt;
* Naturlehrpfad &amp;#039;&amp;#039;Hüttenbachtal&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Knockhof, denkmalgeschütztes Wohnhaus aus dem Jahr 1726 mit Doppelwalmdach&lt;br /&gt;
* Kirche aus dem Jahr 1885 mit einem Geläut aus drei Eisenhartgussglocken. Der Glockenstuhl besteht aus einer Stahlkonstruktion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thümmel 375&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Rainer Thümmel]] |Titel=Glocken in Sachsen: Klang zwischen Himmel und Erde |Verlag=Evangelische Verlagsanstalt |Ort=Leipzig |Datum=2011 |ISBN=978-3-374-02871-9 |Seiten=375}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Folgenden eine Datenübersicht des Geläutes:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thümmel 375&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Nr. !! Gussdatum !! Gießer !! Durchmesser !! Masse !! [[Schlagton]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || 1946 || Glockengießerei [[Schilling &amp;amp; Lattermann]]  || 1150 mm || 700 kg || as′ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || 1946 || Glockengießerei Schilling &amp;amp; Lattermann  || 905 mm || 450 kg|| c′′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || 1946 || Glockengießerei Schilling &amp;amp; Lattermann   || 760 mm || 200 kg|| es′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenbürger ==&lt;br /&gt;
Bereits im Juli 1932 wurde [[Adolf Hitler]] als Führer der [[NSDAP]] das Ehrenbürgerrecht verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Bote vom Geising und Müglitztal-Zeitung vom 28. Juli 1932, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|26|77–78|Lemma=Zwota}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zwota.de/ Offizielle Seite von Zwota]&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Klingenthal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4439680-6|VIAF=239629584}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Vogtlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Vogtlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Klingenthal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NJ Giggie</name></author>
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