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	<title>Zwochau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zwochau&amp;diff=123660&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */ archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
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		<updated>2025-10-13T14:45:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Ort im Landkreis Leipzig, siehe [[Röcknitz]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wiedemar&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen zwochau.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/28/&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/16/&lt;br /&gt;
| Nebenbox               =&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 112&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 18.84&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1080&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2013-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 04509&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034207&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zwochau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortschaft der Gemeinde [[Wiedemar]] im [[Landkreis Nordsachsen]], [[Sachsen|Freistaat Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelisch-Zwochau.jpg|mini|Evangelische Kirche St. Martin in Zwochau]]&lt;br /&gt;
Zwochau liegt ca. 20 km östlich der Stadt [[Halle (Saale)]] und 13 km südwestlich der Stadt [[Delitzsch]]. Die [[Bundesautobahn 9]] verläuft westlich und ist über den Anschluss &amp;#039;&amp;#039;Wiedemar&amp;#039;&amp;#039; (ca. 3 km) erreichbar. Die Ortschaft wird durch die großen [[Tagebaurestloch|Tagebaurestlöcher]] des ehemaligen mitteldeutschen [[Braunkohle]]nreviers geprägt. So entstehen auf dem Gebiet der Ortschaft derzeit der [[Werbeliner See]], der [[Grabschützer See]] und der [[Zwochauer See]] als Teil des neuen [[Mitteldeutsches Seenland|Mitteldeutschen Seenlandes]].&lt;br /&gt;
[[Datei:ZwochauerSee.jpg|mini|Zwochauer See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zwochau wurde erstmals im Jahr 1158 urkundlich erwähnt. Zwochau und seine späteren Ortsteile gehörten bis 1815 zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] [[Amt Delitzsch]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;56&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kamen die Orte zu Preußen und wurden 1816 dem [[Landkreis Delitzsch (Provinz Sachsen)|Kreis Delitzsch]] im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt, zu dem sie bis 1952 gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/delitzsch.htm |titel=Der Landkreis Delitzsch im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-08-16 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20240907211952if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/delitzsch.htm | archiv-datum=2024-09-07 | abruf=2025-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1936 wurden die Gemeinden Flemsdorf mit Ettelwitz und Schladitz nach Zwochau eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=delitzsch.html |name=Verwaltungsgeschichte Delitzsch |abruf=2023-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20. Juli 1950 folgte die Eingemeindung von [[Grebehna]] und [[Grabschütz]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot; /&amp;gt; welches 1985 dem Braunkohletagebau zum Opfer fiel.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hov.isgv.de/orte/ Die Orte im Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Kreisreform in der DDR von 1952 wurde Zwochau mit seinen Ortsteilen dem neu zugeschnittenen [[Kreis Delitzsch]] im [[Bezirk Leipzig]] zugeteilt, welcher 1994 im [[Landkreis Delitzsch]] aufging. Bis zum 31. Dezember 2012 war Zwochau eine eigenständige Gemeinde im [[Verwaltungsverband Wiedemar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2013 erfolgte der Zusammenschluss von Zwochau, [[Neukyhna]] und Wiedemar zur Einheitsgemeinde Wiedemar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2013.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwochau, neue Bockwindmühle.jpg|mini|Zwochauer Bockwindmühle und Döblermühle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grehbehna Viertelmeilenstein.jpg|mini|Viertelmeilenstein in Grebehna]]&lt;br /&gt;
* Mitteldeutsches Seenland, nördlich von Zwochau mit [[Grabschützer See]] und [[Zwochauer See]]&lt;br /&gt;
* ev. [[St. Martin (Zwochau)|Kirche St. Martin, Zwochau]]&lt;br /&gt;
* kath. [[Heilige Dreifaltigkeit (Zwochau)|Kirche Heilige Dreifaltigkeit]] (ehemals Hl. Pius X.), Zwochau&lt;br /&gt;
* Viertelmeilenstein in Grebehna&lt;br /&gt;
* Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neue Bockwindmühle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Bereits 1844 war das Grundstück (heute Am Sportplatz 5) Standort einer [[Bockwindmühle]]. Die jetzige Mühle stammt aus dem Jahr 1806 und hatte ihren Standort ursprünglich in [[Schkeuditz]]. Im Jahre 1930 wurde der Antrieb auf einen Dieselmotor umgestellt. Im Jahre 1936 kam zusätzlich ein Elektromotor hinzu. Die Mühle blieb bis 1956 in Betrieb. Eine umfassende Rekonstruktion erfolgte 1995. Da das Bauwerk jedoch dem Ausbau des [[Flughafen Leipzig/Halle|Flughafens Leipzig/Halle]] im Weg stand, wurde die Mühle 2007 demontiert und nach Zwochau umgesetzt. Nach dem Wiederaufbau konnte sie zum [[Deutscher Mühlentag|16. Deutschen Mühlentag]] 2009 als betriebsfähige Bockwindmühle wieder eingeweiht werden. Eine technische Besonderheit stellt das vorhandene seltene Schrägstockgetriebe dar.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.muehlen-dgm-ev.de/dmt/teilnehmerverzeichnisse/sachsen.php Webseite der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde], abgerufen am 2. Juni 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche-Grebehna.jpg|mini|Kirche in Grebehna]]&lt;br /&gt;
Sowohl in Zwochau als auch in Grebehna gibt es eine evangelische Kirche. Die katholische Kirche in Zwochau wurde erbaut, weil sich infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] katholische [[Heimatvertriebene]] im seit der [[Reformation]] evangelisch-lutherisch geprägten Zwochau niedergelassen hatten. Die 1956 eingeweihte Kirche trug zunächst das [[Patrozinium]] [[Pius X.]] Ab den 1990er Jahren wurde die Kirche von Delitzsch aus pastoral betreut, 2007 wurde sie der [[Fokolarbewegung]] übereignet. Nach einer unter Leitung des Architekten Elmar Paul Sommer aus [[Monschau]] durchgeführten Umgestaltung des Innenraumes wurde sie 2011 als Gotteshaus &amp;#039;&amp;#039;Heilige [[Dreifaltigkeit]]&amp;#039;&amp;#039; wieder in Betrieb genommen. Das benachbarte Fokolare-Begegnungszentrum &amp;#039;&amp;#039;Mariapolizentrum Einheit&amp;#039;&amp;#039; wurde 1978 als bischöfliches Bildungshaus &amp;#039;&amp;#039;St. Adalbert&amp;#039;&amp;#039; eingeweiht und ab 1996 von der Fokolarbewegung erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tdh-online.de/archiv_1996_bis_2007/artikel/3611.php Geschichte der St.-Pius X.-Kirche im &amp;#039;&amp;#039;Tag des Herrn&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 28. März 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tag-des-herrn.de/content/um-christus-versammelt Kirche des Fokolare-Begegnungszentrums im &amp;#039;&amp;#039;Tag des Herrn&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 28. März 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Heilige Dreifaltigkeit (Zwochau)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Sankt Martin Grundschule in Zwochau – pro Montessori&amp;#039;&amp;#039; ist eine staatlich anerkannte Ersatzschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ehemaliger Pferdestall wurde zum &amp;#039;&amp;#039;Hotel Zum Gutshof&amp;#039;&amp;#039; umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Katholisch-Zwochau.jpg|Katholische Kirche in Zwochau&lt;br /&gt;
 Mariapoli-Zwochau.jpg|Mariapolizentrum&lt;br /&gt;
 Hotel-Zwochau.jpg|Hotel &amp;#039;&amp;#039;Zum Gutshof&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
  WerbelinerSee-NW.jpg|Werbeliner See&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Karl Kell]] (* 1693), Dichter geistlicher Lyrik und vermutlich identisch mit &amp;#039;&amp;#039;Le Pansiv&amp;#039;&amp;#039;, einem Verfasser derb-erotischer Gedichte&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Baltzer jun.]] (* 18. November 1801 in Hohenleina; † 22. Januar 1885 in Dresden), Pfarrer, Revolutionär (1848/49) und Literat, von 1833 bis 1849 Pfarrer in Zwochau&lt;br /&gt;
* [[Armin Baltzer]] (1842–1913), deutsch-schweizerischer Mineraloge und Geologe, in Zwochau geboren&lt;br /&gt;
* [[Erich Rudorffer]] (1917–2016), hochdekorierter [[Jagdflieger]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Zwochau_(1)|Zwochau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landesregierung Sachsen-Anhalt |Titel=Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161) |Sammelwerk=Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt |Ort=Halle (Saale) |Datum=1950-08-05 |Seiten=275 |Fundstelle=Abs. 12 |Online=[[commons:file:Gesetz- und Amtsblatt Land Sachsen-Anhalt-1950-Nr.18.pdf|PDF]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4843889-3|VIAF=245437602}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Wiedemar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zwochau}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wiedemar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1158]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2013]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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